Tourenberichte

Januar
TL: Hanspeter von Ah
Stollenbildung an den Fellen, starke Windböen in den oberen Regionen und teilweise Bremsschnee bei der Abfahrt!!
Natürlich kein Problem für die zehn wackeren Bergfreunde! Immerhin konnten wir den Gipfelhang am Fürstein und die Nordabfahrt vom Rickhubel mit recht gutem Pulverschnee geniessen! Auch den Kampf der Sonne mit den Wolkenschwaden war toll mitzuerleben.

Fotos

  • TL: Willy Ottiger
    Hubel und Knubel Tour in den Voralpen vom 24.01.2026

    Tourenleitung: Willi Ottiger
    Teilnehmende: Charlotte Dehmuth, Rita Bazelli, Alain Bazelli, Elsbeth Kaufmann Lehner, Guido Eberli, Markus Renggli


    Am SA, dem 24.01.2026 versammelten wir uns um 07.30 Uhr am Bahnhof Emmenbrücke.
    Mit zwei PW’s von Willi und Alain fuhren wir Richtung Sörenberg zum Salwideli, Parkplatz Wagliseiboden, 1317m.ü.M.
    Dort erfolgte eine Orientierung über die geplante Rundtour.
    Als erstes ging es Richtung Süden - also Gegenseite der Schrattenfuh - Richtung Arnibergegg.
    Im Schatten, bei ca. -5 Grad Celsius ging es in zügigem Schritt durch die liebliche locker bewaldete Landschaft
    vorbei an der Langlaufloipe und den schönen, typischen Gehöften.
    Willi spurte bei sanftem Anstieg zur ersten Etappe: die Arnibergegg, 1594 m.ü. M.
    Willi und Markus warnten uns mit viel Schalk vor den zahlreichen Wolfsrudeln, die in der Gegend
    ihr Unwesen treiben sollen….😌
    Die Schwünge bei moderater Hangneigung waren bereits ein erster Höhepunkt der Tour,
    da schattenseitig noch super Pulver lag für eine super Abfahrt bis zum Talboden bei Küblisbühl, 1067 m.ü.M.
    Jetzt erst konnten wir die ersten Sonnenstrahlen am Fuss der Schrattenfluh geniessen, wo wir einen Rast einlegten.
    Kurz danach mussten die Skis vielleicht 20 Minuten steil über die besonnte Wiese "gebuckelt" werden; der Schnee war hier geschmolzen…
    Danach fanden wir denselben bald wieder und stiegen etwas langsamer regelmässigen Schrittes in wunderschöner Landschaft hoch:
    um uns die Brienzer Rothorn Kette, Hohgant und bergauf , etwas links der Schibengütsch.
    Unser Ziel, das Türstehäuptli (2032 m.ü.M.) rechts davon erreichten wir nach einem Mittagshalt in einer windgeschützten Mulde,
    kurz unter dem Gipfel.
    Oben angelangt erwartete uns bei bestem Wetter ein Panorma vom Feinsten.
    Ebenso fein - zum Erstaunen aller - war dann die Abfahrt auf speziell gewählter Route;
    Erneut hatte es Pulverschnee bis zur Waldgrenze; Genuss pur!
    schräg durch den Wald Richtung „Schlund“ kehrten wir dann alle zum Auto zurück. Im „Salwideli“ gab’s dann noch ein geselliges Ausklingen
    in bester Stimmung nach einer wunderschönen, abwechslungsreichen Tour.
    Ganz herzlichen Dank Willi!

    Alain Bazelli

    TL: Ruedi Walpen
    Zum Glück hat's wieder mal geschneit! Wir, drei Bergfreundinnen und ein Bergfreund wanderten durch's nun tiefverschneite Brunnital hinauf zur Brunnialp und von dort weiter zum Ruchenhüttli. Und, oh Wunder der Hüttenbesitzer war bereits dort und hatte eingeheizt und so konnten wir unseren Mittagslunch und ein Schächentalerkaffee geniessen.
    Auf unserem Weg zur Hütte und wieder runter begleiteten uns blaue Störungen, Wind, Nebel und Schnee in schöner Abwechslung. So konnten wir endlich wieder mal einen schönen Wintertag geniessen. So sollte es doch sein.

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  • TL: Beat Emmenegger
    Samstag 31.Januar 2026
    Beim Restaurant Eichhof trafen sich 8 Bergfreunde und fuhren ins Schächental.
    In Unterschächen angekommen wurde parkiert und gleich die Ski und die Rucksäcke geschnallt.
    Nach der obligaten LVS-Kontrolle zogen wir gemütlich und mit fröhlicher Stimmung der Sonne entgegen. Auf Brunnialp wurde eine erste Rast gemacht und von da an wurde es steil. Auf der Sittlisalp angekommen wurde nochmals ein Trinkstop gemacht und Beat spurte von da an im Zickzack Richtung Gipfel, den gross Spitzen entgegen. Die letzten Meter zum Gipfel wurden ohne Ski bewältigt. Oben angekommen strahlten alle Teilnehmer vor Freude, der Ausblick war überwältigend und die Anstrengung hat sich gelohnt. Natürlich wurde der Gipfel mit vielen Klicks verewigt. Nach einer ausgiebigen Rast, die wir alle benötigten, begann der Abstieg. Wieder in den Skis ging die Abfahrt los. Zuerst erwartete uns etwas gemischten Schnee, dann aber, durch die gute Leitung von Beat und Rainer, hatten wir doch schöne Pulverabschnitte die uns zum Jauchzen brachten. Ab der Brunnialp fuhren wir die Strasse runter bis zurück zum Start.
    Das wohlverdiente Bier folgte natürlich postwendend, nachdem die Skischuhe zu den Turnschuhen gewechselt wurden. Ein rundum toller Tag mit einem dynamischen Team nahm hier sein Ende, gespickt von schönen Bilder und Momenten.
    Lieber Beat herzlichen Dank für diese schöne Tour
    Teilnehmer: Bear Emmenegger (Tourenleiter), Reiner Heublein, Knut Ulrich, Karin Angele, Iselin Grichting, Markus Renggli, Bruno Odermatt

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  • Februar
    TL: Ruedi Walpen
    Bei etwas bedecktem aber niederschlagsfreien Wetter wanderten zwei Bergfreundinnen und zwei Bergfreunde bei erstaunlich vielem Schnee von der Bergstation Bannalp hinauf zur Bannalper Schonegg. Der erste und dritte Teil des Aufstiegs war steil und schneetechnisch nicht ganz einfach, wurde aber von den Teilnehmenden mit Bravour gemeistert. Der Höhepunkt erlebten wir dann auf der Schonegg: nach etwa zehn Steinen die gedreht werden mussten kam sie zum Vorschein: DIE NIDWALDNER STEINSCHNECKE! Diese kommt nur in Nid- und Obwalden, sowie in Uri vor (siehe auch Foto). Nach diesem Erfolg machten wir uns wieder an den Abstieg, genossen bei der Alp Gruenboden noch das Mittagessen und kamen dann etwas müde nach knapp 5 Stunden Unterwegssein wieder bei der Bähnlistation an. Mit einem Kaffeestop in Wolfenschiessen beschlossen wir den schönen Tourentag.

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  • TL: Peter Bucher

    Zu dritt starten wir, in dichten Nebel gehüllt, direkt in Richtung Wirzweligrat. Der 15-20 cm weiche Neuschnee fühlte sich genussvoll an, doch die Augen konnten sich nur vage am dunklen Waldrand orientieren.
    Das Gedicht von Hermann Hesse 1905 beschreibt es treffend «Seltsam, im Nebel zu wandern. Einsam ist jeder Busch und Stein. Kein Baum sieht den andern, jeder ist allein. ………….»
    Auf dem Grat wird es einfacher, der Weg breit und die Tannen nah. Der Abstecher durch den gespaltenen Felsen fühlte sich an, wie in einem natürlichen Kirchen-Dom zu stehen und die eigene Begrenztheit zu spüren. Die liebliche Landschaft danach erinnerte an ein Märchen, wo Elfen und Gnome im Nebel Versteckis spielten.
    Der weglose Ronengrat, wo jeder neue Schritt den Pfad weist, ist ein spannendes Erlebnis und nur für Geübte geeignet. Bis zur Mittags-Rast bei der Lochhütte waren wir allein und hinterliessen nur unsere eigenen Spuren. Und dann, sachte und zaghaft, begrüsste die Sonne die Stille Landschaft und unsere Blicke schweiften in die Weite. Beim Abstecher zum Alt Stafel entschieden wir uns, die Plattenegg ein anderes Mal zu geniessen. Und so nahmen wir unseren Rückweg über die Egghütte unter unsere Schneeschuhe.
    Auf 1642 müM kamen wir über das Nebelmeer, welches faszinierende Bergblicke freigab. Der Abstieg über die Pulver-Hänge wäre auch für Skifahrende ein besonderes Erlebnis gewesen, doch es war niemand da. Mit gutem Gewissen konnten wir die lieblichen Hänge «ver-tschaupen», der Neuschnee war ja angekündigt.
    Diese besondere Tour, mit vielen einzigartigen Eindrücken, erfüllt und lässt ein Dankeschön zurück.
    Herzlichst: Claudia, Harry und Peter


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  • TL: Bruno Gasser
    7 wetterfeste Bergfreundinnen und 2 Bergfreunde treffen sich
    für die Lagebesprechung am regnerischen Samstag im Kurhaus Flühli.
    Wegen viel Regen unten und viel Wind & Schnee oben haben wird die Tour
    kurzerhand verschoben: Auf den Nünalpstock im Sörenberg soll es gehen. Trotz wetterfestigkeit
    wurde der Wind auf dem Grat aber zu stark, und wir drehen um.
    Ein paar tolle Schwünge gab es trotzdem :) Und dazu ein gratis Equipment-Test:
    Wir wissen nun alle, welche Teile unserer Ausrüstung Wasserdicht sind, und welche eher nicht.

    Merci Bruno für das (um)planen!

    Priska, Markus, Janina, Daniela, Renata, Celsa, Lis, Irina

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  • TL: Rainer Heublein
    Um 8.30 Uhr fuhren wir von der Talstation Maria Rickenbach mit der Gondel hinauf Richtung Niederrickenbach. Oben angekommen, schulterten wir die Skis und marschierten rund 15 Minuten zu Fuss Richtung Alpboden.

    An der Bergstation Haldigrat meldete uns Rainer bei Kurt an. Schon beim ersten Blick in die umliegende Bergwelt waren die Teilnehmenden begeistert: Der mächtige Brisen, die markante Peterslücke und all die verschneiten Gipfel ringsum waren ein beeindruckendes Panorama.

    Unter der Leitung von Karin wärmten wir uns gründlich auf, danach folgte der letzte Material- und Sicherheitscheck. Gemeinsam mit Rainer besprachen wir die aktuelle Lage, unsere geplanten Varianten sowie die Bereiche, die wir meiden würden. Dann ging es los.

    Der Schnee präsentierte sich herrlich flockig, die Skis glitten sanft durch den frischen Schnee, Genuss pur. Unterhalb von 1’400 Metern hatte es am Samstag allerdings geregnet und die letzten 200 Höhenmeter waren entsprechend ruppig und fordernd. Diese Passage kostete nochmals richtig Kraft.

    Mit der Transportkiste und dem Sessellift ging es wieder hinauf zur nächsten Abfahrt. Am Nachmittag fuhren wir Richtung Giri, weiter zum Gigichrüz und über die weiten unverfahrenen Hänge hinunter zur Forststrasse, die uns zurück zur Talstation Alpboden brachte. Der Hunger meldete sich, also kehrten wir im Bergrestaurant ein und stärkten uns. „Was ist ein Träsch?“, fragte ein Unterländer schmunzelnd.

    Leider half der Schnaps nicht beim Einreiben. Eine alte Muskelzerrung, die bei Philip durch eine ungünstige Bewegung wieder reaktiviert wurde, zwang ihn auf einen schmerzhaften Fussmarsch zurück.

    Nach der Pause nahmen wir erneut Anlauf: Wieder raufkraxeln zum Giri und den weiten Hang runter zum Gigi, danach vorsichtig seitlich hinunter zur Obersthütte. Ein Traum und weil es so schön war, gleich noch einmal.

    Zum Abschluss gab es einen Kaffee (Träsch) bei Kurt und seiner Frau. Danach ging es Richtung Brändlen über Hänge, in denen man sogar nach einem Wochenende keine andere Spur kreuzte und mit der Gondel talwärts. Von dort fuhren wir zügig mit dem Postauto zum Bahnhof Wolfenschiessen. Den Zug um 17.22 Uhr Richtung Luzern erreichten wir problemlos.

    Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch inmitten einer einzigartigen Bergwelt, bei herrlichem Wetter und mit einer tollen Gruppe. Vielen Dank, Rainer, für die Organisation und den wunderschönen Tag.

    Karin (Angie), Karin, Patric, Philip, Rainer


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  • TL: Peter Bucher
    Ein Tag, wo die Sonne das alleinige Sagen hat, was willst du mehr?!
    Das SLF meint: Nass + Gleitschneelawinen, Erheblich (3+), Schneehöhe 50-80 cm in Gipfelbereich!?
    Doch der Reihe nach. Die Ersten auf der Bahn, die Ersten auf der Sonnenterasse, auf Lammfell gesittet und Kaffee mit Gipfeli, was für ein Start!
    Dann auf unberührtem Schnee, wo nur Schneehühnern? Gämse? ihre Spuren mit uns teilten. Und so geht’s direkt der Sonne entgegen. Die freie Sicht zum Gütsch-Gipfel ermutigt, denn die weisse Pracht hat der Wind zum Teil weggeblasen. So konnten wir mit einem guten Gefühl den Aufstieg geniessen.
    Auf dem Chulm, mit seiner imposanten Wächte, gab eine Weitsicht über den ganzen 4-Wald-Stätter-See frei, eingebettet in die Berglandschaft. Der Abstieg, mit Sicht auf die Nebelbrücke, die sich von Vitznau über den See nach Beckenried spannte, glich der Golden Gate Bridge, welch ein magisches Bild!
    Die Schleife über den Stäckenmattboden, war eine kleine, lohnende Zugabe. Und dann die Erfrischung bei der Alp Tritt, wo uns eine Kuh (in Holz geschnitzt) im Schnee begrüsste, war schon besonders.
    Gerne erinnern wir uns an die Worte
    » …… nicht das Ziel, der Weg ist es, der die Freude gebiert»
    (aus dem Buch: die Stadt in der Wüste)
    Mit Sonne und Freude vollgetankt, liebe Grüsse Ruht, Karin und Peter


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  • TL: Bruno Gasser
    Sonnenschein und Teamgeist am Berg

    Schon der Blick aus dem Fenster am frühen Morgen weckte grosse Vorfreude: Ein funkelnder Sternenhimmel kündigte einen Prachtstag an. Pünktlich um 08:00 Uhr besammelte sich die Gruppe beim Eichhof. Dank unserer zwei Tourenleiter, die kurzerhand das Steuer übernahmen, wurden wir prompt und zuverlässig zur Talstation des «blauen Bähnlis» in Oberrickenbach chauffiert.

    In zwei Fahrten wurde unsere Gruppe nach oben befördert. Nachdem alle startklar waren, brauchte es ein wenig Geduld, bis jedes LVS-Gerät erfolgreich auf Sendung war – ein herzliches Dankeschön hierfür an unsere kompetenten Tourenleiter! 😉

    Der Start erfolgte mit einer kurzen, etwas holprigen Abfahrt zum Talboden der Bannalp. Dort fellten wir für den Aufstieg durch den schattigen Talkessel auf. Harscheisen montieren oder nicht? Die Meinungen gingen auseinander, was zu einem interessanten und lehrreichen Austausch führte. So wählte schliesslich jeder die für sich passende Variante. Die ersten Schritte mit den Harscheisen waren zunächst ungewohnt anstrengend, bis uns die erfahrenen Tourengängerinnen den Tipp gaben, dass es sich mit den Eisen neben der harten Spur deutlich leichter läuft.

    Trotz der Kälte im Schatten wurde uns schnell warm – Zeit, eine Schicht Kleidung abzulegen. Bei stahlblauem Himmel lockten uns die sonnigen Hänge Richtung Gipfel. Über dem Kamm war der Schnee trotz der Sonne hart und einige Stellen forderten uns heraus. Ein grosses Glück, dass wir mit zwei Tourenleitern unterwegs waren: So konnte jeder sein eigenes Tempo wählen.

    Dabei kam es zu einem Ausrutscher und einem damit verbundenen kurzen Schreckmoment. Der Co-Tourenleiter war jedoch sofort zur Stelle und konnte die Situation abfangen. Es war ein eindrückliches und berührendes Ereignis, das aufzeigte, wie man am Berg füreinander da ist und Herausforderungen gemeinsam im Team meistert. Während der Rest der Gruppe den Gipfel erreichte, erholte sich das Dreiergespann vom kleinen Schreck. Kraftvolle Sonnenstrahlen, die Stille am Berg und tiefgründige Gespräche – was für ein Kraftmoment!

    Die anschliessende Abfahrt war für alle Teilnehmenden ein richtiger Genuss und führte uns zur Berghütte Heimelig. Beim gemeinsamen Bier und Kaffee liessen wir die Erlebnisse Revue passieren. So ging ein wundervoller, ereignis- und lehrreicher Skitourentag zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an die beiden Tourenleiter für das spontane Einspringen und die souveräne Leitung!

    Fotos

  • TL: Bruno Gasser
    Die starken Schneeverwehungen und der Bruchharst in den Schattenhängen bewogen uns sonnigere Hängen auf zu suchen und wurden voll belohnt oberhalb Realp. Schwitziger Aufstieg durch herrliches alpines Gelände mit anschliessender toller Traumsulzfahrt bis ins Dorf runter. Ein wohlverdienter Boxenstopp im Tiefenbach auf der Sonnenterrasse liessen wir uns natürlich nicht entgehen.

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  • März
    TL: Rainer Heublein
    Nachdem unseren walliser Tourenleiter der heimtückische Männerschnupfen ereilt hat, durften wir Raini als neues Oberhaupt begrüssen.
    Die botanisch eher grüne Anfahrt, liess zunächst über den doch zähen Nebel hinwegsehen.
    Top motiviert starteten wir über Stock, Stein und „Fellmake- up“ unsere Tour.
    Während des ersten Steilhangs folgte eine kurze Repetition der Spitzkehrentechnik, die im darauffolgenden Drill direkt geankert wurde.
    Mit zunehmender Höhe, zeigte sich dann auch die Sonne.
    Im weiteren Gipfelanstieg, griffen Carlo und Raini beherzt zur Pickelschaufel, um sich einmal durch den Hang für ein vorbildliches Schneeprofil zu buddeln.
    Den Osterhasen haben wir nicht gefunden, dafür eine erhebliche Altschneeproblematik was leicht inflationär genutzt, auch zum Wort der Tour gekrönt wurde.
    Weiter gab es ein brutaaal steiles Couloir zu durchstägeren, was manche dazu nutzten, Ihre Steigeisen zu präsentieren.
    Nach einem sensationellen Gipfelsandwich folgte auch schon bald der Abstieg zurück ins Skidepot. Um von dort die eher „wie sie sehen sehen sie nichts- Abfahrt“ in Angriff zu nehmen.
    Aber auch hier hat uns unser Tourenleiter sicher nach unten navigiert. Um die Sommersprossen nochmals aufzufrischen, folgten noch ein paar letzte Höhenmeter durch Feld, Wald und Wiese, bevor es zurück zum Auto und zum wohlverdienten Kaffee ging.
    Ein herzliches Dankeschön an Raini für diese tolle Tour.
    Mit dabei waren: Raini, Carlo, Sabine, Natalia

    Fotos

  • TL: Samuel Zürcher
    Tourenweekend Graubünden - oder auch wieviel Bier haben wir noch?

    Top motiviert sind wir am Freitagabend ins Bündnerland gereist. Während die Vorhut sich schon durch sämtliche Köstlichkeiten geschlemmt hat, durften wir ein wenig um unseren Anschluss in Disentis bibbern. Notiz am Rande- ein Pickel hilft :-)

    Endlich angekommen (wie manche feststellten am A**** der Welt) und vereint, durften wir Samis Gastfreundschaft geniessen und mit göttlichem Beistand im Pfarrhaus die erste Nacht verbringen.

    Nach einem z‘ Morge wie im 5 Sterne Hotel ging es früh los, da die Temperatur schon am steigen war.

    Das anwesende Bordradio stellte so dies und das fest und war auch sonst nie um ein Wort verlegen, was den Aufstieg kurzweilig werden lies und wir schon bald am Skidepot waren.

    Der Gipfel des Piz Avat 2910 m war ein kurzer Genuss, da die einen bereits vom Bier und die anderen von einem Bikini träumten.

    Für die Abenteuerlustigen, gab es zunächst ein rassiges Couloir und später Sulzschnee vom feinsten zum geniessen.

    Auf der Selbstversorgerhütte angekommen, wurde natüüürlich endlich das erste Bier geöffnet, die Liegestühle parat gestellt und ausgiebig am Teint gefeilt. Man(n) möchte ja die kommende Klettersaison schliesslich mit Farbe beginnen.

    Trotz unglaublichem Panorama und bester Organsisation von Sami blieb die zentrale Frage- bringt Raini als letzter Nachzügler wohl noch Bier mit? Schliesslich war es für manche trockener als in einer Wüste und man musste aus lauter Verzweiflung schon zum Wasserglas greifen (was, wie wir alle wissen zu innerer Verrostung führen kann).

    Am Samstagabend waren wir zum Pesto-Pasta z‘ Nacht endlich mit Raini vereint und damit vollzählig für den nächsten Tag.

    Früh am Morgen starteten wir unsere Tour gemeinsam mit der Sonne.

    Unser Rotkehlchen ist über Nacht leider oder zum Glück verstummt und so lauschten wir dem Klang der Harscheisen bis ins Skidepot.

    Es folgte ein uuuuhhhh hure steiles Couloir und eine kurze Gipfelkraxelei, bis wir uns im Gipfelbuch des Piz Posta Biala 3075 m verewigen durften.

    Das Sulzträumli von Abfahrt wurde selbstverständlich in vollen Zügen genossen, bevor nach einem Abschlussbier auf der Wiese der Zug zur Heimreise und zur Wäsche gerufen hat.

    Ein grosses Dankeschön an Sami für dieses tolle Wochenende. Die top Organisation, die keine Wünsche offen gelassen hat und natürlich auch für das Führen der Tour. Was wie wir wissen mit einer so leicht inflationären Anzahl an Tourenleitern immer so eine Sache ist :-)

    Auch ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden, für die Kameradschaft und das Miteinander.

    Mit dabei waren: Betzgi, Heutschi, Mägu, Züri, Raini, Knut (aka Bordradio), Natalia

    Ps. Es ist tatsächlich ein einsames Bier am Ende übrig geblieben :-)



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  • TL: Hanspeter von Ah
    Am ersten Tag bestiegen wir bei schönstem Wetter das Teltschehorn ab Geschinen. Bei der Abfahrt nach Ulrichen genossen wir viele schöne Pulverschwünge! Am zweiten und dritten Tag bestiegen wir die Gipfel (Dreizehnten- Altstafel- und Ginalshorn) aus dem Skigebiet in Unterbäch. Abwechslungsreich war nicht nur das Wetter, auch der Schnee war zwischen lehrreich und hammermässig! Die letzte Tour führte uns bei schönstem Wetter ab Reckingen aufs Stockji. Auch hier gabs Pulver in den unterschiedlichsten Arten, inklusive der etwas verpönten, plattigen Form. Im untersten Teil trafen wir noch auf perfekten Firn, bevor wir unsere Tourentage mit etwas Flüssigem ausklingen liessen!

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  • TL: Rainer Heublein
    Früh am Morgen sind wir mit Sack und Pack mit dem Poschti nach Oberrickenbach gereist.
    Während es sämtliche Skitourengänger auf das rechte Bähnli abgesehen hatten, durften wir unsere Tour mit dem Nidwaldner „Freiluft Oldtimer“ nach Sinsgäu 1643 m starten.
    Dieses abgefahrene Gefährt, lies uns vor Freude juchzen, so dass es auch keinen störte, dass wir unsere Tour um einige Höhenmeter später als geplant, wegen akutem Schneemangel starteten.
    Die ersten Höhenmeter auf Ski verliefen entsprechend kurzweilig - schliesslich hatte man sich viel zu erzählen.
    Schon bald durften wir zum ersten aber wie sich zeigen sollte, nicht zum letzten Mal, die Skischuhe enger schnallen, um die erste Abfahrt (eigentlich nach Gitschenen) in Angriff zu nehmen.
    Da wir dank Rainis umgekehrter Reihenfolge (um uns und unseren Oberschenkeln den Grashüpfer zu ersparen) und dem höheren Tourenbeginn früher waren als geplant, entschieden wir uns auf der Strecke jedoch für einen kurzen Snack. Ein wenig sönnelen, das übliche Werweislen zu den umliegenden Gipfeln und letztlich zu erneutem auffellen.

    Die Sonne lies den Bikini gedanklich näher rücken, während man sich gegenseitig die Stollenhighheels am präsentieren war.
    Ein kleiner Spitzkehrenkurzschwung zur Abwechslung, kam daher gerade recht.
    Ein paar letzte Höhenmeter zu Fuss und wir durften das Gipfelkreuz vom Brisen 2403 m und uns natürlich auch umarmen.

    Eine rassige Abfahrt mit gepresstem und leicht gefrorenem Powder liess unsere Oberschenkel zu Höchstform auflaufen.
    Kurts legendärer Sesselilift brachte uns zurück auf den Haldigrat, wo wir nach einer kurzen Stärkung die finale Abfahrt Richtung Brändlen starteten.
    Einige Meter zu Fuss durch den Wald, ein paar botanische Kurzschwünge zwischen den Krokussen hindurch und schon ist diese wunderbare Tour zu Ende.
    Leicht inflationär genutzt wurde als Wort des Tages „Stereotyp“ gekrönt.

    Herzlichen Dank an Raini für diese tolle und abwechslungsreiche Tour, die ganze vorgängige Organisation und natürlich die Leidenschaft mit der Du uns immer wieder unterhältst.

    Danke auch an alle Teilnehmenden für das schöne Miteinander.
    Mit dabei waren: Raini, Silvia, Nadine, Alexej und Natalia

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  • April
    TL: Willy Ottiger
    Skitourenbericht – Vom Jungfraujoch ins Goms
    Sechs Bergfreund:innen unter der Leitung von Willy Ottiger starteten ihr Abenteuer mit dem Ziel, am ersten Tag den Mönch zu besteigen. Nach der Anreise aufs Jungfraujoch machten jedoch Nebel und schlechtes Wetter diesen Plan zunichte. Stattdessen nutzten wir den ersten Tag zur Akklimatisation in der Mönchsjochhütte – mit Jassen, Sein und Entspannen.
    Am zweiten Tag zeigte sich das Wetter deutlich freundlicher, wenn auch windig. Früh gestartet, führte uns eine Abfahrt über das Ewigschneefeld, bevor wir das Gross Grünhorn (4044 m) erfolgreich bestiegen. Die anschliessende Abfahrt zum Konkordiaplatz und das Panorama bei der Konkordiahütte waren beeindruckend, machten Lust auf mehr und liessen unsere Bergfreunde-Herzen höherschlagen.
    Am dritten Tag ging es bei bestem Wetter über die Grünhornlücke auf das Galmihorn (3517 m). Die darauffolgende Abfahrt im perfekten Sulzschnee war ein Genuss. Nach rund einer Stunde Fussmarsch erreichten wir schliesslich zufrieden, etwas müde und voller Eindrücke Reckingen.
    Besonders zu erwähnen gilt es die Leistung unserer alteingesessenen Bergfreunde Urs und Hampi. Toll, dass ihr immer noch dabei seid!
    Trotz des ausgefallenen Mönch-Gipfels wurde die Tour dank guter Kameradschaft, der grossartigen Leitung von Willy und der erreichten Gipfel zu einem unvergesslichen Erlebnis.
    Danke tuusig, Willy!

    Fotos

  • TL: Rita Illi
    Eine kleine Gruppe von 3 Frauen haben die Wanderung sehr genossen. Vom Aargauer Dorf Dietwil gerade an der Kantonsgrenze zu Luzern erwandern wir den Skulpurenweg nach Inwil. Im Wald hat ein Schnitzer seine Kunst an Baumstrunks hinterlassen. Wir fragten uns immer wieder, wie man die Hohlräume schnitzt oder woher die Ideen dafür kommen. In Inwil lud uns die Bäckerei Emma's zum Kafi ein.

    Fotos

  • Juni
    TL: Knut Ulrich
    Nach der verregneten und in den Bergen teilw. verschneiten Woche zeigte sich pünktlich auf's Wochenende hin wieder der Sommer von seiner schönsten Seite! Wieder fand der Klassiker im Jahresprogramm am Galtigengrat statt und belohnte uns einmal mehr mit schöner Kletterei und einem gewaltigen Tiefblick auf den Vierwaldstättersee
    TL: Rainer Heublein
    Ab Mostelberg mit Shuttle easy rauf, ewig lang auf der Krete mit 14 Kreuzgebetshalts, abwechslungsreich runter und das den ganzen Tag. Vorbei an Klöster, Weihwasser und immer wieder top Aussichten. Zürisee, Sihlsee, Vierwaldstettersee, Ägerisee und das ganze Alpenpanorama unter blauen Himmel. Dazwischen Yoga für Fortgeschrittene und Klimmzüge unter erschwerten Bedingungen.
    Und wozu das Ganze? - Ja natürlich, wegen der Schwarze Madonna und dem Kuchen in Einsiedeln.

    Anschliessend vorbei an Geissen, die so natürlich nie braun werden, auf den Etzel und 1000 Stufen runter nach Pfäffikon, von dort mit ÖV gemütlich zurück nach Sattel Hochstuckli.

    Toll wars Rainer! Danke vielmal :)

    PS: Und im urspünglichen Sinne des Bergfreundlichen Gedankens eine sehr katholische Angelegenheit.

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  • Juli
    TL: Hanspeter von Ah
    Zu viert konnten wir die abwechslungsreichen Routen am Bonistock geniessen. Da nach dem klettern noch das Wasser im Melchsee getestet wurde, kann man von einem echten Triathlon (wandern - klettern - baden) sprechen, welchen einige von uns absolvierten! Zu zweit streikten wir bei der letzten Disziplin und begaben uns direkt in die Verpflegungszone!
    TL: Markus Heutschi
    Da sitze ich nun in der Schreckhornhütte am Tisch mit meinen Bergfreund/innen und höre mich sagen: 'de schriib ich demfall de Tuiräbricht'! ...was??? macht man nicht alles für ein bisschen gutes Karma um im nächsten Leben vielleicht nicht als Ratte eines Tierversuchslabors aufgepinnt und bereit für eine Injektion mit irgend einem Krankheitserreger zu enden (wie mir eindringlich von Susanne prophezeit wurde...).
    Aber der Reihe nach... Signor Euci lud ein zu seiner Tour aufs Strahlegghorn und zu sechst machten wir uns an diesem Dienstag auf nach Grindelwald und genossen nach den ersten Schweisstropfen die Pause auf der Bäregg bei Kaffee und wunderbarer Aussicht auf Wiesen, Felsen, Gletscher und Gipfel.
    Der Weiterweg wurde fast zwei Stunden später jäh unterbrochen, weil deutlich darauf hingewiesen wurde, dass Frau noch ein Sandwich im Rucksack habe, das aber sicher nicht bis zur Hütte getragen werden wolle und eine Unterzuckerung zu gaaaanz schlechter Laune führe. Das wollte natürlich niemand riskieren. Also gabs halt 'schon wieder' ein Päuschen.
    Der Hüttenweg zeigte sich eindrücklich steil und wunderschön wildromantisch bis alpin. Die urtümlliche Schreckhornhütte war voll. Aber das störte uns wenig. Wir hatten ordentlich zu tun mit einem Sponti-Quiz am Tisch, dessen Gewinner/in sich den/die Seilpartner/in für den Gipfeltag aussuchen durfte. Weil das völlig überforderte Quizbüro nachträglich als nicht neutral eingestuft wurde - blieben die Resultate leider unter Verschluss und die drei Seilschaften wurden wie gewohnt nach passenden Kopfformen gebildet.
    Zur guten Stimmung trug schliesslich auch die Hüttenwartin bei, die den etwas struppligen Berichtschreiber kurz vor Lichterlöschen bei einer Begegnung im Esssaal ganz erstaunt fragte: 'und was bisch du für eine?'. ...die Anderen fandens seeeehr lustig - und ich hatte für die nächsten Stunden wieder etwas zu grübeln (denn die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten)...
    Eine erstaunlich gute Nacht später standen wir Bergfreunde gestaffelt auf. Die ersten um 04:00 die letzten um 05:20 - aber gemeinsam um 05:45 zogen wir los. Nach teils abenteuerlichem Aufstieg Richtung Gaagg (wo man sehr schön '...en' kann) trafen beim Strahleggpass die ersten Sonnentrahlen auf unsere Haut und Kleider. Das tat richtig gut!
    Der folgende Gipfelgrat war dann kurz aber furz. Paddy zeigte uns Greenhörnern auf, wie man im Hochgebirge reitet. Leider bewegte sich sein felsiger Untersatz trotz heftigem Einsatz der Sporen keinen Millimeter, was ihn dann wieder auf konventionelle Bewegungsarten umsatteln liess. Für Unterhaltung war immer gesorgt.
    Das Steigen war so kurzweilig, dass wir plötzlich einigermassen überrascht feststellten, dass es von unserem Standort auf allen Seiten abwärts geht. So etwas nennt man wohl Gipfel.
    Nach der traditionellen Knutscherei genossen wir ausgiebig die warmen Temperaturen, die tolle Gesellschaft, die grandiose Aussicht und natürlich den endlich vorhandenen Handyempfang...
    Dem anderen Grat entlang gings hinunter, über Plattenschüsse, wo Irene für Bruno noch eine knifflige Abkletterstelle fand. Navigatorisch wurden aufgrund des interessanten und unübersichtlichen Geländes gegen Schluss zunehmend Inputs der GPS-Fraktion eingebracht und manchmal sogar umgesetzt. Zusammen sind wir stark!
    Zurück bei der Hütte gönnten wir uns wieder mal was Köstliches aus der Küche und genossen die Sonne.
    Der Abend verging viel zu schnell. Wir hatten einen Tisch für uns und da bekam bis am Schluss glaub jeder sein Fett weg. Leider wollte Euci seine Oberarme nicht live noch etwas aufpumpen und auch Bruno zeigte keine 'Vierkantrohr'(auch ich glaube dir jetzt, dass es dieses Ding gibt)-Klimmzüge. Dafür demonstrierte er seine extreme Grifffolge vom Nachmittag nochmal und wer's verpasst hatte, konnte eine Zugabe kriegen. Dass er im Aufstieg einmal Susannes Wade als Griff benutzt hatte, erfuhren wir erst am Folgetag...
    Am letzten Morgen war Ausschlafen und der gemütliche Abstieg nach Grindelwald angesagt. Wir konnten die wunderbare Land- und Gesellschaft nochmals voll geniessen und trafen zum Milchkaffee auf der Sonnenterrasse der Bäregg auch wieder auf Kameltreiberin Irene und Kamel Paddy, welche unter "gemütlich' evtl. etwas anderes verstanden hatten.
    Nach einem Salätli auf der Pfingstegg und einem Schwatz mit dem Parkplatzchef bei der Talstation traten wir (wieder getrennt) die Heimreise an. Die Lacher auf der Heimfahrt entziehen sich somit leider meiner Kenntnis. Ich für meinen Teil hatte noch ein (etwas einseitiges, aber nicht minder interessates) 'Gespräch' mit einer sehr zackigen und unterhaltsamen 86jährigen Bülacherin, deren Stammbaum ich nun auswendig zeichnen könnte.
    Ich gehe stark davon aus, dass die Heimfahrt meiner Bergfreund/innen auch sehr kurzweilig war.
    Danke Markus alias Euci alias Heu-tschei für die Organisation und Durchführung dieser tollen Tour. Irene, Susanne, Paddy und Bruno, euch herzlichen Dank für die coole Zeit zusammen in den Bergen. Es war mir ein Fest!
    Gregi

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  • August
    TL: Rita Illi
    An diesem immer noch heissen Sommertag hatten es zwei Teilnehmerinnen gewagt, den Weg von Hagendorn nach Hünenberg unter die Füsse zu nehmen. Der erste Halt war im Kloster Frauenthal, wo immer noch ein paar Zisterzienserinnen das Kloster bewohnen. Ein ruhiger friedlicher Ort. Ein grosser Teil der Strecke nach Hünenberg war zum Glück im Wald. Kurz vor St. Wolfgang trafen wir auf das einzige Ziegelmuseum der Schweiz (leider am Mittwoch geschlossen). Die Ziegelhütte, um 1860 erbaut, veranstaltet während des Sommers ein vielfältiges Programm. In St. Wolfgang und auf der Wart hatten zu unserem Pech alle drei Restaurants nicht oder noch nicht geöffnet. Claire, Regina und ich haben die Tour aber trotzdem genossen.

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  • TL: Knut Ulrich
    Guferstock: Wunderbare Klettereien ohne Volk! Zwar ist das Topo eventuell nicht mehr so aktuell (ein 60-m-Seil zum Abseilen reicht eher nicht, wie Carlo selber herausfinden musste, und 5a war irgendwie schwieriger als 5c), aber dafür war der Zustieg kurz, der Fels nicht speckig, die Seillängen schön und das Bier in Knuts Büssli kalt.

    Merci Knut für die wunderbare Ersatztour!

    Beat E., Carlo, Knut, Irina

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  • TL: Hanspeter von Ah
    Der Witterung geschuldet fuhren wir erst am Freitag Nachmittag ins Unterwallis und liessen über Nacht die Felsen abtrocknen. Dafür erwartete uns am Samstag strahlend blauer Himmel und wir fuhren in Le Châtelard über die Grenze nach Vallorcine, von wo wir nachher zu unserem eigentlichen Kletterziel am Mont Oreb durch ein landschaftlich wunderschönes Tal aufstiegen. Wir wählten die 5-Sterne Route «Into the wild» 6a+ (5b obl.) und erreichten nach 10 prächtigen Seillängen das Ende der Route, von wo wir wieder abseilten und nach der Rückkehr auf dem Camping in Martigny das Erlebte bei kühlem Bier ausklingen liessen. Am nächsten Tag starteten wir in Le Châtelard selber und nahmen an der «Paroi de Barberine» 2 verschiedene Routen in Angriff, welche dann in der Route «Cacao Girls» nach 12 Seillängen endete, von wo wir den Abstieg zurück nach Le Châtelard wählten. Nachdem auch dieser Durst gelöscht war, fuhren wir einigermassen reibungslos wieder nach Luzern zurück.
    Herzlichen Dank Hampi – es waren grossartige Tage, in grossartiger Umgebung des Mont Blanc etc. bei grossartigem Wetter mit grossartigen Klettereien und einer grossartigen Truppe!

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  • TL: Markus Heutschi
    Die Neuen schreiben jeweils den Tourenbericht hiess es am Bahnhof in Kandersteg nach der Hochtour auf das Gspaltenhorn. Da ich mich nicht dagegen wehrte, folgt nun mein Versuch an einem ersten Tourenbericht:

    Den Samstag starteten wir gemütlich zu viert Richtung Kiental. Bruno der Postautofahrer fuhr uns über die mit 28% Steigung steilste Postautolinie spektakulär auf die Griesalp. Von da an ist der Weg bis zur Gspaltenhornhütte kurzweilig inklusive erfrischender Dusche von den Felsen in der Mitte des Weges.

    Nach einer kurzen Nacht ging es im Dunkeln steil im Schotter hoch zum Bütlassesattel. Mit der Dämmerung stiegen wir in den erst schottrigen Grad ein, welcher immer wieder guten Felspassagen wich. Es war eine wahre Freude mit der Sonne im Gesicht über die Zacken des Gspaltenhorns hoch und runter zu kraxeln.

    Der schottrige Weg vom Sattel runter verlangte uns nochmals richtig etwas ab. Mit einem kurzen Boxenstopp in der Gspaltenornhütte reichte die Energie dann noch bis zu Bruno und seinem Postauto. Die 2000 Meter Abstieg lassen noch heute am Montag grüssen.

    Danke euch für eine schöne erste Hochtour mit Bergfreunde: Markus, Irene, Philipp Auf viele weitere!
    Jana


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  • TL: Markus Zumbühl
    Acht Mitglieder der BL trafen sich 08.30 Uhr beim Restaurant Eichhof. Geplant, Felsen zu finden. In zwei Autos ging es los Richtung Silenen. Dort angekommen war die Herausforderung mit Tiefenblick die erste Hürde: Wir stiegen in ein sehr luftiges Bähnli und los gings hoch zum Kilcherberg. Dort oben angekommen, wurde der Kaffee zum Muss!

    Weiter via Zickzack-Weg (mit dem Besen) Richtung Hexensteig. Was für ein Wunder… Felsen gefunden. Nun wurde der Besen gegen das Klettersteigset getauscht und wir stiegen ein in eine sehr luftige und tiefblickende Kaminkletterei. Es war eine sehr spannende, abwechslungsreiche und gaudimässige Krackslerei bis wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten.

    Alle trafen nacheinander beim Picknick Bänkli ein und Jörg zauberte aus seinem Rucksack eine Flasche Wein, was niemandem wirklich überraschte . Gut gestärkt zogen wir weiter hoch Richtung Seewlialp. Natürlich durften wir bei dieser Tourenleitung, quasi ein Muss, baden gehen. Erfrischt zogen wir weiter Richtung Alp und trafen zwei Jäger, welche uns in der Alp in ihrer Jagdhütte zum Kaffee einluden. Ein spannendes und sehr fröhliches Geplauder entstand mit den Jägern und bald darauf zogen wir Richtung Tal.

    Ein feudales Nachtessen in Amsteg rundete den Abschluss dieses gelungen und sehr spannenden Tages ab. Die Heimreise erfolgte unspektakulär und wir verabschiedeten uns wieder beim Eichhof Restaurant.

    Lieber Mc, herzlichen Dank für diesen, wie immer, sehr kurzweiligen Tag.

    Teilnehmer: Jörg, René, Harry, Manuela, Nicole, Karin und Charlotte

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  • September
    TL: Beat Emmenegger
    Die Klettertour zur Rossflue begann bei wechselhaftem Wetter. Bereits auf dem Zustieg wurden wir von einigen Regentropfen und Wind begleitet, sodass Urs seinen Regenschirm benutzen konnte.
    Auch die erste Seillänge blieb nicht trocken und wurde durch leichten Regen zu einem etwas alpineren Erlebnis als ursprünglich geplant. Dafür wurden wir im weiteren Verlauf der Kletterei mit einem schönen Regenbogen belohnt. Zwei Gemsen auf dem gegenüberliegenden Sporn schienen unser Vorankommen aufmerksam zu beobachten und begleiteten uns mit ihren Blicken bei jedem Schritt und Griff.
    Nach erfolgreicher Kraxelei erreichten wir den Gipfel. Dort konnten wir bei angenehmen Bedingungen und schöner Aussicht unser Mittagessen geniessen.
    Der Abstieg führte uns zur Fluonalp, wo wir uns zunächst mit einer Erfrischung stärkten, bevor wir den weiteren Marsch ins Tal in Angriff nahmen. Der freundliche Käser der Fluonalp hatte schliesslich ein Herz für müde «Autostopper» und bot uns eine Mitfahrgelegenheit in der Käseabteilung seines Busses bis nach Giswil an.


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  • TL: Jörg Brechbühl
    Jörg hatte eine tolle Idee, der Schmugglerpfad nach Cannobio....
    Am Samstagmorgen trafen sich 7 begeisterte Schmuggler um 06.30 Uhr am Bahnhof Luzern. Der Oberschmuggler Jörg wartete bereits auf uns.
    Unsere Reise ging bis nach Verdasio, dort wartete ein Alpentaxi auf uns und führte uns nach Palagnedra, so sparten wir uns noch paar Höhenmeter.
    von nun an war Beinarbeit angesagt und wir marschierten los auf unseren spannenden und sehr abwechslungsreichen Weg.
    Der erste Rastplatz war ein wunderschöner Wasserfall mit grossem, sehr erfrischenden Schwimmbecken. Wer mit Jörg unterwegs ist, weiss, immer eine Badehose/ Bickini im Rucksack ist ein Mus,
    eine Erfrischung hat es alle weile.
    Nach der Rast ging es weiter immer höher. Die Landschaft war wunderschön, vom Tiefblick ins Tal und von den herrlichen Anblick der Felswände und Ebenen, gespickt mit kleinen Klettereien.
    Der Schweiss lief allen in Bächen runter, die Temperaturen waren sehr warm, was aber unsere fröhliche Stimmung nicht trübte. Jörg legte dafür genügend Pausen ein und informierte uns auch immer
    wieder, was uns noch erwartet.
    Auf dem Grat angekommen (Bocchetta del Fornale 2034m) staunten wir über den Fernblick, der sich uns zeigte. unser Ziel war der Pizzo Gridone, welcher uns schon von weitem "Spinzelte".
    Also, nahmen wir den Gipfelhang in Angriff, welcher sich coupiert zum Kreuz schlängelte.
    Was für eine Aussicht dort oben....alle waren überwältigt und gratulierten sich zum erstiegenen Punkt. wir rasteten und genossen unser Ziel in vollen zügen .
    Nun war der Abstieg zu unsere Unterkunft, die Capanna Al Legn, nicht mehr weit und alle freuten sich dort die Rucksäcke abzulegen.
    Wir wurden herzlich vom Hütten-Team empfangen und genossen eine wunderbare Aussicht mit sehr guten Essen....
    Jörg besprach mit uns noch den nächsten Tag. Schon bald wurde es Nacht und ein herrlicher Sternenhimmel offenbarte sich. Bald wurde es ganz ruhig in der Hütte..... nur das eine und andere
    laute Atmen war noch zu hören.
    Der nächste Tag zeigte sich sehr freundlich, blauer Himmel und warme temperaturen.
    Das Frühstück, mit bella vista, war wunderbar und schon bald wurden die Rucksäcke wieder geschnallt und die etwas kleiner Gruppe zog weiter auf dem Schmugglerpfad, ein kleinerer Teil nahm den Abstieg
    ab Hütte unter die Füsse.

    Lieber Jörg,
    Herzlichen Dank für diese wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Wanderung, wie immer ein Toler Leckerbissen.



    Teilnehmer: Jörg( Schmugglerkönig)
    Harry, Manuela, Nicole, Renate, Fabian, Karin und Charlotte (Schmuggler- Lerlinge)

    Schmugglerpfad zweiter Tag
    Wegen Knieproblemen, Ausgangs-Stress und einem ausgerenkten Mittelfinger, steigen drei Teilnehmende auf kürzestem Weg von der Hütte ab.
    Die anderen Fünf machen sich auf den Weg zur Grenze. Über den langen Grat geht es bergab die steilsten Stellen sind mit Ketten gesichert. Das Klettern macht Spass, und die Aussicht auf Lago Maggiore und Umgebung sehr viel Freude. Viele Höhenetter tiefer im Weiler Monti Marcalone treffen wir auf ein herrliches Italienisches Bergrestaurant. Super gestärkt nehmen wir noch die letzte Stunde Abstieg durch einen interessanten Wald unter die Wanderschuhe. In Cannobio noch ein Bad im See und mit dem Bus zurück in die Schweiz.
    Ich habe Erinnerungen an eine tolle Alpinwanderung mit flotten Teilnehmenden nach Hause geschmuggelt
    Jörg


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  • TL: Rainer Heublein
    Mit grosser Vorfreude auf ein tolles Bike-Weekend und bei bestem Wetter machten wir uns Rainer und Andrea auf Richtung Göschenen und Andermatt. Der Ursener Höhenweg sorgte gleich zu Beginn dafür, dass die Beine wussten, was sie erwartet: Kräftig obsi obsi pedalieren, dann rockig und flowig voran, bevor der Trail uns weich und samtig durch den Wald hinunter nach Realp führte. Mit dem Poschti liessen wir uns gemütlich auf den Furka-Pass chauffieren. Oben gab’s eine Stärkung und kurioses touristisches Treiben zu bestaunen. Danach ging’s, begleitet von einer anmutigen Pferdeherde, auf einem wunderschönen Trail hinunter nach Obergesteln zu unserer Unterkunft.
    Für den Sonntag standen uns sämtliche Möglichkeiten offen. Dank perfektem Zeitmanagement, Rainers Überzeugungskraft und Goodwill des netten Chauffeurs wurde sogar das Unmögliche möglich: zweimal Poschti fahren auf den Nufenenpass! Die grandiose Abfahrt über die Cornogriess-Hütte – selbstverständlich mit Kaffee und Kuchen-Stopp – führte auf einem herrlich flowigen Trail ins Bedretto-Tal und weiter nach Airolo. Mit dem Zug ging’s anschliessend bequem und vor allem beinschonend zurück nach Göschenen.
    Ein rundum perfektes Bike- und Natur-Erlebnis mit viel Action, Flow und Genuss. Vielen herzlichen Dank, Rainer – das war richtig cool!

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  • TL: Ruedi Walpen
    Drei Bergfreundinnen und zwei Bergfreunde starteten am morgen um acht die Wanderung auf's Stanserhorn. Über die älteste Betonstrasse der Schweiz (Schmidgasse Stans) gings stetig hinauf zum Robinsonspielplatz und zur Hermisegg. Ab dort folgte dann die erste Tifelszittere hinauf zur Luegeren und weiter zum oberen Chalcherli. Über die zweite und dritte Tifelszittere folgten wir dem Weg hinauf zur Rinderalp, wo wir ein kurzes Pläuderchen mit dem bärtigen Älpler hatten. Das Reststück bis zum Stanserhorn führte uns über den Grat bis Stanserhorn-Station. Auf dem Weg zum Gipfel besuchten wir die Muiggä, welche noch zünftig am Futtern waren. Ein Halt beim Bergfreundekreuz durfte auf dieser Wanderung natürlich nicht fehlen. Bei einem feinen Kaffee erhielten die Teilnehmer noch interessante Einblicke in die Geschichte des Stanserhorns. Alles in allem: eine schöner Wandertag mit einer gemütlichen Gruppe!

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  • Oktober
    TL: Bruno Gasser
    Es hatten alle Spass beim Kraxeln am felsigen Grat. Die Sonne hat die nassen Felsen wieder prima abgetrocknet. Vor dem Abstieg genehmigten wir noch einen verdienten Umtrunk auf der Sonnenterrasse des Berggasthauses Holzegg.

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