Am 1. Oktober im Nebel auf den „Faulenzerberg“

01.10.2017   (Conni Kuhles)

Trotz Regen in der vorhergehenden Nacht war der Wettergott mit uns (Jörg, Nicole und Conni) gnädig und schickte uns eine trockene Witterung für unsere äusserst abwechslungsreiche und einzigartige Besteigung des Stanserhorns.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war Kerns Kernwald. Vom Kernwald Richtung Stanserhorn liefen wir an zwei Weilern vorbei, bewältigten mehrere steile Aufstiege über Alpwiesen nach Unter Brand. Nach einer Pause liefen wir weiter steil auf Pfaden über Wiesen, tlw. mit hohem nassen Gras, welches Jörg als unser Tourenleiter mit viel Energie uns ebnete. Eine technisch anspruchsvolle Überquerung sagte der Wanderführer beim schiefrigen Graben vor der Chrinnen vorraus, dies ging aber für uns problemlos, sogar ohne Seil. Nach dem Graben liefen wir im Zickzack durch den Wald und bewältigten die letzten Höhenmeter auf einem breiten Wanderweg bis zum Gipfel. Dort begegneten wir das erste Mal anderen Wanderern. Unterwegs im Nebel entdeckten wir 2 Rehe, die wir dank Nicoles Fernglas sogar näher besichtigen konnten und einem Rebhuhn oder Blesshuhn (wir waren uns nicht ganz sicher).
Der Abstieg war über den Nordostgrat auf einer Krete über die Nordostflanke geplant, aber wegen viel Nebel stiegen wir direkt und steil über Alpwiesen ab bis wir gesund und mit viel Höhenmetern in den Beinen in die Seilbahn Wiesenberg einstiegen.

Jörg, vielen Dank für dein professionelles Begleiten, Kompliment für deine gute Orientierung, deine Nachsichtigkeit beim Tempo und die vielen Erklärungen zu meinen Fragen. Es war eine tolle Tour, mit Nebelschwaden, Sonne auf dem Gipfel und die wilden Pfade mit den vielen Enzianen auf dem Weg.

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