Tourenberichte

Januar
TL: Hanspeter von Ah
Stollenbildung an den Fellen, starke Windböen in den oberen Regionen und teilweise Bremsschnee bei der Abfahrt!!
Natürlich kein Problem für die zehn wackeren Bergfreunde! Immerhin konnten wir den Gipfelhang am Fürstein und die Nordabfahrt vom Rickhubel mit recht gutem Pulverschnee geniessen! Auch den Kampf der Sonne mit den Wolkenschwaden war toll mitzuerleben.

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  • TL: Ruedi Walpen
    Zum Glück hat's wieder mal geschneit! Wir, drei Bergfreundinnen und ein Bergfreund wanderten durch's nun tiefverschneite Brunnital hinauf zur Brunnialp und von dort weiter zum Ruchenhüttli. Und, oh Wunder der Hüttenbesitzer war bereits dort und hatte eingeheizt und so konnten wir unseren Mittagslunch und ein Schächentalerkaffee geniessen.
    Auf unserem Weg zur Hütte und wieder runter begleiteten uns blaue Störungen, Wind, Nebel und Schnee in schöner Abwechslung. So konnten wir endlich wieder mal einen schönen Wintertag geniessen. So sollte es doch sein.

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  • TL: Beat Emmenegger
    Samstag 31.Januar 2026
    Beim Restaurant Eichhof trafen sich 8 Bergfreunde und fuhren ins Schächental.
    In Unterschächen angekommen wurde parkiert und gleich die Ski und die Rucksäcke geschnallt.
    Nach der obligaten LVS-Kontrolle zogen wir gemütlich und mit fröhlicher Stimmung der Sonne entgegen. Auf Brunnialp wurde eine erste Rast gemacht und von da an wurde es steil. Auf der Sittlisalp angekommen wurde nochmals ein Trinkstop gemacht und Beat spurte von da an im Zickzack Richtung Gipfel, den gross Spitzen entgegen. Die letzten Meter zum Gipfel wurden ohne Ski bewältigt. Oben angekommen strahlten alle Teilnehmer vor Freude, der Ausblick war überwältigend und die Anstrengung hat sich gelohnt. Natürlich wurde der Gipfel mit vielen Klicks verewigt. Nach einer ausgiebigen Rast, die wir alle benötigten, begann der Abstieg. Wieder in den Skis ging die Abfahrt los. Zuerst erwartete uns etwas gemischten Schnee, dann aber, durch die gute Leitung von Beat und Rainer, hatten wir doch schöne Pulverabschnitte die uns zum Jauchzen brachten. Ab der Brunnialp fuhren wir die Strasse runter bis zurück zum Start.
    Das wohlverdiente Bier folgte natürlich postwendend, nachdem die Skischuhe zu den Turnschuhen gewechselt wurden. Ein rundum toller Tag mit einem dynamischen Team nahm hier sein Ende, gespickt von schönen Bilder und Momenten.
    Lieber Beat herzlichen Dank für diese schöne Tour
    Teilnehmer: Bear Emmenegger (Tourenleiter), Reiner Heublein, Knut Ulrich, Karin Angele, Iselin Grichting, Markus Renggli, Bruno Odermatt

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  • Februar
    TL: Ruedi Walpen
    Bei etwas bedecktem aber niederschlagsfreien Wetter wanderten zwei Bergfreundinnen und zwei Bergfreunde bei erstaunlich vielem Schnee von der Bergstation Bannalp hinauf zur Bannalper Schonegg. Der erste und dritte Teil des Aufstiegs war steil und schneetechnisch nicht ganz einfach, wurde aber von den Teilnehmenden mit Bravour gemeistert. Der Höhepunkt erlebten wir dann auf der Schonegg: nach etwa zehn Steinen die gedreht werden mussten kam sie zum Vorschein: DIE NIDWALDNER STEINSCHNECKE! Diese kommt nur in Nid- und Obwalden, sowie in Uri vor (siehe auch Foto). Nach diesem Erfolg machten wir uns wieder an den Abstieg, genossen bei der Alp Gruenboden noch das Mittagessen und kamen dann etwas müde nach knapp 5 Stunden Unterwegssein wieder bei der Bähnlistation an. Mit einem Kaffeestop in Wolfenschiessen beschlossen wir den schönen Tourentag.

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  • TL: Peter Bucher

    Zu dritt starten wir, in dichten Nebel gehüllt, direkt in Richtung Wirzweligrat. Der 15-20 cm weiche Neuschnee fühlte sich genussvoll an, doch die Augen konnten sich nur vage am dunklen Waldrand orientieren.
    Das Gedicht von Hermann Hesse 1905 beschreibt es treffend «Seltsam, im Nebel zu wandern. Einsam ist jeder Busch und Stein. Kein Baum sieht den andern, jeder ist allein. ………….»
    Auf dem Grat wird es einfacher, der Weg breit und die Tannen nah. Der Abstecher durch den gespaltenen Felsen fühlte sich an, wie in einem natürlichen Kirchen-Dom zu stehen und die eigene Begrenztheit zu spüren. Die liebliche Landschaft danach erinnerte an ein Märchen, wo Elfen und Gnome im Nebel Versteckis spielten.
    Der weglose Ronengrat, wo jeder neue Schritt den Pfad weist, ist ein spannendes Erlebnis und nur für Geübte geeignet. Bis zur Mittags-Rast bei der Lochhütte waren wir allein und hinterliessen nur unsere eigenen Spuren. Und dann, sachte und zaghaft, begrüsste die Sonne die Stille Landschaft und unsere Blicke schweiften in die Weite. Beim Abstecher zum Alt Stafel entschieden wir uns, die Plattenegg ein anderes Mal zu geniessen. Und so nahmen wir unseren Rückweg über die Egghütte unter unsere Schneeschuhe.
    Auf 1642 müM kamen wir über das Nebelmeer, welches faszinierende Bergblicke freigab. Der Abstieg über die Pulver-Hänge wäre auch für Skifahrende ein besonderes Erlebnis gewesen, doch es war niemand da. Mit gutem Gewissen konnten wir die lieblichen Hänge «ver-tschaupen», der Neuschnee war ja angekündigt.
    Diese besondere Tour, mit vielen einzigartigen Eindrücken, erfüllt und lässt ein Dankeschön zurück.
    Herzlichst: Claudia, Harry und Peter


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  • TL: Bruno Gasser
    7 wetterfeste Bergfreundinnen und 2 Bergfreunde treffen sich
    für die Lagebesprechung am regnerischen Samstag im Kurhaus Flühli.
    Wegen viel Regen unten und viel Wind & Schnee oben haben wird die Tour
    kurzerhand verschoben: Auf den Nünalpstock im Sörenberg soll es gehen. Trotz wetterfestigkeit
    wurde der Wind auf dem Grat aber zu stark, und wir drehen um.
    Ein paar tolle Schwünge gab es trotzdem :) Und dazu ein gratis Equipment-Test:
    Wir wissen nun alle, welche Teile unserer Ausrüstung Wasserdicht sind, und welche eher nicht.

    Merci Bruno für das (um)planen!

    Priska, Markus, Janina, Daniela, Renata, Celsa, Lis, Irina

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  • TL: Rainer Heublein
    Um 8.30 Uhr fuhren wir von der Talstation Maria Rickenbach mit der Gondel hinauf Richtung Niederrickenbach. Oben angekommen, schulterten wir die Skis und marschierten rund 15 Minuten zu Fuss Richtung Alpboden.

    An der Bergstation Haldigrat meldete uns Rainer bei Kurt an. Schon beim ersten Blick in die umliegende Bergwelt waren die Teilnehmenden begeistert: Der mächtige Brisen, die markante Peterslücke und all die verschneiten Gipfel ringsum waren ein beeindruckendes Panorama.

    Unter der Leitung von Karin wärmten wir uns gründlich auf, danach folgte der letzte Material- und Sicherheitscheck. Gemeinsam mit Rainer besprachen wir die aktuelle Lage, unsere geplanten Varianten sowie die Bereiche, die wir meiden würden. Dann ging es los.

    Der Schnee präsentierte sich herrlich flockig, die Skis glitten sanft durch den frischen Schnee, Genuss pur. Unterhalb von 1’400 Metern hatte es am Samstag allerdings geregnet und die letzten 200 Höhenmeter waren entsprechend ruppig und fordernd. Diese Passage kostete nochmals richtig Kraft.

    Mit der Transportkiste und dem Sessellift ging es wieder hinauf zur nächsten Abfahrt. Am Nachmittag fuhren wir Richtung Giri, weiter zum Gigichrüz und über die weiten unverfahrenen Hänge hinunter zur Forststrasse, die uns zurück zur Talstation Alpboden brachte. Der Hunger meldete sich, also kehrten wir im Bergrestaurant ein und stärkten uns. „Was ist ein Träsch?“, fragte ein Unterländer schmunzelnd.

    Leider half der Schnaps nicht beim Einreiben. Eine alte Muskelzerrung, die bei Philip durch eine ungünstige Bewegung wieder reaktiviert wurde, zwang ihn auf einen schmerzhaften Fussmarsch zurück.

    Nach der Pause nahmen wir erneut Anlauf: Wieder raufkraxeln zum Giri und den weiten Hang runter zum Gigi, danach vorsichtig seitlich hinunter zur Obersthütte. Ein Traum und weil es so schön war, gleich noch einmal.

    Zum Abschluss gab es einen Kaffee (Träsch) bei Kurt und seiner Frau. Danach ging es Richtung Brändlen über Hänge, in denen man sogar nach einem Wochenende keine andere Spur kreuzte und mit der Gondel talwärts. Von dort fuhren wir zügig mit dem Postauto zum Bahnhof Wolfenschiessen. Den Zug um 17.22 Uhr Richtung Luzern erreichten wir problemlos.

    Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch inmitten einer einzigartigen Bergwelt, bei herrlichem Wetter und mit einer tollen Gruppe. Vielen Dank, Rainer, für die Organisation und den wunderschönen Tag.

    Karin (Angie), Karin, Patric, Philip, Rainer


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  • TL: Peter Bucher
    Ein Tag, wo die Sonne das alleinige Sagen hat, was willst du mehr?!
    Das SLF meint: Nass + Gleitschneelawinen, Erheblich (3+), Schneehöhe 50-80 cm in Gipfelbereich!?
    Doch der Reihe nach. Die Ersten auf der Bahn, die Ersten auf der Sonnenterasse, auf Lammfell gesittet und Kaffee mit Gipfeli, was für ein Start!
    Dann auf unberührtem Schnee, wo nur Schneehühnern? Gämse? ihre Spuren mit uns teilten. Und so geht’s direkt der Sonne entgegen. Die freie Sicht zum Gütsch-Gipfel ermutigt, denn die weisse Pracht hat der Wind zum Teil weggeblasen. So konnten wir mit einem guten Gefühl den Aufstieg geniessen.
    Auf dem Chulm, mit seiner imposanten Wächte, gab eine Weitsicht über den ganzen 4-Wald-Stätter-See frei, eingebettet in die Berglandschaft. Der Abstieg, mit Sicht auf die Nebelbrücke, die sich von Vitznau über den See nach Beckenried spannte, glich der Golden Gate Bridge, welch ein magisches Bild!
    Die Schleife über den Stäckenmattboden, war eine kleine, lohnende Zugabe. Und dann die Erfrischung bei der Alp Tritt, wo uns eine Kuh (in Holz geschnitzt) im Schnee begrüsste, war schon besonders.
    Gerne erinnern wir uns an die Worte
    » …… nicht das Ziel, der Weg ist es, der die Freude gebiert»
    (aus dem Buch: die Stadt in der Wüste)
    Mit Sonne und Freude vollgetankt, liebe Grüsse Ruht, Karin und Peter


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  • TL: Bruno Gasser
    Sonnenschein und Teamgeist am Berg

    Schon der Blick aus dem Fenster am frühen Morgen weckte grosse Vorfreude: Ein funkelnder Sternenhimmel kündigte einen Prachtstag an. Pünktlich um 08:00 Uhr besammelte sich die Gruppe beim Eichhof. Dank unserer zwei Tourenleiter, die kurzerhand das Steuer übernahmen, wurden wir prompt und zuverlässig zur Talstation des «blauen Bähnlis» in Oberrickenbach chauffiert.

    In zwei Fahrten wurde unsere Gruppe nach oben befördert. Nachdem alle startklar waren, brauchte es ein wenig Geduld, bis jedes LVS-Gerät erfolgreich auf Sendung war – ein herzliches Dankeschön hierfür an unsere kompetenten Tourenleiter! 😉

    Der Start erfolgte mit einer kurzen, etwas holprigen Abfahrt zum Talboden der Bannalp. Dort fellten wir für den Aufstieg durch den schattigen Talkessel auf. Harscheisen montieren oder nicht? Die Meinungen gingen auseinander, was zu einem interessanten und lehrreichen Austausch führte. So wählte schliesslich jeder die für sich passende Variante. Die ersten Schritte mit den Harscheisen waren zunächst ungewohnt anstrengend, bis uns die erfahrenen Tourengängerinnen den Tipp gaben, dass es sich mit den Eisen neben der harten Spur deutlich leichter läuft.

    Trotz der Kälte im Schatten wurde uns schnell warm – Zeit, eine Schicht Kleidung abzulegen. Bei stahlblauem Himmel lockten uns die sonnigen Hänge Richtung Gipfel. Über dem Kamm war der Schnee trotz der Sonne hart und einige Stellen forderten uns heraus. Ein grosses Glück, dass wir mit zwei Tourenleitern unterwegs waren: So konnte jeder sein eigenes Tempo wählen.

    Dabei kam es zu einem Ausrutscher und einem damit verbundenen kurzen Schreckmoment. Der Co-Tourenleiter war jedoch sofort zur Stelle und konnte die Situation abfangen. Es war ein eindrückliches und berührendes Ereignis, das aufzeigte, wie man am Berg füreinander da ist und Herausforderungen gemeinsam im Team meistert. Während der Rest der Gruppe den Gipfel erreichte, erholte sich das Dreiergespann vom kleinen Schreck. Kraftvolle Sonnenstrahlen, die Stille am Berg und tiefgründige Gespräche – was für ein Kraftmoment!

    Die anschliessende Abfahrt war für alle Teilnehmenden ein richtiger Genuss und führte uns zur Berghütte Heimelig. Beim gemeinsamen Bier und Kaffee liessen wir die Erlebnisse Revue passieren. So ging ein wundervoller, ereignis- und lehrreicher Skitourentag zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an die beiden Tourenleiter für das spontane Einspringen und die souveräne Leitung!

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  • TL: Bruno Gasser
    Die starken Schneeverwehungen und der Bruchharst in den Schattenhängen bewogen uns sonnigere Hängen auf zu suchen und wurden voll belohnt oberhalb Realp. Schwitziger Aufstieg durch herrliches alpines Gelände mit anschliessender toller Traumsulzfahrt bis ins Dorf runter. Ein wohlverdienter Boxenstopp im Tiefenbach auf der Sonnenterrasse liessen wir uns natürlich nicht entgehen.

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  • März
    TL: Rainer Heublein
    Nachdem unseren walliser Tourenleiter der heimtückische Männerschnupfen ereilt hat, durften wir Raini als neues Oberhaupt begrüssen.
    Die botanisch eher grüne Anfahrt, liess zunächst über den doch zähen Nebel hinwegsehen.
    Top motiviert starteten wir über Stock, Stein und „Fellmake- up“ unsere Tour.
    Während des ersten Steilhangs folgte eine kurze Repetition der Spitzkehrentechnik, die im darauffolgenden Drill direkt geankert wurde.
    Mit zunehmender Höhe, zeigte sich dann auch die Sonne.
    Im weiteren Gipfelanstieg, griffen Carlo und Raini beherzt zur Pickelschaufel, um sich einmal durch den Hang für ein vorbildliches Schneeprofil zu buddeln.
    Den Osterhasen haben wir nicht gefunden, dafür eine erhebliche Altschneeproblematik was leicht inflationär genutzt, auch zum Wort der Tour gekrönt wurde.
    Weiter gab es ein brutaaal steiles Couloir zu durchstägeren, was manche dazu nutzten, Ihre Steigeisen zu präsentieren.
    Nach einem sensationellen Gipfelsandwich folgte auch schon bald der Abstieg zurück ins Skidepot. Um von dort die eher „wie sie sehen sehen sie nichts- Abfahrt“ in Angriff zu nehmen.
    Aber auch hier hat uns unser Tourenleiter sicher nach unten navigiert. Um die Sommersprossen nochmals aufzufrischen, folgten noch ein paar letzte Höhenmeter durch Feld, Wald und Wiese, bevor es zurück zum Auto und zum wohlverdienten Kaffee ging.
    Ein herzliches Dankeschön an Raini für diese tolle Tour.
    Mit dabei waren: Raini, Carlo, Sabine, Natalia

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  • TL: Samuel Zürcher
    Tourenweekend Graubünden - oder auch wieviel Bier haben wir noch?

    Top motiviert sind wir am Freitagabend ins Bündnerland gereist. Während die Vorhut sich schon durch sämtliche Köstlichkeiten geschlemmt hat, durften wir ein wenig um unseren Anschluss in Disentis bibbern. Notiz am Rande- ein Pickel hilft :-)

    Endlich angekommen (wie manche feststellten am A**** der Welt) und vereint, durften wir Samis Gastfreundschaft geniessen und mit göttlichem Beistand im Pfarrhaus die erste Nacht verbringen.

    Nach einem z‘ Morge wie im 5 Sterne Hotel ging es früh los, da die Temperatur schon am steigen war.

    Das anwesende Bordradio stellte so dies und das fest und war auch sonst nie um ein Wort verlegen, was den Aufstieg kurzweilig werden lies und wir schon bald am Skidepot waren.

    Der Gipfel des Piz Avat 2910 m war ein kurzer Genuss, da die einen bereits vom Bier und die anderen von einem Bikini träumten.

    Für die Abenteuerlustigen, gab es zunächst ein rassiges Couloir und später Sulzschnee vom feinsten zum geniessen.

    Auf der Selbstversorgerhütte angekommen, wurde natüüürlich endlich das erste Bier geöffnet, die Liegestühle parat gestellt und ausgiebig am Teint gefeilt. Man(n) möchte ja die kommende Klettersaison schliesslich mit Farbe beginnen.

    Trotz unglaublichem Panorama und bester Organsisation von Sami blieb die zentrale Frage- bringt Raini als letzter Nachzügler wohl noch Bier mit? Schliesslich war es für manche trockener als in einer Wüste und man musste aus lauter Verzweiflung schon zum Wasserglas greifen (was, wie wir alle wissen zu innerer Verrostung führen kann).

    Am Samstagabend waren wir zum Pesto-Pasta z‘ Nacht endlich mit Raini vereint und damit vollzählig für den nächsten Tag.

    Früh am Morgen starteten wir unsere Tour gemeinsam mit der Sonne.

    Unser Rotkehlchen ist über Nacht leider oder zum Glück verstummt und so lauschten wir dem Klang der Harscheisen bis ins Skidepot.

    Es folgte ein uuuuhhhh hure steiles Couloir und eine kurze Gipfelkraxelei, bis wir uns im Gipfelbuch des Piz Posta Biala 3075 m verewigen durften.

    Das Sulzträumli von Abfahrt wurde selbstverständlich in vollen Zügen genossen, bevor nach einem Abschlussbier auf der Wiese der Zug zur Heimreise und zur Wäsche gerufen hat.

    Ein grosses Dankeschön an Sami für dieses tolle Wochenende. Die top Organisation, die keine Wünsche offen gelassen hat und natürlich auch für das Führen der Tour. Was wie wir wissen mit einer so leicht inflationären Anzahl an Tourenleitern immer so eine Sache ist :-)

    Auch ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden, für die Kameradschaft und das Miteinander.

    Mit dabei waren: Betzgi, Heutschi, Mägu, Züri, Raini, Knut (aka Bordradio), Natalia

    Ps. Es ist tatsächlich ein einsames Bier am Ende übrig geblieben :-)



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  • TL: Hanspeter von Ah
    Am ersten Tag bestiegen wir bei schönstem Wetter das Teltschehorn ab Geschinen. Bei der Abfahrt nach Ulrichen genossen wir viele schöne Pulverschwünge! Am zweiten und dritten Tag bestiegen wir die Gipfel (Dreizehnten- Altstafel- und Ginalshorn) aus dem Skigebiet in Unterbäch. Abwechslungsreich war nicht nur das Wetter, auch der Schnee war zwischen lehrreich und hammermässig! Die letzte Tour führte uns bei schönstem Wetter ab Reckingen aufs Stockji. Auch hier gabs Pulver in den unterschiedlichsten Arten, inklusive der etwas verpönten, plattigen Form. Im untersten Teil trafen wir noch auf perfekten Firn, bevor wir unsere Tourentage mit etwas Flüssigem ausklingen liessen!

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  • TL: Rainer Heublein
    Früh am Morgen sind wir mit Sack und Pack mit dem Poschti nach Oberrickenbach gereist.
    Während es sämtliche Skitourengänger auf das rechte Bähnli abgesehen hatten, durften wir unsere Tour mit dem Nidwaldner „Freiluft Oldtimer“ nach Sinsgäu 1643 m starten.
    Dieses abgefahrene Gefährt, lies uns vor Freude juchzen, so dass es auch keinen störte, dass wir unsere Tour um einige Höhenmeter später als geplant, wegen akutem Schneemangel starteten.
    Die ersten Höhenmeter auf Ski verliefen entsprechend kurzweilig - schliesslich hatte man sich viel zu erzählen.
    Schon bald durften wir zum ersten aber wie sich zeigen sollte, nicht zum letzten Mal, die Skischuhe enger schnallen, um die erste Abfahrt (eigentlich nach Gitschenen) in Angriff zu nehmen.
    Da wir dank Rainis umgekehrter Reihenfolge (um uns und unseren Oberschenkeln den Grashüpfer zu ersparen) und dem höheren Tourenbeginn früher waren als geplant, entschieden wir uns auf der Strecke jedoch für einen kurzen Snack. Ein wenig sönnelen, das übliche Werweislen zu den umliegenden Gipfeln und letztlich zu erneutem auffellen.

    Die Sonne lies den Bikini gedanklich näher rücken, während man sich gegenseitig die Stollenhighheels am präsentieren war.
    Ein kleiner Spitzkehrenkurzschwung zur Abwechslung, kam daher gerade recht.
    Ein paar letzte Höhenmeter zu Fuss und wir durften das Gipfelkreuz vom Brisen 2403 m und uns natürlich auch umarmen.

    Eine rassige Abfahrt mit gepresstem und leicht gefrorenem Powder liess unsere Oberschenkel zu Höchstform auflaufen.
    Kurts legendärer Sesselilift brachte uns zurück auf den Haldigrat, wo wir nach einer kurzen Stärkung die finale Abfahrt Richtung Brändlen starteten.
    Einige Meter zu Fuss durch den Wald, ein paar botanische Kurzschwünge zwischen den Krokussen hindurch und schon ist diese wunderbare Tour zu Ende.
    Leicht inflationär genutzt wurde als Wort des Tages „Stereotyp“ gekrönt.

    Herzlichen Dank an Raini für diese tolle und abwechslungsreiche Tour, die ganze vorgängige Organisation und natürlich die Leidenschaft mit der Du uns immer wieder unterhältst.

    Danke auch an alle Teilnehmenden für das schöne Miteinander.
    Mit dabei waren: Raini, Silvia, Nadine, Alexej und Natalia

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