2017
Januar
Bei leichtem Schneerieseln wanderten sechs wetterfeste Bergfreundinnen von Buonas zum Breitfeld und weiter durch den Sijentalwald nach Rotkreuz. Endlich hatten wir Schnee unter den Füssen.
Innerschwizer Tour

neun glückliche Gesichter liefen nach lang ersehntem Schneefall bei Steinerberg Richtung Wildspitz los.
Es schneite und rieselte während des gesamten Aufstiegs, hie und da ein blaues Loch. Auf dem Gipfel, leider keine weite Sicht, dafür einzigartig still, ohne Wind assen wir gemütlich unseren Zwipf und genossen den Kaffe mit Kuchen drinnen in der warmen Wildspitz Stube bevor's über die schön beschneiten Wiesen zur Abfahrt ging. Es waren keine Stein-Skier notwendig, sondern eher eine Brille für eine angenehmere Sicht. Für die einen die erste dieses Jahr, für andere die erste Zentralschweizer Voralpen Tour und alle waren wunderbar zufrieden mit dem Schnee und dem Tag.

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  • Fünf Bergfreunde schnallten in Grafenort die Schneeschuhe an und wanderten über den mehr und mehr pulvrigen Schnee via St. Joder zum Eggiligrat. Unterwegs besichtigten wir die schmucke Bergkapelle, den zugefrorenen Fischsee und die herrlich geschnitzten Gämsen. Am Ziel angekommen läuteten die Glocken der Naturkapelle zum Mittagessen. Nach der verdienten Rast schlitterten und liefen wir über schön verschneites Wiesland wieder hinunter nach Grafenort.
    Wegen den herrschenden Verhältnissen wurde eine Ersatztour auf die Rigi Scheidegg durchgeführt. Beim Start in Lauerz empfing uns ein zügiger Nordwind, welcher uns die Schneeflocken um die Ohren blies. Der folgende Aufstieg verlief jedoch vielfach etwas vom Wind geschützt, so dass wir die Rigi Scheidegg problemlos erreichten. Nach einer ausgedehnten Stärkung in der warmen Gipfelbeiz konnten wir bei der Abfahrt den neuen Pulver geniessen. Abgesehen von etwas verwachsten Skiern und ein paar Salto - Stürzen erreichten wir unseren Ausgangspunkt zufrieden und mit einem Schmunzeln im Gesicht.

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  • Drei Schneeschuhbegeisterte treffen sich um 8.30 Uhr in Stans bei Ruedi Walpen.
    Mit dem Postauto fahren wir nach St. Jakob (534m) von wo unsere Tour Richtung Ächerli startet.
    Es ist sehr kalt ca. minus 5°. Wir vier sind warm angezogen. Zuerst geht es ein Stück durch den Wald nach Rütimattli, weiter nach Ledi, Ebnet, Choleren Furmatt (1262m). Nun wird es recht steil und wir laufen noch im Nebel/Dunst, doch hoffen wir bald in den sonnigen Teil hochzusteigen. Das Ächerli (1396m) belohnt uns mit herrlichem Sonnenschein. Die Sonne wärmt etwas auf und wir entscheiden uns, vor der Mittagspause noch zur Kapelle Holzwang (1443m) aufzusteigen. Die Sicht nach Pilatus, Eggli, Titlis etc. ist wunderschön. Der Mittagshalt um 12.15 Uhr ist bei Sonnenschein bei der Kapelle.
    Über die Schneefelder stechen wir ab Ächerli hinunter zum Langenboden-Beizli, wo wir uns bei einem feinen Kafi-Schnaps verwöhnen. Bald aber zieht es uns weiter, so dass wir zeitlich nicht allzu spät nach Hause kommen. Wir halten Richtung Wirzweli und gehen noch den Eulenpfad entlang. Rechtzeitig um 14.20 Uhr treffen wir 2 Minuten vor der Talfahrt beim Bähnli ein. Also hop hop und der Finish vom Verpacken der Schneeschuhe findet bei der Bahnfahrt nach Dallenwil statt. Mit dem Wirzweli-Autoservice werden wir nach Dallenwil SBB Station gebracht, wo der Zug auch schon bald nach Stans eintrifft. Die rund 900 Höhenmeter haben wir in gutem Schritt hinter uns gebracht. Mich hat es schon am meisten zum Keuchen gebracht. Es war aber eine wunderschöne Tour. Besten Dank an Ruedi.
    Susanne, Erica, Heribert

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  • Bei strahlendem Wetter konnten wir den traumhaften Wintertag geniessen.
    Trotz vielen Spuren noch wenig befahrenen Hänge mit Pulver gefunden.

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  • Februar
    Bei frühlingshaftem Wetter wanderten sieben Bergfreundinnen von Hofrüti zum Altersheim, weiter zum Chnolligen und auf der Horwer Halbinsel zum Dorni, Birholz und zurück zum Felmis. Alle genossen die wärmende Sonne und die Sicht in die verschneite Bergwelt.
    Die Tour hat nicht stattgefunden.
    Trotz schlechter Wetterprognosen wagen wir vier Schneeschuh-Freaks die Tour vom Brunni nach Fräkmüntegg. Unter ca. 800 Meter ist Regen angesagt, doch uns zieht es ja in die Höhe, wo wir mit ganz leichtem Schneefall unsere Tour starten. Dem Steinibach entlang laufen wir in gemütlichem Tempo nach Riederboden und Schönenboden. Beim Aussichtspunkt Roteflue stellen wir uns die schöne Rundsicht gedanklich vor (da etwas Nebel herrscht). Bald zieht es uns weiter. Wunderschön ist die verschneite Landschaft und wir ziehen die ersten Spuren im unberührten Schnee. Bald ist eine Stärkung angesagt, bevor es zum Hungerast kommen kann. Frisch gestärkt trampeln wir weiter via Schwandhütte nach Mühlemäss und über die letzten Höhenmeter hinauf zur Fräkmüntegg (1416m).
    Klar jetzt, nach diesen drei Wander-Stunden ist ein feines Kafi angesagt. Ruedi erklärt uns noch das GPS-Tracks App auf dem Handy, was unsere volle Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.
    Nach dieser ausgiebigen Pause geht’s zum Abstieg. Wir entscheiden uns für die Variante Fräkmünt-Alp nach Lägebrugg und wieder dem Steinibach entlang nach Brunni wo das Auto steht.
    Die ca. 700 Höhenmeter in dieser schön verschneiten Landschaft haben Spass gemacht. Besten Dank an Ruedi.
    Susanne, Erica, Benedikt

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  • Ja wir waren genau zu neunt (nün) als wir in Melchtal Richtung Nünalphorn losgingen
    Ja es hatte genug Schnee bis ins Tal
    Ja natürlich lachte die Sonne (siehe Fotos)
    Ja wir Neun lachten auch, trotz der 1500 Höhenmeter
    Ja war das eine schöne Aussicht da oben
    Ja Ja Pulver hatte es auch
    Jaa alle waren happy und ein bisschen müde am Abend

    Grüssli
    Jörg

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  • Auf unserer Winterwanderung erwartete uns nicht Schnee und Sonnenschein, sondern Nebel. So wanderten wir plaudernd von Ballwil Richtung Ottenhusen, Oberebersold nach Abtwil, immer in der Hoffnung die Sonne könne den Nebel vertreiben. Nach dem Mittagsrast im Rest. zum Weissen Kreuz marschierten wir weiter nach Sins. Und siehe da, kurz vor dem Ziel begrüsste uns die Sonne tatsächlich und zeigte, wie wärmend sie ist.
    Bei schönsten Wetter und herrlichen Pulverschnee sind wir von Maria Rickenbach aufgestiegen. Da am 8h das Lawinenbulletin auf erheblich hochgestuft wurde, mussten wir uns leider mit dem Steinalperjochli begnügen. Nach der tollen Pulverabfahrt bis fast ins Pilgerhaus waren alle begeistert. Den verdienten Apero genossen wir auf der Sonnenterasse.

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  • Tourenbericht Chronenstock

    Frau Holle bereicherte nicht das Mittaggüpfi mit Schnee, dafür aber die Lidernen. Am Käppeliberg schnallten, in der morgendlichen Kälte, ein Walliser, eine Zugerin, ein Luzerner, eine Luzernerin und ein Tessiner, die Fälle auf die Skis und marschierten Tal einwärts, dem Chronestock entgegen. Die Kälte verflog mit der Sonne und stahlblauem Himmel. Rund vier Stunden nach dem Start war der Gipfel erreicht. Belohnt wurden wir mit einer prachtvollen Aussichtung und einer süssen Überraschung. Die Abfahrt beschenkte uns mit viel Pulver und manchem unbefahrenem Hang.

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  • Sechs Bergfreunde trafen sich bei der Talstation der Fruttbahn. Nach einer luftigen Fahrt hinauf zur Frutt galt es schon bald, die Schneeschuhe anzuziehen. Mit starkem Rückenwind wanderten wir zur Tannalp und von dort Richtung Fikenloch. Der starke Wind machte aber einigen Teilnehmenden etwas Mühe und so kürzten wir die Tour etwas ab, bestiegen aber einen kleinen Gipfel mit Sicht auf den Engstlensee und die Berner Alpen. Nach der Mittagspause wanderten wir zurück zur Tannalp und dann bei immer stärker werdendem Wind (schon eher Sturm) hinauf zur Erzegg. Wenn man nichts in Gental hinunter geschleudert werden wollte, musste man gute Bodenhaftung haben. Jetzt ging's hinunter querfeldein durch kleine Rinnen und Gebüsch. Der Spassfaktor kam nicht zu kurz. Auf der Frutt angekommen genossen wir noch einen feinen Kaffee und machten uns dann auf die Heimreise. S'war doch wieder mal e ganz scheene Tag!

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  • Da die Reko Tour am Mittwoch auf den Piz Badus, sowie die windigen Verhältnisse an den folgenden Tagen nicht sehr gute Verhältnisse versprachen verlegten wir unsere Aktivitäten ins Bisisthal ..... und wurden nicht enttäuscht! Dank Knut gratulierten wir uns als erstes auf dem Rossgrat und konnten den Gipfelhang bei perfekten Verhältnissen mit ca. 20cm Pulver geniessen! Da bei den konditionsstarken Teilnehmern das Verlangen nach mehr geweckt war, wurde für einige "trotzdem"! kurzerhand doch noch der Sangigrat angehängt. Bei der folgenden zügigen Abfahrt durchs Gandli und über die Alpstrasse runter nach Schwarzbach, musste dann unser Vierbeiner ab und zu von einem Tierfreund etwas getragen werden!

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  • Am Samstag Morgen trafen wir 6 Bergfreunde uns bei der MFK und erwarten ein tolles Skitourenwochenende zum Piz Giuv. Den 7. nicht ganz ortskundigen Bergfreund sollen wir bei der Ausfahrt Hergiswil abholen. Dummerweise ist die nächste Autobahneinfahrt Richtung Süden erst in Stans. Also geht es dann anfänglich etwas gemächlich Richtung Bristen. Dort angelangt schnallen wir die Skier auf den Rucksack und wandern dem Schnee entgegen. Bruno verdient sich dabei ein Bier fürs Tragen von Renatas Latten. Schon bald können die Skier montiert werden und es geht durch den herrlich verschneiten Wald dem Etzlibach entlang Richtung Etzlihütte. Da im Etzlital nicht gerade viel Schnee liegt, können wir nicht die Normalroute nehmen, sondern müssen dem Sommerweg folgen. Das hat zur Folge, dass wir zwei Stufen zu Fuss bewältigen mussten. Nachdem wir die Etzlihütte erreicht hatten, genossen wir den herrlichen Nachmittag. Am Abend spielten wir mit lauten Kommentaren und Lachern UNO und Mikado.
    Der Sonntag war dann nicht mehr ganz so sonnig. Beim Aufstieg durchquerten wir einige vielversprechende Pulverhänge. Unterhalb des Hälsigrates deponierten wir unsere Skier. Glücklicherweise fanden wir ein Fixseil das den Auf- und Abstieg über die Felsstufe einiges erleichterte. Wenig später erreichten wir den Gipfel und genossen die tolle Aussicht.
    Die Pulverhänge hielten was sie versprachen und wir kurvten mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Hänge hinunter. Ab der Hütte war das Motto dann dem Bach und den zahlreiche Steinen möglichst auszuweichen. Trotzdem blieben einigen Erinnerungsstücke im Belag hängen.
    Herzlichen Dank an Gigi der die Tour auch ohne „Händi“ toll leitete.
    Philipp

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  • Wir 5 aufgestellte "Skitürler" starteten vom Brünigpass zum Gibel. Das Wetter schön, der Schnee etwas angefeuchtet, keine Leute weit und breit , nur Fuchs und Eichhörnli queren unseren Weg . Am Schluss zum Gipfel gab es etwas " Klötze " unter den Fellen und die Abfahrt so la la! Der Abschluss "Trunk" im Gasfreundlichen Naturfreundenhaus erfreute unsere Kehlen.
    Uns hat es supper gefallen und sind bereit für die nächste Tour.
    März
    Auf unserer Wanderung von der Jugendherberge nach Rotsee, Rathausen, Seetalplatz hatte die Natur für uns sieben Bergfreundinnen einige Überraschungen bereit. So konnten wir am Rotsee das Werk von Bibern bewundern und auch die Reuss kam uns mit zweifarbigem Wasser entgegen. Da konnten wir nur staunen.
    Windstille statt Föhnsturm,
    Sonnenschein statt tiefe Wolken,
    Pulverschnee statt grüne Wiesen,
    Fürstein statt Bälmeten -
    die Alternative hat sich voll gelohnt.

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  • Eine Tolle Tour mit 1 Gast aus Amerika + Russland. (Andere Länder, andere Sitten!)
    Es war ein besonderes Erlebnis an diesem Schönen und Stimmungsreichen Tag unterwegs zu sein.
    Wir konnten auf einsamen Pfaden die Prachtvolle Natur in vollen Zügen geniessen und neue Begegnungen erfahren.
    Ersatztour im Goms bei besten Bedingungen durchgeführt. Während dem Aufstieg erlebten wir verschiedene Schneearten und wir machten uns auf eine schwierige Abfahrt gefasst. Nach einer kurzen, etwas windigen Gipfelrast konnten wir jedoch die obersten Hänge mit etwas gepresstem Pulver voll geniessen. Nach der Mittagpause ging es in ähnlichem Stil weiter und erst kurz vor der Forststrasse gab es einige Bögen im Bruchharst zu bewältigen. Bei sommerlichen Temperaturen genossen wir in Ulrichen in der Gartenbeiz ein kühles Getränk.

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  • Geplant war der Aufstieg auf den Gross Glatten und die Abfahrt östlich vom Chli Glatten. Aufgrund der erheblichen Lawinensituation sind wir stattdessen gerade hoch auf das Balmer Grätli aufgestiegen. Das Balmer Grätli hatten wir bei schönem Wetter ganz für uns alleine. Die Abfahrt im oberen Teil war pulver, anschliessend folgte die Abfahrt auf einem Wellblech, gefroren mit Wasserrinnen, da es Tage zuvor bis 1700m hinauf geregnet hatte. Es war ein sonniger Tag, abgerundet mit einem feinen Huscafi im Restaurant Schwarzenbach.
    Statt in die Val Medel gings aufgrund der Verhältnisse ins Safiental, wo die Neuschneemenge deutlich geringer war.
    Von Trun am Samstag Morgen nach Thalkirch und von dort aufs Bärenhorn. Schöne Abfahrt über noch einigermassen pulvrige Schattenhänge mit anschliessendem Gegenanstieg und Abfahrt in sehr frühlingshaften Verhältnissen.
    Untergebacht und herrlich verpflegt wurden wir im Turrahus. Am Sonntag gings dann auf den Piz Tomül, gefolgt von einer, trotz Nebelpassage, sehr lohnenden Abfahrt.

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  • April
    Unser Wanderweg von Blickensdorf nach Steinhausen war von weiss und rosa blühenden Bäumen und gelben Matten umgeben. Der Weiher spiegelte den nahen Wald und die Vögel gaben uns ihr Konzert zum Besten. Der Frühling zeigte sich in all seinen Facetten. Alle fünf Bergfreundinnen waren begeistert
    Prächtige Frühlingstage waren angesagt: strahlender Sonnenschein und traumhafte Skitourenverhältnisse.
    Nach dem samstäglichen Aufstieg zur Sustlihütte und einem laaangen Jassnachmittag genossen wir am Sonntag die Tour auf den Grassen. Die Abfahrt bot abwechslungsreiche Schneeverhältnisse: von Pulver bis Sulz – mit fehlender Unterlage. War wieder ein tolles Meiental-Erlebnis.

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  • Zum Saisonabschluss gönnten sich die Schneesport Leiter ein Hochtouren-Wochenende.
    Irene, Maya, Mc, Bruno, Michi, Jörg und Beat fuhren am Karfreitag ins Wallis auf die Belalp. Mit aufgeschnallten Ski geht es bei frühlingshaften Temperaturen los, bis wir am Oberaletschgletscher dann auf Schnee treffen. über diesen und die langen Leitern erreichen wir schliesslich die Oberaletsch Hütte wo wir bei tollem Wetter die grandiose Aussicht geniessen.
    Der Wetterbericht hatte vorausgesagt, dass das Wetter am Samstag gut ist bis 10:00 Uhr, danach sollen die Wolken kommen. Also stehen wir früh auf, sehr früh. Um halb 4 starten wir bei der Hütte. Bei Stirnlampenlicht und fast Vollmond steigen wir hoch bis zum Skidepot auf 3700m. Noch stehen uns lange 500m zu Fuss auf dem Grat bevor. Brunos Leichgewichtsteigeisen versagen leider im harten Eis und Schnee aber für die Anderen ist der Aufstieg über den Grat ein Genuss und Punkt 10:00 Uhr erreichen wir zusammen den Gipfel bei bestem Wetter. Das Timing könnte besser kaum sein, während des Abstieges kommen nun wirklich bereits Wolken auf.
    Am Sonntag Ist richtiges Aprilwetter es ist windig, kalt, sonnig und schneit leicht. Am Fusse des imposanten Nesthorn vorbei steigen wir auf den Beichpass und können bei recht guten Bedingungen ins Lötschental abfahren. Eine rundum gelungene Oster-Tour!

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  • Open Air Saisonstart geglückt. Trotz vielen Kleinkindern an den Einstiegen konnten wir unsere Routen konzentriert klettern. Der Kalk und die Bewertung im Basler Jura zeigten uns auf, dass noch einiges zu Tun ist....
    April, April……aufgrund des erneuten Wintereinbruchs und die dadurch verschärfte Lawinensituation musste der Tourenplan geändert werden: anstelle ins Binntal ging es ins Urserental. Die Teilnehmer liessen sich von der Planänderung nicht abhalten und so legten am Samstag neun Bergfreundinnen und Bergfreunde von Hospental Richtung Winterhorn ihre Aufstiegsspur in die frisch verschneiten Hänge unter wolkenlosem Himmel. Eine sichere Erhebung machten wir zu unserem Gipfelziel. Über Pulverhänge – von locker bis windgepresst genossen wir die Abfahrt….mit Vorsicht oder etwas Glück ohne Steinkontakt. In Realp dann die Zwischenstärkung bei einem kühlen Shorley oder sonstigem Leibgetränk. Das vermeintliche Shorley entpuppte sich als saurer Most……und so nahmen Einige etwas beschwingter als sonst den weiteren Aufstieg in die Albert-Heimhütte. Was sich als harmlose Samstagtour anhörte, endete im Tagesgesamtaufstieg von 2000 Höhenmetern – eine stolze Ausdauerleistung für alle! Die Bewirtung in der Hütte war top und so stärkten wir uns gründlich für den mühelosen Aufstieg am Sonntag auf’s Chli Bielenhorn –ein Gipfel und Verhältnisse zum Verweilen und Geniessen. Die Abfahrt begann mit einem stiebenden Pulverhang, weiter durch Nassschnee bis hin zu den unterschiedlichsten Abstiegsvarianten um Stein- und Buschkontakt im unteren Teil nach Realp zu vermeiden. Die Schönwetter-Wochenendlücke haben wir voll genutzt – ein schönes Tourenwochenende mit einer tollen Gruppe ging zu Ende – Danke an alle!
    Maya und Karin

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  • Mai
    Bei angenehmen Wanderwetter begaben wir 3 Bergfreundinnen uns auf den Kapellenweg von Rüediswil nach Buttisholz. Bei den Kapellen St. Ulrich und St. Ottilien machten wir einen kurzen Halt. Leider präsentierte sich die Natur nicht im Maikleid. Wir wurden über die grossen Frostschäden vom letzten Monat überrascht. Wie verheerend so eine frostige Nacht doch sein kann.
    Nach etwas Verzögerung und einem Kaffee starteten wir unsere Wanderung am Bahnhof Utzensdorf. Schon bald erreichten wir die Emme und der angenehme Weg verleitete uns zu einem tollen Tempo. So erreichten wir nach 2 Stunden Biberist und bald danach unseren Rastplatz an einem lauschigen Weiher. Enten, Gänse und Schwäne unterhielten uns mit ihrem Geschnatter beim verdienten Picknick. Die Zeit schreitet voran und auch wir unternahmen die letzte Etappe unter die Füsse. So erreichten wir Solothurn und alle waren müde, aber glücklich über diesen tollen Tag.
    Es erwartete uns ein wolkenloser Sonnentag, als wir um halb sechs in der Früh vom Steingletscher loszogen. Die Aufstiegsverhältnisse waren top und dank dem gestaffelten Aufstieg auf’s Sustenhorn trafen wir perfekte Abfahrtsverhältnisse an – oben Pulver und ab der Mitte Sulz. Ein genussvoller Ski-/Splitboard-Saisontourenabschluss!

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  • Grad aktuell zum Thema stand der 007-Trail am Bürgenstock an.
    Im Wald über den Flugzeugwerken war die Jagd lanciert. Aufwärts wurde JRB natürlich von OddjobH gestellt, runterwärts spielte JRB sein fahrerischen Können aus.

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  • Juni
    Zu zweit fuhren wir nach Eschenbach und rätselten, was wohl die übrigen Teilnehmer aufhielt; der Wind, das himmlische Kind oder die Ferienzeit? So wanderten wir von Eschenbach über Wald und Wiesen nach Hinterhuebe und Waldibrücke. Weil meine Begleiterin auch aus dem Freiburgerland kam, wurde Senslerdütsch parliert. Nach einem Kaffeehalt wanderten wir weiter der Reuss entlang nach Emmen. Auf diesem Wegstück wurden wir mit den Kunststücken der Patrouille Suisse überrascht.
    Begleitet von einem Spiel zwischen Nebelbänken und Sonne wanderten wir beginnend über die Bründlen, dann über die mystische Goldwang und das nun fast schneelose Schneeloch auf das Mittagsgüpfi. Während dem Aufstieg trafen wir immer wieder auf die Jugend plus Gruppe von Maurus Zürcher, deren erstes Ziel auch das Mittagsgüpfi war. Nach einem gemütlichen Mittagsrast stiegen wir über die Ober Alp und den Fruttli Weg zurück ins Eigenthal. Im Restaurant Unterlauelen liessen wir unser Wandertag ausklingen.
    Mit Irene und Hannes nahmen wir nach pannenbedingtem Verzug des Leiters den langen Aufstieg zur Ämsigenalp in Angriff und wurden mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Danach stürzten wir uns über den kniffligen Weg über das Untere Steigli ins Tal. Nach einem weiteren Platten des Führenden, war wohl ein black tuesday, wurde der Weg zwar flowiger, doch im dichten Wald allmählich auch dunkler, so konnte der Lopper nicht mehr angehängt werden und wir fuhren die wechselhaften Trails runter wieder zum Ausgangspunkt Alpnachstad. Ziemlich geschafft gönnten wir uns noch einen Boxenstop und liessen uns mit dem Zug zurück nach Luzern shuttlen. Wir drei hatten dann wohl einen tiefen Schlaf.
    Pannenpilot Rainer
    Wegen des durchzogenen Wetterberichts starteten wir erst im Horweli ob Alpnach. Der Schlierengrat mit seinen verwunschenen Wegen und den grandiosen Ausblicken faszinierte Alle. Als wir noch gleich neben dem Weg das Gerippe des Pilatusdrachen fanden fühlten wir uns endgültig als Pioniere. Die ersten Graupelschauer vertrieben uns vom Grat, und vor dem grossen Regen erreichten wir die Alp Schwändi Kaltbad. Ein gemütlicher Abend am Feuer und ein Jass rundete diesen eindrücklichen Tag ab.
    Dank selbstgemachtem Frühstück konnten wir die Berge zuerst noch wolkenlos bestaunen. Ueber den Sattelpass mit militärischer Begleitung erreichten wir auf stotzigen Wegen den Bärenturm. Von dort folgten wir einem grünen Band gleich allen Rücken bis zur Alp Glaubenbielen. Das Mittagessen und das anschliessende Aelplerkafi mundeten ausgezeichnet, so dass wir den alpinen Teil des Weges mit gutem Mut in Angriff nehmen konnten. Steil stiegen wir zur Furggelücke mit schwindeleregenden Tiefblicken hinauf. Von dort erreichten wir nach 7 Std. Wanderzeit unsere Bleibe für die zweite Nacht. Die Fluonalp verwöhnte uns nicht nur mit einer Dusche, sondern auch mit seinem schönen Lager. Das Abendessen war dermassen gut, das wir nur noch rollend ins Zimmer fanden!!
    Der dritte Morgen startete mit einem fulminaten Älplerfrühstück und dazu noch einem Alpaufzug mit prächtigen Glocken und wunderschönen Kühen. Was da nur alles mit einer guten Organisation möglich ist !!!?' Nur leider zeigte sich das Wetter von der durchzogenen Seite. Wir stiegen bis zum Mandli auf und folgten dem Grat Richtung Brienzer Rothorn. Bei der Biet-Steinfrau entschieden wir uns zurück zur Schönbühl Hütte abzusteigen. Die schöne Hütte verwöhnte uns mit Kaffee und Kuchen. Etwas versöhnt brachen wir die Tour hier ab und fuhren zurück nach Luzern.
    Aus dem Long Way wurde eher ein Short Way aber in unseren Köpfen schwirrt schon die Idee für einen Tomlishorn Kingway, welcher sich als Projekt für nächstes Jahr abzeichnet.

    Autorin: Brigitte Müller, Hildisrieden
    Mehrtageswanderung mit urchigen Unterkünften wurde versprochen und 6 Teilnehmer wollten sich diese Ankündigung nicht entgehen lassen. Der Wetterbericht machte uns nicht gerade optimistisch. Aber einmal mehr zeigte sich, dass das Wetter besser ist als sein Ruf!
    Start war am Donnerstagvormittag im Horweli ob Alpnach statt auf dem Pilatus. Dann gings los! Was uns geboten wurde, übertraf die kühnsten Erwartungen: Schlangen Knöterich, Acker Kratzdistel, Alpen Leinkraut, - Aster, -Margerite, - Vergissmeinnicht, - Hahnenfuss, - Klee, Arnika und viele andere säumten den Wanderweg bis zu unserer Unterkunft im Schwendi Kaltbad, Langis. Nach einem feinen Znacht und gutem, gesunden Schlaf machten wir uns am Freitagmorgen zeitig wieder auf dem Weg. Bei stahlblauem Himmel starteten wir die Etappe zum Sattelpass über den Bärenturm, vorbei am Nünalpstock zur Panoramastrasse und über die …. Lücke hinab in die untere Fluonalp. Leider wurde das imposante Bergpanorama von Wolken und Nebel verdeckt. Was wir zu sehen bekamen war aber ebenso eindrücklich: Alpenrosen, Alpenkuschelle, Bergflockenblume, Fingerkraut, Aurikel, Gelber Enzian, Geissbärtli, Knabenraut, Frauenmantel, Frühlingsenzian, Glockenblume Knabenkraut, Paradieslilie, Purpur Enzian, Pyramidengünsel, Rosa und weisse Schafgarbe, Schnittlauch, Soldanella, Straussenblütige Glockenblume, Sumpfknabenraut, Trollblume, Türkenbund, Männertreu, Wilder Mann und Leimkraut (die Aufzählung ist unvollständig!). Dass sich das Wetter verschlechterte und wir nach 8 Stunden doch noch vom Regen eingeholt wurden, war ein kleiner Wehmutstropfen. In der Fluonalp erlebten wir grossartige Gastfreundschaft, genossen köstliche Älpermagronen und schliefen herrlich im neuen Massenlager.
    Am Samstagmorgen war der Himmel wolkenverhangen, nur die Sicht über den Sarnersee ins Mittelland war offen. Wir starteten übers Mandli und entschieden dann bei der „Stein Frau“, nicht wie geplant zum Brienzer Rothorn zu wandern sondern angesichts der immer tiefer hängenden Nebelschwaden die Wanderung abzukürzen und Richtung Lungern Schönbühl abzusteigen. Statt der eindrücklichen Berner Alpen bekamen wir noch einmal eine Vielzahl von Bergblumen zusehen. Im neuen Bergrestaurant wurden wir herzlich empfangen und genossen einen feinen Kaffee, bevor wir zur Bergstation der Turrenbahn wanderten und mit der Bahn ins Tal fuhren. Herzlichen Dank an Willy, für die kundige Leitung. Das fehlende Panorama wurde durch Blumen soweit das Auge reicht kompensiert. Ein Glück, wenn der Tourenleiter ein Pflanzenfachmann ist!
    Gianni, Claudia, Denis, Wendelin, Helen und Brigitte

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  • Juli
    Wir, 6 Bergfreundinnen, entflohen der Sommerhitze und liessen uns auf den Sonnenberg fahren. Nun wanderten wir bei angenehmer Temperatur am südlichen Waldrand Richtung Chrüzhöhe. Nach einem kurzen Aufstieg erreichten wir die Wolfsschlucht und so wanderten wir durch die schattigen, wilden Schlucht. Auf der Chrüzhöhe bewunderten wir die tolle Aussicht auf die Bergen und das Flachland. So gelangten wir zum Rest. Schwyzerhüsli und stillten unseren Durst. Nun stand uns noch ein kurzer Abstieg zur Bruchmatt, wo wir unsere Wanderung beendeten.
    Der Fuss und die Zehen sind frei beweglich und passen sich perfekt an den Untergrund an. Die Sensibilität und Beweglichkeit unserer Füsse lässt uns Barfuss sicherer und leichter laufen. Dabei arbeiten alle Muskeln und Gelenke mit. Der Fuss wird lebendiger, kräftiger und weniger verletzungsanfällig. Wer barfuss geht nimmt automatisch eine gesunde Körperhaltung ein. Der Fuss rollt natürlich ab, und das entlastet Knie und Bandscheiben. Barfuss gehen verbessert die Blutzirkulation in den Beinen und beugt damit aktiv verschiedene Leiden aufgrund mangelnder Durchblutung vor.
    Beim Fortbewegen mit Fivefingers arbeiten viele Muskeln und Sehnen welche sich anfangs erst wieder entwickeln müssen, weil sie durch das Tragen von Schuhen nicht gefordert werden. Der Fuss wird wieder stabiler und leistungsfähiger.

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  • Die Verschiebung der Tour von Samstag auf Sonntag hat sich gelohnt. Nach dem Kaffee auf dem Mostelberg wanderten wir gemächlich am Südhang des Engelstocks nach Mostelegg und Haggenegg. Immer wieder hielten wir an, um die wunderschöne Bergwelt zu bewundern und fotografieren. Nach der Mittagsrast konzentrierten wir uns auf den Bergweg, war er doch etwas wild. So näherten wir uns den Mythen und alle waren begeistert, so nah an den Felsen waren die Wenigsten. Glücklich und zufrieden kamen wir auf die Holzegg, wo wir mit einem kühlendes Getränke unsere Tour beendeten.

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  • Zu fünft steigen wir von der Stöckalp durch den steilen mit Holztreppen versehenen Waldpfad zur Alp Stepfen auf. Nach einer kurzen Trinkpause verlassen wir die Alp und folgen dem Pfad durchs Innenbach-Tobel. Der Innenbach führt gegen unsere Erwartung wenig Wasser, so dass wir ihn dreimal bequem überqueren können und steigen an seiner Nordseite bis über die Baumgrenze zur Bachegg hinauf. Von dort sehen wir direkt zum geografischen Mittelpunkt der Schweiz hinunter. Wir zweigen aber direkt zur Alp Älggi ab und erreichen über eine Schotterstrasse das Sachsler Seefeld Seeli, wo wir einen Augenblick verweilen. In mehreren Kehren über ein Gröllfeld und Wiesen erreichen wir das Chringengrätli, von wo man einen herrlichen Blick zu den Berner Alpen hat. Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir den mit Ketten, Drahtseilen und Metallbübeln gesicherten Bergpfad, der uns im Zickzack und mit Handeinsatz aufs Abgschütz hinaufführt. Auf dem Abgschütz geniessen wir die atemberaubende Aussicht, bevor wir den Abstieg auf die Melchsee-Frutt unter die Füsse nehmen, von wo wir gemütlich mit der Seilbahn zu unserem Ausgangspunkt zurückfahren.

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  • August
    Auf dem Bürgenstock konnten wir der Sommerhitze entfliehen und wanderten im Schatten des Hammetschwand auf dem Felsenweg zum Känzeli. Nun verlief unser Weg auf der Sonnenseite zur Honegg und weiter zurück zum Bürgenstock . Alle waren begeistert von der Weitsicht ins Unterland wie auch in die Bergen.
    Wer hätte das gedacht, am Mittwoch und Donnerstag schneite es bis auf 1800 m runter, und das im August. Im Berner Oberland lagen bis 40 cm Neuschnee, im Urnerland nur 10 cm. So konnte die Tour am Sonntag auf trockenem Felsen stattfinden. Zu viert stiegen wir die Steilhänge hoch und traversierten die steile Ostflanke. 4 glückliche Gesichter erreichten nach kurzer Kletterei den Gipfel und genossen die schöne Aussicht in die Urner Alpen und den Vierwaldstädtersee.

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  • Sechs Bergfreunde trafen sich am Samstagmorgen um 08:00 Uhr bei der Talstation Mettlen. Nach der luftigen Fahrt hinauf nach Eggen begann die anspruchsvolle Bergwanderung auf den Widderfeldstock. Ab Storeggpass fanden wir nur noch ein kleines Weglein vor, über das wir aber sicher durch den Chrachen hinauf zur Hohmad steigen konnten. Ab hier verloren sich aber die Wegspuren und wir querten eine steile Grashalde, was von allen viel Kraft und Mut benötigte. Wieder auf dem Weglein angekommen erklommen wir die letzten 300 Höhenmeter über eine Geröllhalde und zuletzt über den Gipfelgrat. Alles gut gegangen - wow! Nach einer Stärkungen begannen wir den Sinkflug nach Engelberg (es geht so steil hinunter, dass man das gar nicht anders ausdrücken kann). Mit Knieschlotteri erreichten wir ca. zwei Stunden später die Haltenhütte. Jetzt führte uns die Asphaltstrasse bis zum Restaurant Untertrübsee, wo wir nach einem kühlen Trunk oder einem feinen Glace die Trottibikes bestiegen und hinunter nach Engelberg sausten. Die Zentralbahn brachte uns dann nach Grafenort und zum Auslaufen durften wir noch zur Talstation Mettlen zurückwandern. Es war ein sehr schönes Erlebnis mit einer flotten Gruppe.

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  • Um 06.00 früh starteten 5 Teilnehmer und Willy die Reise nach Zermatt. Noch auf dem Bahnhofquai wurde darüber gestritten, ob am Samstag zum Aufstieg in die Hörnlihütte eine Seilbahn benützt werden soll. Willy griff hart durch und setzte den Diskussionen ein Ende, ganz nach dem Motto: hier herrscht keine Demokratie.
    .
    Nach der Ankunft in Zermatt gings mit der Bahn hoch zum Schwarzsee und von dort zu Fuss zur neuen Hörnlihütte. Oben angekommen checkten wir den Einstieg zum Matterhorn und wären am liebsten hochgeklettert. Aber es wäre wohl ein bisschen spät geworden bis wir den Gipfel erreicht hätten und so wanderten wir zurück zum Schwarzsee und hoch gings zur Gandegghütte. Kaum angekommen, kam das obligate Sommergewitter mit ein bisschen Hagel.

    Die Nacht war sternenklar und die Ueberschreitung des Breithorns konnte beginnen. Zuerst gings mit der Bahn hoch auf das Klein Matterhorn und anschliessend zu Fuss beinahe flach über das Breithornplateau. Die steile Flanke hoch zum Sattel auf 4022 m war beinahe ausgeapert, so mussten wir einige Eisschrauben setzen. Die Kletterei auf dem anschliessenden schneefreien Felsgrat war wunderschön. Auch die Bedingungen für die Ueberschreitung auf dem schmalen Schneegrat vom Ost zum Westgipfel des Breithorns waren perfekt.

    Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Hochtour mit perfekter Rundsicht.
    Beim Abstieg auf der Normalroute durften wir dann noch einigen Bergführern zuschauen, wie sie Touristen am Seil Richtung Gipfel hochzogen. Ich war mir da einen Moment lang nicht mehr sicher, ob wir am Breithorn oder am Mount Everest waren.
    Die Tour hat allen Teilnehmern gut gefallen. Vielen Dank an Willy.

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  • September
    Drei Bergfreundinnen bestiegen den Bus in Luzern und liessen sich nach Meierskappel chauffieren. Nach dem Aufstieg auf der Asphaltstrasse Richtung Michaelskreuz waren alle froh, als die Abzweigung zum Steinitobel ersichtlich war. Nun genossen wir die Kühle im Schatten des Tobels und wir wanderten über Wiesen und Wald Rotkreuz zu. Bei einem Kaffee beendeten wir unsere gemütliche Wanderung.
    Anstelle Granit auf über 2000m gab es Kalk auf circa 500m unter die Finger! Wegen dem schlechten Wetter wurde als Ersatzort die Chlus bei Balsthal unser Ziel. Hier versuchten wir unsere Fähigkeiten im alten Klettergarten an verschiedenen Routen zu verbessern! Der Wettergott war auf unserer Seite, ab und zu gab es sogar ein paar Sonnenstrahlen zu geniessen.....
    Pünktlich fährt der Zug in Mosen ein, wo uns unser Präsident Markus schon erwartet. Gleich geht unsere Wanderung los, entlang dem Hallwilersee, Richtung Restaurant Seerose. Es ist noch kühl und einzelne Nebelschwaden verdecken hin und wieder die Sonne. Auf halber Strecke überrascht uns Markus mit einem feinen Tropfen, selber mitgetragen. Ziemlich genau zur Mittagszeit treffen wir in der Seerose ein, wo wir uns auf der Terrasse an der Sonne niederlassen. In der Selbstbedienung finden wir genügend feine Sachen um uns für den weiteren Weg zu stärken. Die Polster auf der Liege laden zum Verweilen ein, aber wir haben keine Zeit für ein Nickerchen, denn das Schiff naht bereits. Die kurze Rundfahrt auf dem See lässt uns Senioren von vergangenen Touren und Wanderungen schwärmen und es sind auch einige spezielle Müsterchen dabei. Ab Beinwil geht's zu Fuss zurück zum Ausgangspunkt Mosen. Eine Person war, nach vielen Jahren Mitgliedschaft bei den Bergfreunden, nicht mehr gross motiviert, beim Verein zu bleiben. Aber oha-lätz, es gefiel ihr heute so gut, dass sie sich anders entschied und sie ist ja noch so jung. Auch alle übrigen Wanderlustigen fanden diese gemütliche Herbstwanderung so toll, dass wir bestimmt nächstes Jahr wieder dabei sein werden. Ganz herzlichen Dank an unseren Präsidenten Markus für diesen schönen Tag.

    Im Namen aller acht Teilnehmenden

    Rita Arnold

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  • Frohen Mutes stiegen wir in Heiligkreuz aus dem Bus und steuerten dem Restaurant zu. Welche Enttäuschung! Geschlossen bis Halb Zehn und wir mussten auf unseren Kaffee verzichten. So wanderten wir Richtung First. Es war kühl und einige waren froh, die warmen Handschuhe bereits im Rucksack zu haben. Doch auf dem Grad wärmte die Sonne und wir konnten unsere Jacken entledigen. Nach der verdienten Pause auf der First wanderten wir weiter nach Farneren. Der etwas mühsame Aufstieg wurde durch die wunderschöne Sicht in die Alpen und ins Flachland belohnt. Beim Picknick genossen wir die Weitsicht und das Kuhgebimmel des Alpabzuges nach Schüpfheim. Glücklich und zufrieden kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück.

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  • "Sönd willkomm!" Warum nicht einmal den Alpstein kennen lernen! Unter diesem Motto reisten wir (sieben Bergfreunde) am Samstag frühmorgens in die Ostschweiz nach Wasserauen. Die Seilbahn brachte uns hinauf zur Ebenalp, wo die Wanderung begann. Der Besuch der imposanten Wildkirchlihöhle war das erste Highlight. Das nächste folgte schon bald mit dem Kaffeestop im Äscher. An die Felswand geklebt lädt dieses Berggasthaus zu einem eindrücklichen Besuch ein. Nach dem Studium der einheimischen Speisekarte mit "Chääshöndli" und "Schlorziflade" begann nun die wirkliche Wanderung. Wir querten die Altenalp mit Sicht hinauf zum Schäfler und nach etwa einer Stunde trafen wir im Mesmer ein. Bevor wir aber die Gaststube aufsuchten picknickten wir oberhalb des Hauses an der Sonne. Auch im Mesmer studierten wir die reichhaltige "appenzöllische" Speisekarte. Weil wir aber noch einen weiten Weg vor uns hatten, verzichteten wir auf die verschiedenen Köstlichkeiten. Nun führte uns der Weg über die Agetenplatte hinunter zur Meglisalp. Belohnt wurde die Anstrengung mit herrlichen Aus- und Weitsichten. Nach einer "saftigen" Stärkung in der Meglisalp nahmen wir das letzte Teilstück dieses Tages unter die Füsse und erreichten im späten Nachmittag unser Ziel, den Rotsteinpass. Beim Eindunkeln erhielten wir dann noch Besuch der Steinbockkolonie Altmann. Etwa 15 Böcke hatten Ausgang und zeigten sich vor der Hütte.
    Das nächtliche Gewitter hatte sich zum Glück schon vor dem Frühstück verzogen, so dass wir den felsigen Aufstieg zum Altmann-Sattel in Angriff nehmen konnten. Vier Steinböcke begrüssten uns auf dem Sattel. Was dachten sie wohl? Das Wetter zeigte sich heute von der wechselhaften Seite. Nebel und Wolken waren den ganzen Tag unsere Begleiter, ein paar Regentropfen gab es dann nur ganz am Schluss der Wanderung. Nach einem Blick zur eingerüsteten Zwinglipasshütte marschierten wir zum Mutschensattel und hinauf zum Mutschen. Leider blieb uns der Tiefblick ins Rheintal verwehrt, dafür zeigten sich die Kreuzberge in voller wuchtiger Pracht. Ein etwas glitschiger Weg führte nun hinunter zur Saxerlücke,wo wir doch noch einen schönen Blick aufs Rheintal geniessen konnten, und weiter zur Bollenwees. Hier konnten wir nun endlich den lange herbeiersehnten "Schlorziflade" geniessen. Er mundete herrlich. Den "Gässeböllelisalat" und die "Röschti" geniessen wir dann ein anderes Mal. Frisch gestärkt und ohne Bad im Fälensee stiegen wir nun hinunter zur Alp Rheintaler Sämtis um dann den letzten 300 m Anstieg auf die Bogartenlücke in Angriff zu nehmen. Oben angekommen sahen wir dann endlich unser Ziel, Wasserauen. Vorher hiess es aber noch den Abstieg zu prästieren, was die ganze Gruppe mit Bravour erledigte.
    Es waren zwei herrliche Tage im Alpstein! Ein anderes mal könnte man die Wanderung unter dem Motto "Kulinarik im Alpstein" ausschreiben. Nur müsste man dann die Route wegen der vielen Einkehrhalte etwas kürzen. Im ganzen Gebiet können 27 Berggasthäuser besucht werden, jedes hat sogar seinen eigenen Whisky. "Sönd willkomm!"
    Weitere Fotos siehe unter: https://www.dropbox.com/sh/3cjrokbpcl60l09/AADM0e2puyaEsJY1W-UIyb88a?dl=0

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  • Oktober
    Trotz Regen in der vorhergehenden Nacht war der Wettergott mit uns (Jörg, Nicole und Conni) gnädig und schickte uns eine trockene Witterung für unsere äusserst abwechslungsreiche und einzigartige Besteigung des Stanserhorns.

    Ausgangspunkt unserer Wanderung war Kerns Kernwald. Vom Kernwald Richtung Stanserhorn liefen wir an zwei Weilern vorbei, bewältigten mehrere steile Aufstiege über Alpwiesen nach Unter Brand. Nach einer Pause liefen wir weiter steil auf Pfaden über Wiesen, tlw. mit hohem nassen Gras, welches Jörg als unser Tourenleiter mit viel Energie uns ebnete. Eine technisch anspruchsvolle Überquerung sagte der Wanderführer beim schiefrigen Graben vor der Chrinnen vorraus, dies ging aber für uns problemlos, sogar ohne Seil. Nach dem Graben liefen wir im Zickzack durch den Wald und bewältigten die letzten Höhenmeter auf einem breiten Wanderweg bis zum Gipfel. Dort begegneten wir das erste Mal anderen Wanderern. Unterwegs im Nebel entdeckten wir 2 Rehe, die wir dank Nicoles Fernglas sogar näher besichtigen konnten und einem Rebhuhn oder Blesshuhn (wir waren uns nicht ganz sicher).
    Der Abstieg war über den Nordostgrat auf einer Krete über die Nordostflanke geplant, aber wegen viel Nebel stiegen wir direkt und steil über Alpwiesen ab bis wir gesund und mit viel Höhenmetern in den Beinen in die Seilbahn Wiesenberg einstiegen.

    Jörg, vielen Dank für dein professionelles Begleiten, Kompliment für deine gute Orientierung, deine Nachsichtigkeit beim Tempo und die vielen Erklärungen zu meinen Fragen. Es war eine tolle Tour, mit Nebelschwaden, Sonne auf dem Gipfel und die wilden Pfade mit den vielen Enzianen auf dem Weg.

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  • So Abwechslungsreich wie das Wetter war auch unsere Wanderung. Sechs Bergfreundinnen wanderten von Schwarzenberg um den Usserberg und bewunderten die Weitsicht ins Mittelland.. Beim Seminarhotel Matt konnten wir bei Sonnenschein die verdiente Erfrischung geniessen. So bestiegen wir etwas später wiederum in Schwarzenberg den Bus.
    Biktour über den Passo del Sole

    Frühmorgens starteten unser Tourenleiter Rainer mit Philipp und mir nach Airolo. Wir waren uns nicht sicher, ob wir die geplante Tour über den Passo del Sole mit immerhin 2370 m Höhe durchführen konnten, da es in der Vornacht im Gotthardgebiet bis auf 1400 m geschneit hatte.

    Auf dem Gotthardpass lag etwas Neuschnee, und auch der Hausberg von Airolo, Foisc, war weiss eingekleidet. Trotzdem entschieden wir uns, die Tour wie geplant anzugehen, ganz nach dem Motto: wer nichts wagt, kann nie gewinnen.

    Mit der Standseilbahn fuhren wir hoch zum Ritomsee. Die Fahrwege um den See waren bereits schneefrei. Der Weg führte an der wunderschönen Capanna Cadagno vorbei und schliesslich auf leicht schneebedecktem Wanderweg Richtung Passo del Sole hoch.

    Wir waren hoch erfreut, als wir auf dem Pass sehen konnten, dass unser Trail, welcher Richtung Süden runter führt, bereits schneefrei war. Der Aufstieg hatte sich also gelohnt. Auf genialen Trails fuhren wir runter nach Acquacalda an der Lukmanierpassstrasse. Mal waren die Trails steinig, mal erdig auf weichem Waldboden Es war herrlich, durch die goldigen Lärchenwälder abzufahren. Von der Passstrasse gings dann wieder 200Hm hoch und gleich wieder runter nach Dötra auf 1750 m, wo wir im Grotto Dötra köstlich verpflegt wurden.

    Von Dötra rockten wir viele weitere coole Trails Richtung Tal, immer mit einem grossen Smile im Gesicht. Diese Tour war einfach der Hammer, gemischt mit anspruchsvollen und flowigen Passagen. Danke Rainer für diese Tour, habe auch ein Tag danach immer noch ein riesengrosses Smile im Gesicht.

    Markus

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  • Bei wunderbarem Herbst Wetter an beiden Tagen nochmals viele Kletter-Meter gesammelt. Als grössten Knackpunkt stellte sich der Stau vor dem Gotthard Tunnel bei der Heimfahrt heraus!

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  • November
    Zu fünft fuhren wir nach Ennetbürgen und wanderten der Engelberger-Aa entlang Richtung Stans. Der Winter hatte sich gemeldet und wir trotzten dem kalten Wind mit Stirnband und Handschuhen. Beim Abstecher ins Landgasthaus Allmendhuisli konnten wir uns aufwärmen und danach die Wanderung zum Bahnhof Stans weiterführen. Alle waren sich einig: Nur in der Gruppe geht man bei diesem Wetter auf Wanderschaft.
    Dezember
    Ein Saisonauftakt wie er im Bilderbuch steht! Zwanzig Teilnehmer konnten bei besten Verhältnissen den sonnigen und stimmungsvollen Aufstieg von Illgau auf's Laucherenstöckli geniessen. Pulverhänge vom Feinsten sowie Kaffehalt bei der Sterneck - ein echter Genuss! Ein grosses Dankeschön an die Co-Leiter Rainer, Bruno und Andi - es hat grosse Freude gemacht zusammen mit euch und der tollen Teilnehmergruppe in die BL Skitourensaison zu starten.

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