Ein Tag wie aus dem Bilderbuch

22.02.2026   (Patric)

Um 8.30 Uhr fuhren wir von der Talstation Maria Rickenbach mit der Gondel hinauf Richtung Niederrickenbach. Oben angekommen, schulterten wir die Skis und marschierten rund 15 Minuten zu Fuss Richtung Alpboden.

An der Bergstation Haldigrat meldete uns Rainer bei Kurt an. Schon beim ersten Blick in die umliegende Bergwelt waren die Teilnehmenden begeistert: Der mächtige Brisen, die markante Peterslücke und all die verschneiten Gipfel ringsum waren ein beeindruckendes Panorama.

Unter der Leitung von Karin wärmten wir uns gründlich auf, danach folgte der letzte Material- und Sicherheitscheck. Gemeinsam mit Rainer besprachen wir die aktuelle Lage, unsere geplanten Varianten sowie die Bereiche, die wir meiden würden. Dann ging es los.

Der Schnee präsentierte sich herrlich flockig, die Skis glitten sanft durch den frischen Schnee, Genuss pur. Unterhalb von 1’400 Metern hatte es am Samstag allerdings geregnet und die letzten 200 Höhenmeter waren entsprechend ruppig und fordernd. Diese Passage kostete nochmals richtig Kraft.

Mit der Transportkiste und dem Sessellift ging es wieder hinauf zur nächsten Abfahrt. Am Nachmittag fuhren wir Richtung Giri, weiter zum Gigichrüz und über die weiten unverfahrenen Hänge hinunter zur Forststrasse, die uns zurück zur Talstation Alpboden brachte. Der Hunger meldete sich, also kehrten wir im Bergrestaurant ein und stärkten uns. „Was ist ein Träsch?“, fragte ein Unterländer schmunzelnd.

Leider half der Schnaps nicht beim Einreiben. Eine alte Muskelzerrung, die bei Philip durch eine ungünstige Bewegung wieder reaktiviert wurde, zwang ihn auf einen schmerzhaften Fussmarsch zurück.

Nach der Pause nahmen wir erneut Anlauf: Wieder raufkraxeln zum Giri und den weiten Hang runter zum Gigi, danach vorsichtig seitlich hinunter zur Obersthütte. Ein Traum und weil es so schön war, gleich noch einmal.

Zum Abschluss gab es einen Kaffee (Träsch) bei Kurt und seiner Frau. Danach ging es Richtung Brändlen über Hänge, in denen man sogar nach einem Wochenende keine andere Spur kreuzte und mit der Gondel talwärts. Von dort fuhren wir zügig mit dem Postauto zum Bahnhof Wolfenschiessen. Den Zug um 17.22 Uhr Richtung Luzern erreichten wir problemlos.

Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch inmitten einer einzigartigen Bergwelt, bei herrlichem Wetter und mit einer tollen Gruppe. Vielen Dank, Rainer, für die Organisation und den wunderschönen Tag.

Karin (Angie), Karin, Patric, Philip, Rainer


Fotos



  • zurück