Skitouren Surselva 7./8. März

07.03.2026 - 08.03.2026   (Natalia Koltes)

Tourenweekend Graubünden - oder auch wieviel Bier haben wir noch?

Top motiviert sind wir am Freitagabend ins Bündnerland gereist. Während die Vorhut sich schon durch sämtliche Köstlichkeiten geschlemmt hat, durften wir ein wenig um unseren Anschluss in Disentis bibbern. Notiz am Rande- ein Pickel hilft :-)

Endlich angekommen (wie manche feststellten am A**** der Welt) und vereint, durften wir Samis Gastfreundschaft geniessen und mit göttlichem Beistand im Pfarrhaus die erste Nacht verbringen.

Nach einem z‘ Morge wie im 5 Sterne Hotel ging es früh los, da die Temperatur schon am steigen war.

Das anwesende Bordradio stellte so dies und das fest und war auch sonst nie um ein Wort verlegen, was den Aufstieg kurzweilig werden lies und wir schon bald am Skidepot waren.

Der Gipfel des Piz Avat 2910 m war ein kurzer Genuss, da die einen bereits vom Bier und die anderen von einem Bikini träumten.

Für die Abenteuerlustigen, gab es zunächst ein rassiges Couloir und später Sulzschnee vom feinsten zum geniessen.

Auf der Selbstversorgerhütte angekommen, wurde natüüürlich endlich das erste Bier geöffnet, die Liegestühle parat gestellt und ausgiebig am Teint gefeilt. Man(n) möchte ja die kommende Klettersaison schliesslich mit Farbe beginnen.

Trotz unglaublichem Panorama und bester Organsisation von Sami blieb die zentrale Frage- bringt Raini als letzter Nachzügler wohl noch Bier mit? Schliesslich war es für manche trockener als in einer Wüste und man musste aus lauter Verzweiflung schon zum Wasserglas greifen (was, wie wir alle wissen zu innerer Verrostung führen kann).

Am Samstagabend waren wir zum Pesto-Pasta z‘ Nacht endlich mit Raini vereint und damit vollzählig für den nächsten Tag.

Früh am Morgen starteten wir unsere Tour gemeinsam mit der Sonne.

Unser Rotkehlchen ist über Nacht leider oder zum Glück verstummt und so lauschten wir dem Klang der Harscheisen bis ins Skidepot.

Es folgte ein uuuuhhhh hure steiles Couloir und eine kurze Gipfelkraxelei, bis wir uns im Gipfelbuch des Piz Posta Biala 3075 m verewigen durften.

Das Sulzträumli von Abfahrt wurde selbstverständlich in vollen Zügen genossen, bevor nach einem Abschlussbier auf der Wiese der Zug zur Heimreise und zur Wäsche gerufen hat.

Ein grosses Dankeschön an Sami für dieses tolle Wochenende. Die top Organisation, die keine Wünsche offen gelassen hat und natürlich auch für das Führen der Tour. Was wie wir wissen mit einer so leicht inflationären Anzahl an Tourenleitern immer so eine Sache ist :-)

Auch ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden, für die Kameradschaft und das Miteinander.

Mit dabei waren: Betzgi, Heutschi, Mägu, Züri, Raini, Knut (aka Bordradio), Natalia

Ps. Es ist tatsächlich ein einsames Bier am Ende übrig geblieben :-)



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