Tourenberichte
Januar
TL: Beat Emmenegger
Samstag 31.Januar 2026Beim Restaurant Eichhof trafen sich 8 Bergfreunde und fuhren ins Schächental. In Unterschächen angekommen wurde parkiert und gleich die Ski und die Rucksäcke geschnallt. Nach der obligaten LVS-Kontrolle zogen wir gemütlich und mit fröhlicher Stimmung der Sonne entgegen. Auf Brunnialp wurde eine erste Rast gemacht und von da an wurde es steil. Auf der Sittlisalp angekommen wurde nochmals ein Trinkstop gemacht und Beat spurte von da an im Zickzack Richtung Gipfel, den gross Spitzen entgegen. Die letzten Meter zum Gipfel wurden ohne Ski bewältigt. Oben angekommen strahlten alle Teilnehmer vor Freude, der Ausblick war überwältigend und die Anstrengung hat sich gelohnt. Natürlich wurde der Gipfel mit vielen Klicks verewigt. Nach einer ausgiebigen Rast, die wir alle benötigten, begann der Abstieg. Wieder in den Skis ging die Abfahrt los. Zuerst erwartete uns etwas gemischten Schnee, dann aber, durch die gute Leitung von Beat und Rainer, hatten wir doch schöne Pulverabschnitte die uns zum Jauchzen brachten. Ab der Brunnialp fuhren wir die Strasse runter bis zurück zum Start. Das wohlverdiente Bier folgte natürlich postwendend, nachdem die Skischuhe zu den Turnschuhen gewechselt wurden. Ein rundum toller Tag mit einem dynamischen Team nahm hier sein Ende, gespickt von schönen Bilder und Momenten. Lieber Beat herzlichen Dank für diese schöne Tour Teilnehmer: Bear Emmenegger (Tourenleiter), Reiner Heublein, Knut Ulrich, Karin Angele, Iselin Grichting, Markus Renggli, Bruno Odermatt Fotos |
Februar
TL: Rainer Heublein
Um 8.30 Uhr fuhren wir von der Talstation Maria Rickenbach mit der Gondel hinauf Richtung Niederrickenbach. Oben angekommen, schulterten wir die Skis und marschierten rund 15 Minuten zu Fuss Richtung Alpboden.An der Bergstation Haldigrat meldete uns Rainer bei Kurt an. Schon beim ersten Blick in die umliegende Bergwelt waren die Teilnehmenden begeistert: Der mächtige Brisen, die markante Peterslücke und all die verschneiten Gipfel ringsum waren ein beeindruckendes Panorama. Unter der Leitung von Karin wärmten wir uns gründlich auf, danach folgte der letzte Material- und Sicherheitscheck. Gemeinsam mit Rainer besprachen wir die aktuelle Lage, unsere geplanten Varianten sowie die Bereiche, die wir meiden würden. Dann ging es los. Der Schnee präsentierte sich herrlich flockig, die Skis glitten sanft durch den frischen Schnee, Genuss pur. Unterhalb von 1’400 Metern hatte es am Samstag allerdings geregnet und die letzten 200 Höhenmeter waren entsprechend ruppig und fordernd. Diese Passage kostete nochmals richtig Kraft. Mit der Transportkiste und dem Sessellift ging es wieder hinauf zur nächsten Abfahrt. Am Nachmittag fuhren wir Richtung Giri, weiter zum Gigichrüz und über die weiten unverfahrenen Hänge hinunter zur Forststrasse, die uns zurück zur Talstation Alpboden brachte. Der Hunger meldete sich, also kehrten wir im Bergrestaurant ein und stärkten uns. „Was ist ein Träsch?“, fragte ein Unterländer schmunzelnd. Leider half der Schnaps nicht beim Einreiben. Eine alte Muskelzerrung, die bei Philip durch eine ungünstige Bewegung wieder reaktiviert wurde, zwang ihn auf einen schmerzhaften Fussmarsch zurück. Nach der Pause nahmen wir erneut Anlauf: Wieder raufkraxeln zum Giri und den weiten Hang runter zum Gigi, danach vorsichtig seitlich hinunter zur Obersthütte. Ein Traum und weil es so schön war, gleich noch einmal. Zum Abschluss gab es einen Kaffee (Träsch) bei Kurt und seiner Frau. Danach ging es Richtung Brändlen über Hänge, in denen man sogar nach einem Wochenende keine andere Spur kreuzte und mit der Gondel talwärts. Von dort fuhren wir zügig mit dem Postauto zum Bahnhof Wolfenschiessen. Den Zug um 17.22 Uhr Richtung Luzern erreichten wir problemlos. Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch inmitten einer einzigartigen Bergwelt, bei herrlichem Wetter und mit einer tollen Gruppe. Vielen Dank, Rainer, für die Organisation und den wunderschönen Tag. Karin (Angie), Karin, Patric, Philip, Rainer Fotos |
März
TL: Rainer Heublein
Nachdem unseren walliser Tourenleiter der heimtückische Männerschnupfen ereilt hat, durften wir Raini als neues Oberhaupt begrüssen. Die botanisch eher grüne Anfahrt, liess zunächst über den doch zähen Nebel hinwegsehen. Top motiviert starteten wir über Stock, Stein und „Fellmake- up“ unsere Tour. Während des ersten Steilhangs folgte eine kurze Repetition der Spitzkehrentechnik, die im darauffolgenden Drill direkt geankert wurde. Mit zunehmender Höhe, zeigte sich dann auch die Sonne. Im weiteren Gipfelanstieg, griffen Carlo und Raini beherzt zur Pickelschaufel, um sich einmal durch den Hang für ein vorbildliches Schneeprofil zu buddeln. Den Osterhasen haben wir nicht gefunden, dafür eine erhebliche Altschneeproblematik was leicht inflationär genutzt, auch zum Wort der Tour gekrönt wurde. Weiter gab es ein brutaaal steiles Couloir zu durchstägeren, was manche dazu nutzten, Ihre Steigeisen zu präsentieren. Nach einem sensationellen Gipfelsandwich folgte auch schon bald der Abstieg zurück ins Skidepot. Um von dort die eher „wie sie sehen sehen sie nichts- Abfahrt“ in Angriff zu nehmen. Aber auch hier hat uns unser Tourenleiter sicher nach unten navigiert. Um die Sommersprossen nochmals aufzufrischen, folgten noch ein paar letzte Höhenmeter durch Feld, Wald und Wiese, bevor es zurück zum Auto und zum wohlverdienten Kaffee ging. Ein herzliches Dankeschön an Raini für diese tolle Tour. Mit dabei waren: Raini, Carlo, Sabine, Natalia Fotos |
TL: Samuel Zürcher
Tourenweekend Graubünden - oder auch wieviel Bier haben wir noch?Top motiviert sind wir am Freitagabend ins Bündnerland gereist. Während die Vorhut sich schon durch sämtliche Köstlichkeiten geschlemmt hat, durften wir ein wenig um unseren Anschluss in Disentis bibbern. Notiz am Rande- ein Pickel hilft :-) Endlich angekommen (wie manche feststellten am A**** der Welt) und vereint, durften wir Samis Gastfreundschaft geniessen und mit göttlichem Beistand im Pfarrhaus die erste Nacht verbringen. Nach einem z‘ Morge wie im 5 Sterne Hotel ging es früh los, da die Temperatur schon am steigen war. Das anwesende Bordradio stellte so dies und das fest und war auch sonst nie um ein Wort verlegen, was den Aufstieg kurzweilig werden lies und wir schon bald am Skidepot waren. Der Gipfel des Piz Avat 2910 m war ein kurzer Genuss, da die einen bereits vom Bier und die anderen von einem Bikini träumten. Für die Abenteuerlustigen, gab es zunächst ein rassiges Couloir und später Sulzschnee vom feinsten zum geniessen. Auf der Selbstversorgerhütte angekommen, wurde natüüürlich endlich das erste Bier geöffnet, die Liegestühle parat gestellt und ausgiebig am Teint gefeilt. Man(n) möchte ja die kommende Klettersaison schliesslich mit Farbe beginnen. Trotz unglaublichem Panorama und bester Organsisation von Sami blieb die zentrale Frage- bringt Raini als letzter Nachzügler wohl noch Bier mit? Schliesslich war es für manche trockener als in einer Wüste und man musste aus lauter Verzweiflung schon zum Wasserglas greifen (was, wie wir alle wissen zu innerer Verrostung führen kann). Am Samstagabend waren wir zum Pesto-Pasta z‘ Nacht endlich mit Raini vereint und damit vollzählig für den nächsten Tag. Früh am Morgen starteten wir unsere Tour gemeinsam mit der Sonne. Unser Rotkehlchen ist über Nacht leider oder zum Glück verstummt und so lauschten wir dem Klang der Harscheisen bis ins Skidepot. Es folgte ein uuuuhhhh hure steiles Couloir und eine kurze Gipfelkraxelei, bis wir uns im Gipfelbuch des Piz Posta Biala 3075 m verewigen durften. Das Sulzträumli von Abfahrt wurde selbstverständlich in vollen Zügen genossen, bevor nach einem Abschlussbier auf der Wiese der Zug zur Heimreise und zur Wäsche gerufen hat. Ein grosses Dankeschön an Sami für dieses tolle Wochenende. Die top Organisation, die keine Wünsche offen gelassen hat und natürlich auch für das Führen der Tour. Was wie wir wissen mit einer so leicht inflationären Anzahl an Tourenleitern immer so eine Sache ist :-) Auch ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden, für die Kameradschaft und das Miteinander. Mit dabei waren: Betzgi, Heutschi, Mägu, Züri, Raini, Knut (aka Bordradio), Natalia Ps. Es ist tatsächlich ein einsames Bier am Ende übrig geblieben :-) Fotos |
TL: Hanspeter von Ah
Am ersten Tag bestiegen wir bei schönstem Wetter das Teltschehorn ab Geschinen. Bei der Abfahrt nach Ulrichen genossen wir viele schöne Pulverschwünge! Am zweiten und dritten Tag bestiegen wir die Gipfel (Dreizehnten- Altstafel- und Ginalshorn) aus dem Skigebiet in Unterbäch. Abwechslungsreich war nicht nur das Wetter, auch der Schnee war zwischen lehrreich und hammermässig! Die letzte Tour führte uns bei schönstem Wetter ab Reckingen aufs Stockji. Auch hier gabs Pulver in den unterschiedlichsten Arten, inklusive der etwas verpönten, plattigen Form. Im untersten Teil trafen wir noch auf perfekten Firn, bevor wir unsere Tourentage mit etwas Flüssigem ausklingen liessen!
Fotos |
TL: Rainer Heublein
Früh am Morgen sind wir mit Sack und Pack mit dem Poschti nach Oberrickenbach gereist. Während es sämtliche Skitourengänger auf das rechte Bähnli abgesehen hatten, durften wir unsere Tour mit dem Nidwaldner „Freiluft Oldtimer“ nach Sinsgäu 1643 m starten. Dieses abgefahrene Gefährt, lies uns vor Freude juchzen, so dass es auch keinen störte, dass wir unsere Tour um einige Höhenmeter später als geplant, wegen akutem Schneemangel starteten. Die ersten Höhenmeter auf Ski verliefen entsprechend kurzweilig - schliesslich hatte man sich viel zu erzählen. Schon bald durften wir zum ersten aber wie sich zeigen sollte, nicht zum letzten Mal, die Skischuhe enger schnallen, um die erste Abfahrt (eigentlich nach Gitschenen) in Angriff zu nehmen. Da wir dank Rainis umgekehrter Reihenfolge (um uns und unseren Oberschenkeln den Grashüpfer zu ersparen) und dem höheren Tourenbeginn früher waren als geplant, entschieden wir uns auf der Strecke jedoch für einen kurzen Snack. Ein wenig sönnelen, das übliche Werweislen zu den umliegenden Gipfeln und letztlich zu erneutem auffellen. Die Sonne lies den Bikini gedanklich näher rücken, während man sich gegenseitig die Stollenhighheels am präsentieren war. Ein kleiner Spitzkehrenkurzschwung zur Abwechslung, kam daher gerade recht. Ein paar letzte Höhenmeter zu Fuss und wir durften das Gipfelkreuz vom Brisen 2403 m und uns natürlich auch umarmen. Eine rassige Abfahrt mit gepresstem und leicht gefrorenem Powder liess unsere Oberschenkel zu Höchstform auflaufen. Kurts legendärer Sesselilift brachte uns zurück auf den Haldigrat, wo wir nach einer kurzen Stärkung die finale Abfahrt Richtung Brändlen starteten. Einige Meter zu Fuss durch den Wald, ein paar botanische Kurzschwünge zwischen den Krokussen hindurch und schon ist diese wunderbare Tour zu Ende. Leicht inflationär genutzt wurde als Wort des Tages „Stereotyp“ gekrönt. Herzlichen Dank an Raini für diese tolle und abwechslungsreiche Tour, die ganze vorgängige Organisation und natürlich die Leidenschaft mit der Du uns immer wieder unterhältst. Danke auch an alle Teilnehmenden für das schöne Miteinander. Mit dabei waren: Raini, Silvia, Nadine, Alexej und Natalia Fotos |





























































