Tourenberichte

Januar
TL: Hanspeter von Ah
Ab Langis nahmen wir die Route Rickhubel - Fürstein - Rickhubel unter die Felle. Der Einfluss des Föhnes war vor allem im Gipfelbereich des Fürsteins stark zu spüren. Ansonsten war das Wetter angenehm und im unerfahrenen Gelände waren im firnartigen Schnee auch schöne Schwünge möglich!

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  • TL: Ruedi Walpen
    Nach Oberrickenbach steigt man eigentlich in Wolfenschiessen aus dem Zug... eigentlich - man kann natürlich auch nach Engelberg weiterfahren und die anderen beiden BLer in Wolfenschiessen zurücklassen...! Alles nicht so schlimm, der Zug fährt ja kurz nach der Ankunft in Engelberg wieder zurück! Also starten wir ein bisschen später, aber mit frohem Mut, in Oberrickenbach unsere Unternehmung. Zwei interessante Bähnli fahren uns hinauf in Sinsgäu. Nun endlich beginnt die Tour hinauf zur Sinsgäuer Schonegg. Was man sagen kann ist, dass der Schnee seit dem letzten Sonntag arg gelitten hat. Für uns reichts aber dennoch. Bei der Mittagsrast auf der Schonegg haben wir Zeit, uns gegenseitig auszutauschen, was ja auf so einer Tour mit drei Personen gut möglich ist.
    Nach einem Schonegg-Foto durch ein Mitglied einer baselländischen Tourengruppe steigen wir gesprächig und munter hinunter zur Ober Spis, wo wir vom Bähnli Mann wieder nach Oberrickenbach hinunter geseilt werden - obwohl das Zugseil bei der letzten Revision 1.5 Meter kürzer gemacht wurde...
    Herzlichen Dank meinen beiden Gspändli für's Mitkommen und auf ein anderes Mal! Es war sehr schön.

    Fotos

  • TL: Hanspeter von Ah
    Nach unserem Kaffee-stop im Langis ging es bei starkem Schneefall los Richtung Glaubenbergpass. Je näher wir dem Rickhubel kamen, desto mehr liess der Schneefall nach und der Wind kam auf! Schnell wurde abgefellt und die erste Abfahrt folgte bei eher bescheidener Sicht. Wenig unterhalb der Alp Rick gönnten wir uns dann eine kurze Pause, klebten dann die Felle wieder auf und stiegen zum Schnabelspitz auf. Nun begleitete uns die Sonne milchig scheinend durch die Wolken. Bei dieser zweiten Abfahrt war dann die Sicht deutlich besser und zurück im Langis guckte die Sonne zwischen den Wolken hindurch. Nach einer kurzen Rast beim Schilifthüttli verzogen wir uns in die Beiz. Bei einem Getränk wurden noch die Jasskarten gemischt und ein scharfer Jass geklopft!

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  • TL: Willy Ottiger
    Tourenbericht Hubel und Chnubel mit Willy Ottiger am 25.1.25
    Noch ist nicht so klar, wie sich das Wetter entwickeln wird, als sich die acht Tourenteilnehmenden auf dem Parkplatz Langis besammeln. Klar ist, als uns Willy die Tour vorstellt, dass wir drei oder doch viermal an- und abfellen werden – und zwar zügig, wie er betont.
    Unser erstes Ziel ist also der Miesenstock, 1891 m hoch. Kurz vor dem Gipfel werden die Skier ausgezogen und es geht zu Fuss weiter. Vom Miesen kurvten wir slalommässig durch lockeren Wald – es sind aber keine Slalomstangen, wie Willy betont, sondern Tannli, die sich nicht verbiegen. Also Achtung!
    Statt angefellt erklimmen wir das Riedmattstöckli, 1757 m, zu Fuss, da es im Wald zu wenig Schnee hat. Die Abfahrt zur Riedmattalp hat es in sich: der Schnee ist um einiges besser als nach dem Regen der letzten Tage befürchtet. Zuerst erwartet uns ein steiler, mit Erlen bewachsener Hang, dann lockt ein schöner Hang mit fast schon Sulzschnee. Kurz nach der Riedmattalp, 1505 m, geniessen wir an der warmen Sonne unser Picnic – und Willy lässt uns genügend Zeit dazu! Der nächste Aufstieg über das Heidberistöckli und die Mettmenalp zum Selispitz, 1736 m, wird frühlingshaft. Auf dem Selispitz sind wir zu unserer Überraschung alleine und das Gruppenfoto kann endlich geknipst werden. Der Blick, insbesondere in die Berner Alpen, ist hervorragend. Die Abfahrt zur Ochsenalp ist noch unverspurt und erstaunlich gut zu fahren. Nun folgt das letzte Anfellen und der Aufstieg zurück zum Langis – aber nicht ohne nochmals zu Fuss einen aperen Hang zu ersteigen. Um gerüstet zu sein für künftige Hubel und Chnubel Touren gibt’s von Willy eine Kurzdemo, wie Mann und Frau Zäune übersteigt. Nämlich in drei Stufen Z1, Z2 und Z3. Diese im Detail zu erläutern, würde zu weit gehen. Aber die möglichen Folgen unprofessioneller Übersteigung von Zäunen, insbesondere Stacheldrahtzäunen, haben uns beeindruckt. Danke Willy für deine kompetente Zaunologie, aber insbesondere für die tolle, abwechslungsreiche Vier-An-und Ab-Fellen-Tour!
    Hanspeter Lehner

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  • Februar
    TL: Beat Emmenegger
    Im Schächental fanden wir 0.5mm Neuschnee, was unsere Hoffnungen etwas untertraf. Aber es wurde rasch besser. Der Wind trug uns den Berg hoch, sehr zum Leidwesen der modebewussten Teilnehmer:innen, da die Frisuren ruiniert waren. Dafür konnten wir jegliche Peelings und Wangenrouge einsparen, da wir schneegestrahlt wurden. Nach dem kurzen, aussichtsreichen Gipfelhalt, genossen wir die Abfahrt im Presspulver. Glücklich und zufrieden kehrten wir noch im Alpina ein und investierten die gesparten Beautykosten.

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  • TL: Peter Bucher
    Am frühen Morgen starteten wir fünf Abenteurer unsere Schneeschuh-Rundtour an der Glaubenbergstrasse, die uns auf eine abenteuerliche Reise durch die einsame, verschneite Winterlandschaft führte.
    Unser Moto «Stille + Ruhe finden, innen und aussen»
    Das Rauschen der zum Teil verborgenen Bäche, die Geräusche des unberührten Schnees, mal knusprig, mal weich und leise, die Luft frisch und klar, der Himmel stahl-blau und unter unseren Füssen ein Teppich aus Diamanten vom Sonnenlicht wachgeküsst. Magisch diese Momente.
    Der Weg ist nicht immer einfach. Wir kämpften uns durch tiefen Pulverschnee, über Hügel, durch Bachtobel und gwundrig rätselten wir auch, wem diese verschiedenen Tierspuren wohl gehören.
    Besonders spannend waren die schwierigen Passagen, so wie rauf wie auch runter, die uns immer wieder vor Herausforderungen stellten. Chef-Führer Peter und Harry, unser neuer Tourenleiteraspirant motivierten, Neues zu entdecken. Welch abenteuerliche, einsame Wege konnten wir gwundrig durchschlendern.
    Die Tour führte uns schließlich zurück durch Wald und traumhafte Lichtungen, immer noch von den stiebenden Flocken des Pulverschnees umgeben, zurück zum Auto, wo inzwischen viele Autos den Strassenrand säumten. Erstaunlich wie viele Menschen den Nebel von oben bestaunten und wir auf unserer ganzen Wanderung nur auf dem Gipfel ein paar wenige Leute begrüssten.
    Ein wahres Abenteuer, auf verschlungenen Wegen, durch Tobel und über Bachläufe, findet ein Platz in unseren Herzen. Müde, aber zufrieden, nehmen wir die besondere Schneeschuhtour mit einem guten Gefühl mit in die neue Woche, wo der Nebel unsere freudige Stimmung nicht trüben kann. Die Ruhe hat uns gefunden!
    Herzlichen Dank uns Allen, die wir uns auf die Stille im Jetzt eingelassen haben.

    (Glaubenbergstrasse (Parkplatz zum Selispitz) - Ochsenalp - Grund - Trogeli - Nollen - Miesenstock - Trogenegg - Gross Trogen - Grundbach - Grund – Glaubenbergstrasse)



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  • TL: Rainer Heublein
    Der Schock beim Anblick der Menschenansammlung am Sessellift sass nur so lange, bis klar war, dass ein Aufstieg zu Fuss wohl zeitlich gleich, vor allem aber schöner sein wird als in der Masse bei dieser Kälte anzustehen. Schon waren die Felle montiert und es ging den unverspurten Weg erst durch den Wald, dann in die noch unberührten offenen Hänge unter wärmenden Sonnenstrahlen.
    Oben angekommen: Sind das nicht die Drei, die vorher mit uns angestanden sind? – War doch die richtige Entscheidung! Der wenige mitgeführte Proviant, eigentlich die Nüsse von Sarah (Eichhörnchen mit Familiensinn) wurden fair aufgeteilt, wie auch die restlichen Flüssigkeiten.

    Und dann …, Bilder statt Worte, … der Rest ist als Tagtraum abgespeichert!

    Nach der Firstline im knietiefen Pulver haben wir uns in eine Duracell- und eine Sitzgruppe für den nächsten Run aufgeteilt. Die Nüsse waren jetzt aufgebraucht, aber es reichte dann doch noch zu einer Käseschnitte auf der Sonnenterrasse.

    Noch nicht genug? - Nein, sicher nicht! Es folgt noch ein Run und abschliessend eine lange Abfahrt in der langsam untergehenden Sonne mit weiteren fast jungfräulich gebliebenen Hängen.
    Es brauchte drei Fahrten mit dem kleinen Bähnli ins Tal und in dieser Zeit war die Rückfahrt zum Ausgangspunkt schon organisiert.

    Herzlichen Dank an Rainer und Andi für die tolle Freerideflexibleduracelltour:
    Sarah, Mirjam, Andrea, Martina, Corinne, Bettina, Marcel


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  • TL: Peter Bucher
    Der Schnee er lockt, das Wetter la,la, die Stimmung gut, in Erwartung was kommt! Nur schon die Postautofahrt, ein Erlebnis na ja! (so voll und alle wollen auf den Glaubenberg) Doch unser Tourenziel wird heute nicht so zahlreich bestürmt.
    Im Talgrund lauschen wir 8 Tourenfreunde kurz der Stillen Natur und dem geduldig, murmelnden Bergbach, der sein eigenes Lied erklingen lässt. Peters Mundharmonika-Klänge erinnern uns, dass hinter der täglichen Routine, neues zum Entdecken ist. Die Landschaft tief verschneit, die Bäume immer noch im Schneekleid gehüllt und die Spuren im Schnee zeugen von Menschen, die das Schöne lieben. Es ist nicht einfach traumhaft, wir sind mit wachen Sinnen in dieser Zauberhaften Natur. Der gemütliche Aufstieg lässt uns die Schönheit in der Vielfalt erspüren. Mit zusätzlichem Grundwissen über Schnee der rutschen kann (Lawinen Kenntnis von Willi) und das Üben von Spitzkehren, die uns in Leichtigkeit versetzen, erreichen wir den Gipfel. Den Mittagsrast, untermalt mit leckeren Keksen von Marion und dem Kaffee- Schnaps von Willi, geben zusätzliche Schwung für die stiebende Abfahrt. Im tiefen Pulverschnee zeichnen wir mal elegant, mal zaghaft unsere Spuren. Die Freude nehmen wir mit und sind gespannt auf neue Lebensgeschichten, die hinter der Routine uns beglücken können. Ein Dank an Alle, Peter und die Gipfelstürmer


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  • TL: Ruedi Walpen
    Die Frage war, hat es noch genügend Schnee im Eigenthal - die Antwort lautet: ja, aber eher knapp!
    Sieben BLer starteten bei Sonne (so schön, dass wir endlich den Nebel unter uns lassen konnten) im Eigenthal Richtung Rägeflüeli. Wir konnten bereits bei der Busstation die Schneeschuhe anziehen, was für uns eine super Motivation war. Kurve um Kurve zogen wir nun unsere Spur hinauf zum Punkt 1523, wo der Gipfelgrat beginnt. Ab hier war die Unterlage dann eher braun als weiss, aber trotzdem haben wir den Gipfel erklommen und ausgiebig bei feinen Speisen die Aussicht genossen. Der anschliessende Aufstieg hinauf zum Studberg erfolgte dann wieder im Schnee und natürlich auch im Wald. Die Ochsentour liessen wir dann sein, der Abstieg mit den Schneeschuhen war sehr steil und auch die Zeit drängte. Also stiegen wir wieder Richtung Eigenthal hinunter, nahmen aber meistens eine andere Spur als beim Aufstieg und, oh Glück, wir fanden sogar noch Pulverschnee!
    Glücklich und zufrieden mit dem heutigen Tag fuhren wir dann mit dem Postauto hinunter nach Kriens und Luzern, wo wir im Restaurant Eichhof noch zu einer Tranksame eingeladen wurden.
    Es isch scheen gsii!

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  • TL: Bruno Gasser
    Die warmen Sonnennachmittage der laufenden Woche haben ihre Spuren (oder besser gesagt: keine Schneespuren) hinterlassen. So hiess es für uns restlichen 6 (- 4 Abmeldungen wegen Krankheit und Terminkollisionen) Skitragen bis zur Brücke vor der Haldi Talstation. Dank den warmen, föhnigen Temperaturen hatten wir optimale Aufstiegsbedingungen bis zum Sattel des Brisen, wo wir unser Skidepot machten. Ab da legten wir ein kurzer Gipfelsturm zum Kreuz hin, um danach bei gemütlichen Temperaturen wie im Frühling die Gipfelrast zu geniessen. Die Abfahrt startete pulvrig und wurde aber immer schwerer so dass wir rüber in die sonnigen Sulzhänge des Zwölfers traversierten und durch schöne Schwünge belohnt wurden.
    Der krönende Abschluss fand natürlich auf der Terrasse des Pilgerhauses statt mit ihrem sensationellen Kuchen und bleifreies Weizenbier für uns durstige Auto-und Velofahrer.

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  • TL: Christian Grichting
    Die Wetteraussichten waren nicht so rosig und trotzdem trafen sich 8 Bergfreund*innen zu
    früher Stunde am Bahnhof Horw für eine gemeinsame Skitour. Beim Chäppeliberg im
    Riemenstaldental rüsteten wir uns aus und waren schon bald flott unterwegs. Beim Aufstieg
    hatten wir genügend Gelegenheit an unserer Spitzkehrentechnik zu feilen. Das Wetter war –
    je nach konsultierter App – besser als prognostiziert und kurz vor dem Gipfel lachte uns
    sogar die Sonne entgegen. Wir richteten unser Skidepot ein und nach kurzer Kraxelei
    genossen wir unser Sandwich auf dem Blüemberg bei Sonnenschein und begleitet von
    deutschem Gipfelgesang.
    Auf die Abfahrt freute sich anfänglich niemand so richtig, aber gottlob war der Bruchharst im
    unteren Teil inzwischen durch die Wärme so aufgeweicht, dass wir, trotz einiger
    unfreiwilliger Rollen im Schnee, unseren Ausgangspunkt alle gesund und glücklich
    erreichten. Dir Christian herzlichen Dank für diese tolle Tour.

    Fotos

  • März
    TL: Philipp Furrer
    Da stehen wir nun auf dem Parkplatz beim Bahnhof in Realp und blicken in Richtung unseres Tourenziels. Die Wetterprognosen haben immer wieder gewechselt und entsprechen in etwa dem, was wir sehen: etwas Blau, etwas Grau und irgendwo die Sonne. Bis zur Rotondohütte ist das kein Problem, und dort werden wir weiter entscheiden. Für den Nachmittag ist Sonne versprochen – also los!
    In entspanntem Tempo geht es bergauf durchs Wittenwasserental. Zwischendurch bricht immer wieder die Sonne durch, und die leichten Schneeflocken, die uns umwirbeln, beginnen zu glitzern. Zusammen mit der Kälte und der Schneelandschaft fühlt es sich plötzlich wieder richtig nach Winter an.
    In der Rotondohütte angekommen, gibt es natürlich erst einmal Kaffee und das Kuchenstück, auf das wir uns gefreut haben. In der Küche wird bereits eifrig das Abendessen vorbereitet. Die reservierten Tische lassen darauf schließen, dass es am Abend wohl etwas lauter zugehen wird.
    Gestärkt nehmen wir die letzten 300 Höhenmeter in Angriff. Immer schön Philipps Spur folgend, gelangen wir (immer noch entspannt) sicher auf den Gipfel – oder zumindest bis zum Steinmanndli, das ja auf etwa gleicher Höhe liegt. Und, trara! Da sind sie: Sonne, blauer Himmel und praktisch kein Wind. Also Abfellen, Fotoshooting und Picknick.
    Etwas später gesellen sich noch weitere Tourengeher zu uns, die über den unverspurten Ostgrat aufgestiegen sind. Ich habe den Eindruck, dass sie etwas erstaunt sind, uns bereits oben anzutreffen. Aber eben – viele Wege führen zum Gipfel.
    Ohne Eispickel steigen wir dann über den Grat ab. Nachdem noch ein paar Stollen entfernt sind, cruisen wir talwärts. Der Schnee ist super, und Philipp lotst uns über unverspurte Hänge zurück nach Realp. Wunderbar!
    Im Winterbistro in Realp genießen wir noch ein wenig die Sonnenstrahlen, bevor es wieder heimwärts ins graue Luzern geht.
    Herzlichen Dank, Philipp, für die tolle Tour – und ski heil unserem Tourengrüppchen!

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  • TL: Hanspeter von Ah
    4 Tage im Safiental

    Eine Gruppe von 10 BL- Mitgliedern traf sich am Freitag morgen im Restaurant Rathaus in Safienplatz zum Kaffee. Hampi teilte uns seine Tourenziele mit welche, sofern das Wetter mitmacht, bestiegen werden.
    Nach feinem Kaffee zogen wir los, ab Inner Zalön auf den Piz Radun. Wir merkten bald, der Schnee könnte eine Auffrischung gebrauchen, waren die Hänge oft mit bruchharschtigen, aber auch pulverartigen Zonen durchmischt.
    Alle kamen aber gut wieder ins Tal und bei Sonnenschein genossen wir noch ein kühles Bier. Bald darauf fuhren wir zu unserer Unterkunft, wo wir unsere Zimmer bezogen. Unser Zuhause war das Turrahus, welches in Thalkirch ist. Ein Haus voller Ecken, Kanten und Schlupflöcher.
    Die einen genossen einen weiteres Apero, andere ruhten sich aus, bis wir zum z'Nacht gerufen wurden.
    Die Tagwache war am nächsten Tag um 07.30 wo sich alle zum Frühstück trafen. Guter Laune wurden um 8.30 Uhr vor dem Haus die Ski angeschnallt und wir zogen los bei gutem Wetter Richtung Piz Tomül. Die Sonne lachte uns ins Gesicht und bald wurden die Jacken in den Rucksack gesteckt. Hampi führte uns im guten Schritt immer höher und wir deponierten dann die Ski unter dem Gipfel und stiegen zu Fuss auf. Ein herrlicher Rundblick und viel Freude in den Gesichtern der Teilnehmer liessen uns doch das eine oder andere Foto schiessen.
    Eine wohlverdiente Pause mit fröhlichem Geplauder rundete das Gipfelglück ab und die Abfahrt ging los. Dank Hampi's guter Führung kamen alle wohl wieder unten an. Der Apéro erfolgte bei den einen vor dem Haus, die letzten Sonnenstrahlen geniessend, andere zogen die warme Stube vor.
    Wieder erwartete uns ein feines z'Nacht und mit Gesprächen und Mitfiebern der Skirennen wurde dieser Abend abgerundet.
    Der nächste Tag war wieder erwarten schön, aber sehr windig. Nach einem guten Frühstück zogen wir wieder los, diesmal zum Tällihorn.... der Wind machte uns zu schaffen und der Gipfelhang forderte uns. Wieder wurden die Ski deponiert und wir gingen zu Fuss auf den Gipfel.... die Windböen waren sehr stark, wir genossen trotzdem den Rundblick und die Gipfelfotos durften nicht fehlen, bevor die harte Abfahrt begann.
    Auch hier hat alles einmal ein Ende - schade - aber es ist so: Unser letzter Tag startete wolkenverhangen und in der Nacht schien es wenig Niederschlag gegeben zu haben. Wir beschlossen trotzdem noch eine letzte Tour auf den Camaner Grat (oder Driischtäihirtä) in Angriff zu nehmen, was sich als einen guten Entscheid entpuppte, denn gegen Mittag zeigte sich wieder die Sonne. Der frischgefallene Schnee und die heisse Sonne dämpften ein wenig das "stiebende Abfahrtsvergnügen", doch weniger Freude hatten wir dadurch nicht.
    Nachdem wir zufrieden wieder in die Autos geklettert sind, fuhren wir zunächst nach Bonaduz, wo wir in einer Pizzeria die Tourentage ausklingen liessen, bevor wir uns auf den Heimweg machten

    Herzlichen Dank Hampi für diese schöne Zeit mit viel Freude und guter Stimmung.

    Teilnehmer:
    Hampi, Beatrice, Gianni, Beat, Urs, Lisa, Bea, Claudia, Knut und Charlotte


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  • TL: Bruno Gasser
    Am Verkehrshaus, der Treffpunkt klar,
    sieben Bergfreunde, das Abenteuer war nah.
    Ein Radler kam eilig, dafür schon warm und bereit, die Vorfreude sprudelte, die Stimmung sie steigt.

    Zur Seilbahn Chäppeliberg, die Fahrt war rasant, kurze Warteschlange, wir glaubten es kaum. Das Wetter so strahlend, der Schnee war oke, auf zum Spilauerstock, das Ziel vor uns - juheee.

    Die letzten Meter zu Fuß, der Gipfel in Sicht,
    bei perfektem Wetter, eine wunderbare Pflicht.
    Das Mittagessen schmeckte, die Aussicht grandios, wir gratulierten und staunten, die Freude war groß.

    Doch zurück ging’s über Pisten, mal sanft und mal steil, ein neuer Aufstieg, das war der nächste Teil. Zum Hundstock ging’s weiter, die Gruppe geteilt, die einen genossen, die anderen dem nächsten Gipfel geweiht.

    Harscheisensäckli rollten, ein Schlüssel verschwand, die Stöcke blieben stehen, doch alles war gebannt. Zurück zu den Leuten fand alles gezielt, die Sonne getankt, die Sorgen verziehen.

    Zum Schluss ein wohlverdienstes Bier, das schmeckte uns in der Taverne hier.
    Zurück nach Luzern, mit Herzen so weit,
    ein Tag voller Freude, im Bergfreundschaft vereint.



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  • TL: Samuel Zürcher
    Es waren mal 10 BL-Teilnehmer, durch die Grippe fielen 4 weg..... Da waren es noch 6.
    Am Samstag trafen sich die restlichen 5 Schneehungrigen in Andermatt und fuhren mit dem Zug nach Disentis, wo Samuel, Maurus und Junior Lars Zürcher auf uns wartete.
    Nach einer freudigen Begrüssung teilte uns Samuel kurz das Tourenziel mit, der Pazola, ab Mumpé Medel. So stiegen wir in das Büsschen und fuhren los. Vor Ort wurde dann auf die Ski gewechselt und los ging es.
    Das Wetter war wechselhaft, aber das trübte unsere gute Laune nicht. Bald wurden die Schritte durch festes Klopfen etwas lauter. Der Schnee klebte an den Fellen und der Eine und Andere begann seine Felle zu behandeln. Nach einer guten Stunde legten wir eine Pause ein und wir wurden mit Sonnenstrahlen belohnt. Von da an ging es durch tief verschneiten Wald und stetig immer höher. Die Verhältnisse ( Sicht und Wind) wechselten im Takt. Bissig blies uns der Wind in der Gipfelregion um die Ohren und auch der Aufstieg war kein Spaziergang.
    Samuel spurte im kniehohen Schnee, was viel Kraft kostete. Lars wurde nicht müde, liess er uns doch immer wieder staunen, wie gut der 11-jährige Jungspross jede Situation meisterte. (Wie der Vater so der Sohn, der Apfel fällt nicht weit vom Baum).
    Auf dem Gipfel waren, trotz schlechter Sicht und Wind alle und man gratulierte zum erreichten Ziel. Schnell abgefellt und nach kurzer Rast nahmen wir die Abfahrt in Angriff.
    Samuel erklärte uns, wo wir zu Tal fahren und dass einige Hänge wegen dem vielen Schnee einzeln befahren werden mussten.
    Was oben nicht so aussah, änderte sich, je weiter wir hinunter fuhren. Die Hänge waren Pulver pur und wir jauchzten uns runter, sogar die Sonne zeigte wieder ihr Gesicht.
    Wir konnten bis zum Büsschen fahren. Glücklich fuhren wir ins Hotel Cuntera in Mutschnengia wo wir die Zimmer bezogen und beim Bier und gutem Essen den Tag ausklingen liesen.
    Der Sonntag zeigte sich mit Nebel und Schneefall.........ups
    Beim Frühstück teilte uns Sämi mit, was für Möglichkeiten es gäbe bei diesem Wetter.
    So fuhren wir nach St. Martin bei Obersaxen und zogen los in Richtung Piz Lad. Anfänglich präsentierte sich eine schöne Winterlandschaft, aber die Sicht wurde immer trüber und bei der erstenRast wurde beschlossen, wegen der Situation, (Sicht und Schnee) auf den Piz Tischal auszuweichen. Wir kämpften uns durch den Tiefschnee und die jüngeren Semester wechselten sich beim Spuren ab. Immer wieder wurde die Route gecheckt und mit kleinen Abweichungen waren wir auf Kurs zum Gipfel.
    Kein langes Verweilen war angesagt, die Abfahrt war die grosse Herausforderung. Sämi führte uns aber wunderbar durch die tief verschneiten Hänge und wir versuchten uns durch die schweren Schneemassen zu schwingen. Der eine und andere Stein wurde getroffen, aber mit wenig Schaden.
    So kamen alle gut unten an und ein fröhliches Geplauder begann, welches in Trun in der Pizzeria bei Bier und Pizza abgerundet wurde.
    Sämi brachte uns zum Bahnhof und wir verabschiedeten uns.
    Mit der Bahn reisten wir nach Andermatt und mit den Autos nach Luzern.

    Charlotte (Bericht), Jöggu, Mägu, Nicole, Jan, Maurus, Sämi, Lars (nur Samstag).


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  • TL: Christian Grichting
    Ausgeschrieben als spannende Skitour auf den Stössenstock, änderte der Tourenleiter wetter- und lawinenbedingt einige Tage vor deren Durchführung das Tourenziel: Neu galt der Hoch Gummen als das Mass der Dinge. Es braucht schon einiges an Fantasie diese Erhebung dann noch als suuuuper anzupreisen.
    Dennoch trafen sämtliche angemeldeten Tourengänger/innen um 08.30 Uhr an der Talstation Lungern-Schönbühl ein und die Luftseilbahn transportierte uns (ohne Wartschlange) innert Kürze zur Bergstation Turren. Zwischen Bergstation und erstem Kaffeehalt im Bergrestaurant Turren erprobte Gigi noch die Gleitfähigkeit seines neuen Skibelages auf Kies. Er empfiehlt auf Nachahmung zu verzichten.
    Frisch gestärkt ging es erst richtig los. Etwa drei Stunden Aufstieg via Berggasthaus Schönbühl waren angekündigt, was die Glorreichen Sieben jedoch in knapp zwei Stunden in suuuuuper dichtem Nebel meisterten. Unterwegs erhielten wir von deutschen Berggängern ein Lob: “Die Luzerner Bergfreunde müssen echte Bergfreunde sein bei diesem Wetter!“
    Auf dem Gipfel verpflegten wir uns suuuuperschnell bevor uns die Abfahrt bei noch dichterem Nebel (suuuuper) und suuuupertollen Schneeverhältnisse zum nächsten Beizenhalt auf Schönbühl führte. Der zweite Teil der Abfahrt nahezu im Whiteout verlief wie der Erste: suuuuper! So endete die Skitour auf den Stössenstock kurz nach Mittag auf dem Sofa zu Hause .
    Anzumerken gilt es, dass die Glorreichen Sieben schworen, sich wieder für die nächste Suuuupertour mit diesem Suuuuupertourenleiter anzumelden.
    Thanks Gigi für die Tourenleitung….wir wissen nun, was im Wallis unter suuuuuper zu verstehen ist.
    Mit dabei waren: Gigi, Irene, Karin, Manuela, Markus, Paddy, Susanne


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  • TL: Irene Felchlin
    Witterungsbedingt wurde aus dem Rugghubelweekend eine eintägige Tour ins Meiental. Der frühe Treffpunkt war dann für die einen zwar etwas früh, aber ab Gorezmettlen konnten wir gemeinsam die Tour zum Wintertürmli am Chli Spannort machen. Die Gipfelbesteigung haben wir wegen des starken Windes ausgelassen; umso mehr genossen wir dann die tolle Sulzabfahrt via Chüefadfirn. Abgeschlossen haben wir diese schöne Frühlingstour traditionsgemäss in der Besenbeiz in Meien.




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  • TL: Rita Illi
    Die Wetterprognosen haben nur drei Bergfreundinnen raus gelockt, Germaine, Lilian und Rita. Schon die Fahrt nach Mettmenstetten war ein kleines Abenteuer, In Luzern fährt der Zug mit 5 Minuten Verspätung wegen eines Gleisschadens. Durch die Ankunft in Zug mit schon 10 Minuten Verspätung verpassen wir den Anschluss. Aber Richtung Mettmenstetten geht ja bald wieder ein Zug, wir steigen ein und in Knonau ist schon wieder stop aus ungeklärten Gründen, nächster Zugwechsel. Zum Glück können wir in Mettmenstetten endlich loslaufen, zwar meist unter dem Regenschirm, was uns aber gar nicht stört. Wir wandern am kleinen Weiler Wissenbach vorbei, der schon im 12 Jh. besiedelt wurde. Im Mittelalter soll es dort eine Mühle und eine Hanfpresse gegeben haben. Die Fachwerkhäuser sind imponierend. In Rifferswil machen uns die nächsten schönen Häuser Eindruck. Der Höhe- und Endpunkt ist die Kirche und Klostenanlage von Kappel am Albis. Im Klostercafé geniessen wir den obligaten Kaffee.

    Fotos

  • TL: Irene Felchlin
    Sonniges Wetter statt Schneefall,
    ein Tag statt drei Tage,
    Frühlingsschnee statt Pulverschnee.
    Wildgärst statt Wildstrubel.
    Schwarzwaldalp statt Lämmerenhütte,
    tolle Stimmung,
    ein wunderschöner BL-Ladies-Skitourentag.


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  • TL: Rainer Heublein
    Am Sonntag 30. März starteten wir frühmorgens unsere Skitour auf den Wildgärst im Rosenlauital. Die Zeitverschiebung steckte allen noch etwas in den Knochen und wir waren froh über den Kaffee am Bahnhof Sarnen. Als ob es Rainer schon Wochen zuvor geahnt hätte, hat er die Tour vom regnerischen Samstag auf den Sonntag verschoben. Das Wetter präsentierte sich überraschend mild und sonnig.

    Der erste Abschnitt der Tour führte uns ohne Schnee, wandernd einen steilen Hang hinauf. Erst als wir etwas höhere Lagen erreichten, konnten wir auf die Skier umsteigen. Der Sonne brannte und die warmen Temperaturen machten sich während dem Aufstieg bemerkbar. Gleichzeitig motivierte uns das gute Wetter zum Weitergehen.

    Der Gipfel des Wildgärst bot einen atemberaubenden Ausblick auf das Wetterhorn und die umliegenden Gipfel der Berner Alpen bis in unsere Gefilde. Nach einem Mittagsrast machten wir uns an die Abfahrt. Der Schnee war anfangs noch schön pulvrig, wurde jedoch je länger desto schwerer. Die Abfahrt war dennoch ein Genuss und auf der Sonnenterrasse des Restaurants Kaltenbrunnen wurde auf die tolle Tour angestossen.

    Vielen herzlichen Dank an den Büsslidienst «Odi’s BL-Taxi», Wetterfrosch und Powderschnüffler Rainer!

    Das Rosenlaui25Team Nadine, Natalia, Karin, Verena, Rafi, Markus, Odi und Niels

    Fotos

  • Mai
    TL: Maya Rühlin
    Die Skitour auf das Sustenhorn zählt zu den Klassikern unter den Frühjahrsskitouren – und so lud Maya zum jährlichen Saisonabschluss ein. Voller Energie starteten wir den Aufstieg in einem sportlichen Tempo. Bei der ersten Spaltenzone und der kleinen Steilstufe wechselten wir auf Steigeisen, bevor wir das weite Gletscherplateau erreichten. Die Route führte uns weiter an der Tierberglihütte vorbei und über die Sustenlimi in etlichen Spitzkehren hinauf zum Gipfelhang. Schliesslich erreichten wir den Gipfel des Sustenhorns auf 3.503 m.
    Petrus war uns wohlgesonnen und ließ die tiefhängenden Wolken verschwinden – doch der beissend kalte Wind zwang uns zu einem kurzen Gipfelaufenthalt..
    Die Abfahrt bot uns in oberen Teil ein paar wunderschöne Hänge mit einem "Sahnehäubchen" Pulverschnee, weiter unten dann ein Wechsel in den typischen Frühlings Sulz-Nassschnee.
    Das eigentliche Highlight der Tour waren aber diesmal nicht das Gipfelpanorama und die Abfahrt, sondern der unerwartete Abstecher bei der Abfahrt zu einer natürlich entstandenen Eisgrotte. Die fast durchsichtige Eisschicht mit faszinierenden Blauschattierungen schuf eine faszinierende Kulisse, die uns alle in Staunen versetzte. Um Overtourismus zu vermeiden, verzichten wir bewusst auf eine genaue Ortsangabe – doch interessierte BL-er dürfen sich gerne an die Teilnehmenden wenden.
    Ein herzliches Dankeschön an Maya für die perfekte Organisation dieser grossartigen Tour und für diesen unvergesslichen Tag in den Bergen!
    Karin, Irene, Othmar, Manuela, Jörg, Sara, Beat, Natalia, Urs

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  • Juni
    TL: Hanspeter von Ah
    Nach der langen Anreise konnten wir den kurzen aber ausgesetzten Zustieg zur Corne Aubert geniessen. Nach den ersten 6 Seillängen im Grad bis 6b, gelüstete die einen noch einen Zacken schwerer zu klettern. Nach den ersten 3 Seillängen in der Route Vasy-Eric (bis 6b), teilten wir unsere Seilschaften neu auf. Währen Felix und ich abseilten, nahmen Dominik und Maurus noch die beiden 7a Seillängen ins Visier.
    Bei unserem Büssli angekommen, war erstmals Verpflegung in flüssiger und fester Form angesagt. Während und nach dem Nachtessen hatten wir super Aussicht, auf die in der Nähe vorbeiziehenden Gewitter.
    Am Samstag wanderten wir, teilweise wieder sehr ausgesetzt zum Einstieg im SE Grat der Jumelle. Als erstes kletterten wir gemeinsam die Route Aischa (6a+). Nach zweimaligem abseilen teilten wir uns erneut. Dominik und Maurus stiegen in die Transsiberien (7b+) ein und Felix und ich konnten noch die Arête SE klettern.
    Beim gemeinsamen abseilen mussten wir noch 2 blockierte Welsche Kletterer aus ihrer misslichen Lage befreien. Da am Sonntag Gewitter angesagt waren, traten wir am Samstag Nachmittag, etwas verfrüht, die Heimreise an.

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  • TL: Rainer Heublein
    Mit der Seilbahn gings entspannt nach Brändlen, mit Muskelkraft dann weiter zum Haldigrat, nur wenige Meter mussten geschoben werden. Oben wartete eine feine Suppe mit toller Aussicht und Vorfreude auf den Trail.
    Der Flowtrail bis zum Alpboden war abwechslungsreich, verspielt und flott zu fahren – einfach Fahrspass pur! Und weil's so schön war, gönnten wir uns noch ein Dessert auf der bereits besuchten Terrasse und liessen uns dafür mit dem Sessellift shuttlen.
    Anschliessend ging’s über neue, teils unbekannte Wege Richtung Dallenwil. Die Strecke bot schöne Waldpassagen und kleine Gegenanstiege. Kurz vor dem Ziel überraschte uns ein Regenschauer. Die letzten Meter wurden rutschig, aber die Laune blieb gut.
    Dann drohte eine böse Gewitterzelle über unsere Köpfe. Kurz entschlossen entschieden wir uns zu einem frühen Znacht in einer Beiz. Das war eine gute Entscheidung, denn sonst hätten uns die Hagelkörner womöglich noch ein paar Dellen in unsere Helme gemacht.

    Fazit: Viel Spass, schöne Trails und ein bisschen Abenteuer (wie gewohnt mit Rainer) – rundum gelungen!

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  • TL: Susanne Zehnder
    Die über 30 Grad hielten Claire, Claudia, Gaby, Germaine und Regina nicht ab, sich auf Wanderung zu begeben. Auf dem Brünigpass wehte ein Lüftchen, das wir dankend genossen. Der kühlste Ort war dann die kleine, hübsch renovierte Burkapelle mit prächtiger Aussicht auf den gut gefüllten Lungernsee. Dank Hobby-Botanikerin Gaby konnten wir unser florales Wissen erweitern. Obwohl unsere (oder zumindest meine) Hirnzellen bei solchen Temperaturen eher träge waren.
    Am Bahnhof Lungern angekommen, hatten wir perfekt ein gutes halbes Stündchen Zeit, um uns im gleichnamigen Restaurant etwas zu gönnen. Das Schild "ausnahmsweise von 14-17 Uhr geschlossen", war dann nicht ganz wunschgemäss. Doch wir konnten Stühle und Tisch nutzen um den gfreuten Nachmittag ausklingen zu lassen.
    Juli
    TL: Knut Ulrich
    Unter besten Bedingungen und sehr angenehmen Temperaturen konnten wir die Tour dieses Jahr wiederum erfolgreich durchführen. Leider mussten sich 2 Personen abmelden, aber es machte auch mit der reduzierten Teilnehmerzahl viel Freude an unserem Hausberg herum zu kraxeln

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  • TL: Heidy Koch
    Zu fünft wanderten wir zunächst von der Bergstation auf der Alpstrasse hinab zur Alp Dundel und anschliessend hinauf zur Dundelegg. Bei der Alphütte zweigt der Bergwanderweg Richtung Rückenegg ab, eine herrliche Gratwanderung. Bereits hier zeigt sich am Horizont das markante Kreuz auf dem Mändli. Leider war die Hochnebeldecke an diesem Tag erbarmungslos, sodass uns das beeindruckende Panorama der umliegenden Bergwelt verborgen blieb.
    Vom imposanten Gipfelkreuz des Mändli, das die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft symbolisiert, führte uns der Gratweg weiter hinauf zum Biet und von dort über saftige Alpweiden hinüber zum Schönbüel. Dort gönnten wir uns einen wohlverdienten Kaffee und bestaunten anhand auf der vorliegenden Panoramabroschüre die umliegenden Gipfel. Mit ein wenig Fantasie und der Broschüre als Wegweiser versuchten wir, die im Nebel versteckten Gipfel auszumachen.
    Der Rückweg führte über das charmante Alpdörfli Breitenfeld mit der Kapelle Maria im Schnee, wo der Sommeralpbetrieb in vollem Gange ist. Nach einem letzten kurzen Abstieg erreichten wir wieder die Bergstation Turren.
    Ein herzliches Dankeschön an meine Begleiterinnen - Anna, Martina, Monika, Rosemarie – es war schön, mit euch unterwegs zu sein.



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  • TL: Rita Illi
    Immer noch hoffend, dass sich noch ein paar mehr anmelden, waren wir zuletzt zu Fünft unterwegs (Regina, Edi, Viktoria, Marianne und ich), die sich bei der Chollermüli trafen. Schnell sind wir zwischen den Bäumen verschwunden und an der alten Lorze Richtung Baar gegangen. Ein kleiner lieblicher Bach schlängelt sich auf unserer rechten Seite. Da die Lorze aber immer wieder Hochwasser anrichtete und die Lorzenebene unbewohnbar machte, gab der Bau der Autobahn in den 1970 Jahren den Anstoss, sie zu verlegen und zu bändigen.
    Im Restaurant "Zur alten Lorze" gabs schon bald eine Kaffeehalt. Nach 2 Stunden erreichten wir die alte Spinnerei in Baar und bald darauf den Höhepunkt der Wanderung, den Schlaufensteg. Dies ist ein Holzturm mit Treppen und Stegen, die über 350m lang sind und zwei Quartiere von Baar miteinander verbinden. Ein Kardiologe gab den Anstoss dazu, der ein Gebiet für ein intensives Herz-Treppentraining suchte. Wir sind begeistert davon.

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  • August
    TL: Knut Ulrich
    Die Wettervorhersage war nicht verheissungsvoll - eigentlich (sollte) ja immer noch Sommer sein...
    Kühle 4 Grad und wolkenverhangene Gräte / Gipfel - da macht Klettern auf rund 3000m nicht mehr wirklich Spass. Daher kam "Plan B" zum Tragen und wir gingen am Grimsel in den Sektor "Gerstenegg" klettern. Dort wählten wir die Route "Foxie" (10SL / 4c).
    Auch hier "unten" blieb es eine eher "coole" Angelegenheit und die vereinzelten Sonnenabschnitte verhalfen dazu es trotzdem noch zu einem schönen Klettertag werden zu lassen.

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  • TL: Markus Zumbühl
    Mit Bahn und Sessellift fuhren wir gemütlich zur Brunnihütte hinauf. In der Mittelstation genossen wir auf der Terrasse bei bestem Wetter zuerst noch einen feinen Cappucino. Doch dann ging es los, und wie! Der «Zittergrat» ist zwar mit 200 Höhenmetern ein eher kurzer Klettersteig, dafür aber sehr steil und ausgesetzt, mit einigen überhängenden Passagen, wo eine kräfteschonende Technik wichtig ist. Fabienne, Rita, Nicole, René und Erik haben den «Zittergrat» souverän gemeistert und oben angekommen sah man bei allen einen erleichterten und stolzen Gesichtsausdruck. Weiter gingen wir 300 Höhenmeter dem Wanderweg entlang bis zum Einstieg des Klettersteigs «Rigidalstockwand». Ich hatte den Teilnehmern gesagt, wer nur wegen dem «Adrenalin» mitgekommen ist, hätte nach dem Zittergrat auch bereits wieder heimgehen können. Und so genossen alle den Aufstieg über die Rigidalstockwand, welcher wesentlich einfacher zu gehen war. Auf dem Rigidalstock oben angekommen waren alle hungrig und durstig und wir genossen eine ausgedehnte Gipfelrast mit fantastischem Panorama. Hinunter ging es über den Rigidalstockgrat, der dritte Klettersteig am gleichen Tag, zurück zur Brunnihütte. Dort trennte sich die Gruppe: Rita, René und Erik fuhren bequem mit den Bahnen hinunter nach Engelberg. Fabienne, Nicole und ich gingen zum «Härzlisee» und machten eine Kneipprunde. Anschliessend liefen wir die 800 Höhenmeter nach Engelberg hinunter und gönnten uns unterwegs im Bergrestaurant «untere Flühmatt» super feine Älplermagronen und ein Glas Rotwein zum Znacht. Ein wunderschöner Tag! Ich freue mich schon auf’s nächste Jahr.

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  • TL: Peter Bucher
    Den Meggerwald mit beobachtenden Sinnen durchwandern und das Künstler-Auge in einem wecken, diese Herausforderung stellten wir uns Vier. Mit der Neugier eines Kindes den Moment erleben und den Weg, wie auch die Umgebung neu entdecken, diesen Genuss gönnten wir uns. Im Kleinem, wie im Grossen das Schöne erkennen.
    Die Spiegelung im Waldweiher, die das bunte Grün auf der glatten Oberfläche widerspiegelt, es braucht Zeit im Innehalten. Die Frösche, noch schnell ins braune Wasser hüpfen, hinterlassen ein verzerrtes Bild. Die Leichtigkeit der Libelle, ihr Tanz beflügelt. Bei der Rast unter einer Kathedrale von Baumwipfel, lauschen wir den Worten von Rilke «Vor lauter Lauschen und Staunen» wie stimmig und passend!
    Beim Wagenmoos Weiher bestaunten wir die roten Rosen am schmucken Waldhäuschen, wo man sich die Liebesgeschichte vom schüchternen Jungen erzählt, in verschieden Variationen.
    Im Atelier in Merlischachen, bei Suppe, Grillwurst und köstlichen Wein erinnerten wir und an das erlebte und vieles mehr. Kaffee und Kuchen und die lachende Sonne über uns, was willst du mehr.
    Und dann die kleine Ausstellung mit unseren gesammelten Schätzen « Land Art» im Kleinen, zeigte uns das Schöne, von uns gestaltet. Mit diesem Erlebten kehrten wir heim und Grüssen: Peter, Gabi, Shirley und Barbara
    Aus der Sicht von Gabi:
    Herzlichen Dank für dieses aussergewöhnliche und rundum inspirierende Walderlebnis!
    Die Wanderung war weit mehr als ein Spaziergang durch die Natur – sie war eine Reise für alle Sinne: das achtsame Durchstreifen des Waldes, das Sammeln besonderer Gegenstände, das Innehalten für Poesie, Märchen und Lied – all das hat eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, die noch lange nachklingt.
    Es war ein unvergessliches Erlebnis! mit herzlichen Grüssen. Gaby


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  • TL: Jörg Brechbühl
    Am Samstag den 30.08.25 08.00 Uhr warteten 3 begeisterte Wanderer auf den Tourenleiter am Bahnhof Luzern.
    Jörg kam pünktlich zum Gleis und nun ging es los ins Tessin. Ein weiterer Wanderwilliger stieg in Arth Goldau zu uns, jetzt war unsere 5er Gruppe komplett.
    In Bellinzona wechselten wir vom Zug zum Postauto und weiter ging es Richtung Lodrino Paese. Von da an zogen wir los bis zu einem ersten Stop im Dorf, wo wir uns einen feinen Cappuccino und
    ein Brioche gönnten. Ab jetzt wurden unsere Beinmuskeln gefordert, denn, wenn man schon mal im Tessin wandern war, weiss man, es geht zuerst "stotzig" (Jörg`s Ausdruck) opsi.!!
    Und so war es auch. Mit fröhlichem Geplauder stiegen wir durch schöne Kastanienwälder immer höher bis zu unserem zweiten Halt auf einer grossen Felsplatte. Dort stärkten wir uns und hatten einen schönen
    Blick ins Tal und auf die gegenüberliegende Bergkette mit dem angezuckerten Pizzo Claro.
    Weiter stiegen wir immer höher und der Schweiss trieb uns aus den Poren. Die Wege waren teilweise Bäche von den starken Regenfällen der letzten Tage.
    Unsere Mittagspause nahmen wir in einem nicht Enden wollenden Wald ein. Weiter ging es und schon bald trafen wir auf eine Alp mit herrlichen Aussicht , von den Bewohner des dortigen Rusticos bekamen wir einen feinen Kaffee. Jetzt war alles in Ordnung, die letzte Tagesetappe nahmen wir nun mit Coffeinbuster in Angriff und trafen bald in unserer Hütte ein, welche nicht bewartet war.
    Der wunderschöne Platz mit toller Aussicht und lieblich gepflegter Umgebung war Balsam für die Augen und Seelen. Wir bezogen die Hütte. Bald erreichte auch eine 3er-Frauengruppe die Hütte,
    etwas später noch ein Päärchen, somit war klar, die hübsche kleine Hütte war nicht unser allein.
    Jörg überraschte uns mit einem feinen Aperoplättli, auch der Wein der Hauses schmeckte uns sehr, wie auch die Gemüsesuppe mit anschliessendem Steinpilz Risotto a la Jörg war, hervorragend und wärmte unsere Bäuche.
    Bald war mit den anderen Gästen ein lustiges Geplauder im Gange. Die Nachtruhe folgte um 22.00 Uhr und bald war es in der Cabanne Alva ganz still.
    Am nächsten Morgen ging es wieder los. Frühstück um 07.30 Uhr, Abmarsch 08.00 Uhr und bei herrlichen Sonnenschein zog Gruppe Jörg weiter....natürlich zuerst opsi!!!
    Die Lerchenwälder waren eine Augenweide wie auch das Tal, welches sich jetzt so richtig zeigte.Wir kamen an zwei schönen gepflegten Alpen vorbei. Die Wege wurden immer wieder durch Wasserfälle etwas tricky,und forderten uns. Die eine und andere Passage von oben das Wasser und von unten die rutschigen Steine. Ein plötzlich unbewarteter Weg war die nächste Herausforderung, welche Jörg mit guter Führung entschärfte und wir uns dem Grat näherten. Eine wohlverdiente Mittagsrast folgte, bevor wir 2000hm vernichten mussten. Die Wanderschuhe gut geschnürt, die Stöcke in den Händen und los ging es.
    es folgte ein langer Abstieg welcher immer wiede rmit landschaftlichen Schönheiten gespickt wurde und uns den langen Weg kurzweiliger machte.Von Lerchenbäumen wurde es Kastanienbäumen und bei einem Viadukt pausierten wir und erfrischten uns in dem seeehr frischen Riale di Drosina. Mit gekneippten Beinen und kleiner Stärkung. zogen wir weiter Richtung Tal. Wir erreichten Lodrino um 18.00 Uhr und hatten noch eine halbe Stunde Zeit bis das Postauto kam. Die einen nutzten eine weitere Erfrischung im Bach, die anderen taten das beim Bier.

    Mit Postauto nach Bellinzona und mit dem Zug zurück nach Luzern,
    Lieber Jörg es waren zwei sehr schöne und erlebnisreiche Tage..
    .vielen herzlichen Dank

    Teilnehmer: Nicole, Renata,Markus und Charlotte

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  • September
    TL: Knut Ulrich
    Der wunderbar laue Spätsommerabend war perfekt um die Biketour im Meggerwald durchzuführen. Die Voralpen mit dem Vierwaldstättersee in der Abendstimmung waren eine atemberaubende Kulisse, während wir die abwechslungsreiche Trails abfuhren. So kamen immerhin 26km / 740Hm in ca. 2,5 Std. zusammen. Es ist immer wieder schön einen Arbeitstag so ausklingen zu lassen.

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  • TL: Ruedi Walpen
    Wanderbericht Moosalp – Augstbordhorn – Unterbäch – Embd statt Alvier und Margelkopf
    Freitag
    Der Tag begann früh in Luzern – begleitet von Regen, der die Vorfreude jedoch nicht trüben konnte. Die eindrückliche Postautofahrt hinauf zur Moosalp mit vielen engen Kehren steigerte die Spannung auf die bevorstehende Tour. Je mehr Wallis, desto besser das Wetter! Die Moosalp empfing uns mit mystischen Nebelschwaden und bereits einigen blauen Störungen.
    Der Aufstieg zum Augstbordhorn war von wechselhaftem Wetter geprägt. Zwischen den Wolken zeigten sich immer wieder blaue Lücken, die uns Hoffnung auf Sonne machten. Die Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Auf dem Gipfelgrat setzte jedoch ein leiser Hauch von Schneefall ein, der die Stimmung fast noch eindrücklicher machte. Die Aussicht vom Gipfel war eindrücklich. Mischabel, Weisshorn, Weissmies usw. zeigten sich uns schneebedeckt. Der Abstieg auf dem schmalen Grat hinunter nach Unterbäch erwies sich als steil und fordernd, aber lohnend.
    Umso schöner war das Ankommen: eine warme Dusche, ein herzliches Wiedersehen mit dem Rest der Gruppe und ein feines Nachtessen. Bald darauf zog es alle in die Betten – die Müdigkeit war gross, die Zufriedenheit noch grösser.
    Samstag
    Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück starteten wir in den neuen Tag. Der erste Höhengewinn erfolgte bequem mit dem Sessellift – das Ziel der Wanderung war diesmal weniger ein Gipfel, sondern eher eine kulinarische Belohnung: die legendäre Crèmeschnitte auf der Moosalp.
    Zuvor genossen wir aber noch eine gemütliche Wanderung an einer Suone entlang, über weite Alpweiden mit bulligen Eringerkühen und vorbei an idyllischen Seelein. Schliesslich war es so weit: Vier feine, selbstgemachte Crèmeschnitten für sieben Personen – und dennoch hatte jede und jeder reichlich genug.
    Gut gestärkt setzten wir die Wanderung in herrlicher Bergkulisse, bis nach Schalb fort. Nahe Viertausender, Gletscher, sogar der weit entfernte Galenstock, wir hatten eine Aussicht, so weit das Auge reichte. Von Schalb ging es dann luftig mit der Seilbahn hinunter nach Embd, wo uns ein fröhliches Dorffest erwartete: Schwarznasenschafe, kühle Getränke und gesellige Stimmung bildeten einen perfekten Abschluss. In der kleinen Seilbahnkommandozentrale sorgte dann noch ein gesprächiger Frankfurter für heitere Unterhaltung.
    Alles in allem war der Ersatz für die geplante Alvier-Tour ein voller Erfolg – landschaftlich, kulinarisch und kameradschaftlich.

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  • TL: Heidy Koch
    Nach einer regenreichen Zeit boten sich uns an diesem Tag überraschend gute Wegverhältnisse und optimales Wanderwetter – kurzum ideale Bedingungen für eine Bergtour. Zu zehnt starteten wir beim Parkplatz Rosenlaui Gletscherschlucht.
    Der Aufstieg führte uns zunächst entlang der beeindruckend tief eingeschnittenen Rosenlaui-Schlucht. Nach der Abzweigung Richtung Engelhornhütte wurde der Bergweg allmählich etwas flacher, zwischendurch felsiger und von Geröll geprägt. Der Aufstieg bot insgesamt eine eindrucksvolle Kulisse mit Blicken auf den Rosenlaui-Gletscher, den Dossen, das Wellhorn und das Wetterhorn.
    Auf der Engelhornhütte genossen wir eine ausgedehnte Rast. Von dort führte uns der Weg weiter durch das Reichenbachtal hinunter nach Kaltenbrunnen.
    Neben den grossartigen Ausblicken prägten lebhafte Gespräche, ein harmonisches Miteinander und viel Lachen den Tag. Die Kombination aus idealem Wetter, bester Gesellschaft und majestätischer Bergwelt machte diese Tour zu einem tollen Erlebnis.
    Ein herzliches Dankeschön an meine Begleiterinnen und Begleiter – Heidy


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  • TL: Markus Heutschi
    Die geplante Zweitagestour im Berner Oberland auf das Gspaltenhorn musste aufgrund ungünstiger Wetterprognosen für den Gipfeltag kurzfristig geändert werden. Markus Heutschi organisierte daraufhin eine Alternative: eine Gratkletterei von der Corvatsch SAC Hütte über den Piz Murtel und Piz Corvatsch bis zum , Il Chapütschin im Engadin. Laut Vorhersage sollte das Wetter am Freitag stabil sein.
    Das Team, bestehend aus Heutschi, Gregi, Jörg und Philipp, traf sich bereits um 04:45 Uhr am vereinbarten Treffpunkt in Kriens, um die erste Bahn auf den Corvatsch nehmen zu können. Entgegen den Erwartungen herrschten bei Ankunft an der Talstation starke Regenfälle. Dennoch entschieden sich die Teilnehmer nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli, den Einstieg in den Grat zu wagen. Am Piz Corvatsch wurde die Situation neu bewertet: Schnee, Nässe und Nebel erschwerten die Bedingungen erheblich. Da kaum Wind aufkam, fiel die Entscheidung, die Tour fortzusetzen. Die abwechslungsreiche Gratkletterei erwies sich trotz der erschwerten Bedingungen als interessant und abwechslungsreich. Das ursprünglich angestrebte Ziel, Il Chapütschin, konnte wegen der Verhältnisse und des späten Starts nicht mehr erreicht werden und wir verliessen den Grat bei der Fuorcla Fex Roseg Richtung Coaz Hütte. Gegen Abend klarte es auf, sodass die Gruppe beim Abstieg zur Hütte ein beeindruckendes Panorama genießen konnte.
    Auch die Wetterprognose für Samstag erwies sich als fehlerhaft, jedoch im Gegensatz zum Vortag positiv. Nach morgendlichem Regen zeigte sich die Sonne, und der Rückweg zur Mittelstation der Corvatschbahn verlief unter deutlich besseren Bedingungen.
    Vielen Dank an Heutschi und Gregi fürs Organisieren. Es hat Spass gemacht. Philipp



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  • TL: Rainer Heublein
    Es war an einem leuchtenden Morgen, als sich zwei Biker und eine Bikerin aufmachten, das Abenteuer zu suchen. Ganz entspannt bestiegen sie den Wagen des Reisezugs, der sie nach Engelberg führte. Sanft glitt eine Gondel mit ihnen in die Höhe, und der Sessellift schwebte wie eine schaukelnde Brücke zum Jochpass hoch. Dort wärmten Ovi und Kaffee ihre Finger und Herzen – kleine Zaubertränke für grosse Pläne.
    So begann die Fahrt auf dem Pfad „Hells Bells“, einem Trail, der seinen Namen wie ein Donnerschlag trägt. Er rüttelte sie wach und liess sie spüren, dass das Abenteuer begonnen hatte. Bald führte der Weg ruhiger dahin, vorbei am Engstlensee, dessen Wasser glatt und klar wie ein Spiegel lag. So schön war der Anblick, dass sie sich fast in Kanada wähnten.
    Unterwegs bestaunten sie die Landschaft und probierten würzigen Alpkäse. Mit neuer Kraft erklommen sie die Erzegg, pedalierten übers Balmeregghorn nach Planplatten, bis sie die Hääggen-Alp erreichten, wo eine Mittagsrast sie stärkte.
    Bald ging es weiter, begleitet von grösseren Prüfungen, die sie manchmal zum Absteigen zwangen, und kleineren: den Kuhfladen, die wie amüsante Fallen über den Weg verstreut lagen. Doch nichts konnte sie aufhalten. Am Ende erreichten sie den Gibel, wo sich die Welt weit und wunderbar vor ihnen öffnete und den Blick zu noch mehr Seen freigab – eine Belohnung für ihre Mühen.
    Wie so oft führten viele Wege ins Tal. Sie wählten den dunkelschwarzen Trail, der sich wie eine letzte Prüfung nach Lungern hinunterwand. Dann ein letzter Sprint und ihre Wege trennten sich. Rainer und André stiegen in den Zug nach Luzern, während Andrea auf ihr Bike stieg, um gemütlich den Heimweg anzutreten.
    So endete ihre Reise – nicht mit einem grossen Zauber, sondern mit dem stillen Glück, das nur in den Bergen zu finden ist.
    Danke Rainer für die tolle Tour!


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  • TL: Maurus Bernegger An einem wunderschönen Föhntag machen sich 5 Bergfreunde auf die Suche nach der Verschlossenen. Nach einem etwas längerem Zustieg zweigen wir vom Wanderweg Chaiserstock ab und finden, dank zielstrebiger Führung von Maurus, den Einstieg in steilem Gelände. Genauso Steil geht es in wunderschöner Kletterei stets aufwärts - es ist für jede und jeden etwas dabei. Weit unten hören wir die Ziegen blöken. Oder ist es Knut? Nach kurzweiligen 7 Seillängen werden wir am Ausstieg fast vom Föhn weggewindet. Weiter geht's zu Fuss bis zum Gipfel und mit den Wanderern ab nach unten. Nach verdientem Getränk auf der Lidernenhütte, begeben wir uns die Bähnliwarteschlange und kommen alle glücklich wieder nachhause.
    Merci Maurus für die super Planung und Organisation!
    Sandra, Maurus, Knut, Rafi, Irina

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  • Oktober
    TL: Markus Zumbühl
    Von Ennetbürgen aus wanderten wir gemütlich Richtung Unter Nas. Unterwegs besichtigten wir eine kleine Kapelle, genossen die wunderschöne Aussicht auf die Berge und den See und wussten viel über gute alte und aktuelle Zeiten zu berichten.

    Bei der unteren Nas angekommen, fanden wir ein wunderschönes Picknick Plätzli direkt am See. Traditionellerweise genossen wir zum Apéro einen feinen Weisswein. Damit aber nicht genug: Gianni packte aus seinem Rucksack eine Flasche Roten aus, welche wir zum Picknick tranken.

    Nach einer ausgedehnten Rast ging es 250 Höhenmeter durch den Wald hinauf. Unterwegs «fällten» Gianni, Sepp und Mc einige alte, morsche Bäume und machten ein bisschen «Ordnung» auf dem Wanderweg. Gemütlich ging es zurück nach Ennetbürgen, wo wir uns auf der Terrasse im Restaurant Schlüssel ein feines Dessert gönnten.

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  • TL: Susanne Zehnder
    Anstatt Rundwanderung ab Niederrickenbach im zähen Nebel, entschieden wir uns kurzerhand für die nebelfreie Musenalp. Für die eine und andere Seniorin war dies eine noch unbekannte Perle, fast vor der Haustüre.
    Wir genossen die Rundsicht bei Kaffee und köstlichem Kuchen, ergatterten wir uns doch die letzten süssen Stücke! Der einzige Beweggrund wieder ins Tal zu schweben, war die doch etwas lästige Bise.
    November
    TL: Maurus Bernegger Da für Sonntag in der ganzen Schweiz andauernde Niederschläge prognostiziert waren, führten wir das Saisonschlussklettern als Tagestour zum Klettergarten Mattalpplatten am Pilatus durch. Mit der ersten Zahnradbahn fuhren wir nach Ämsigen und gingen von dort zu Fuss bis zur Mattalp. Die ersten Routen kletterten wir noch mit der wärmenden Sonne im Rücken. Zunehmend verdeckte diese aber eine aufziehende Wolkendecke und es musste noch die eine oder andere Jacke angelegt werden - dafür war die Reibung auf den Platten top! Nach gut 7h an der Wand und vielen gekletterten Routen hatten dann alle genug und wir machten uns zufrieden auf den Heimweg.

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  • TL: Rita Illi
    Das Topp Wetter hat 7 Wanderinnen angelockt, die in Neudorf mit mir aus dem Bus stiegen. In Neudorf scheint alles stehen geblieben zu sein: kein Restaurant, kein Bäcker, kein Laden, wenigstens nicht an der Hauptstrasse bis wir abzweigten. Beim Vogelmoos war es sehr ruhig, aber die Farben des Herbstes und die Spiegelungen in den Seen liessen unser Herz hüpfen. Ein herrlicher Herbsttag liess immer wieder neue Ausblicke in die verschneiten Alpen zu. In Gormund beim Kafi wärmten uns nach 2.5 Std. Marsch die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Claire, Marianne, Regina, Elisabeth, Viktoria, Germaine und ich haben es genossen.

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  • TL: Beat Emmenegger
    Ich als Neuling hatte heute das Glück einer Privatführung mit Beat. Um 7:45 Uhr war Treffpunkt am Bahnhof Luzern, von da gings mit dem Bähnli nach Stans-Stanserhorn (note to self: easyride auf dem bähnli ✅). Der Aufstieg bei bestem Wetter und viel Sonne verlief wegen Schnee und Matsch langsamer als erwartet. Auf dem Arvigrat legten wir ein kleines Picknick ein.
    Viele Gleitschirmflieger waren ebenfalls auf der Strecke, und in der Luft; aber fast auf gleicher Höhe wie wir. :)
    Für eine kurzen Querung, die viel mehr Mut gekostet hat, als sie im Nachhinein tatsächlich schwierig war, nahm mich Beat ans Seil, da fühlte ich mich gleich viel sicherer. Nach wenigen Schritten stellte sich heraus, dass der Weg viel weniger steil war als erwartet und gut begangen werden konnte.
    Hoch hinauf gings bis zum Schluchberg mit atemberaubender Aussicht. Da es noch ein langes Stück über rutschigen Grat gewesen wäre, entschieden wir uns lieber umzukehren, statt wie geplant über den Storeggpass bis ins Melchtal weiterzulaufen.
    Wir schafften es gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang hinunter. Zufrieden blicken wir (oder ich zumindest) auf diesen interessanten Tag zurück.

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