2018
Januar
Alternativ-Tour von der Alternativ-Tour. Weil im Goms ungünstige Lawinensituation herrscht, verschiebe ich die Tour vom Sidelhorn auf den Chaiserstuel. Kurz vor 09:00 Uhr stehen wir in Oberrickenbach vor dem Gondeli, und das darf nicht fahren wegen der Windböen, die da blasen am Berg. Schnee hatte es zu meinem Erstaunen genug, und so gehen wir Richtung Sinsgauer Schonegg. Nach 3 1/2 Std und zwei kurzen Pausen, das Wetter verhinderte lange Pausen, waren wir oben. Die Windböen waren auch da. Runterfahren in recht gutem Schnee und mit viel Spass. Mit dabei waren Karin (Board) Irene(Board) Elsbeth,Hanspeter und Nicole.

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  • Zu Dritt trotzten wir dem Sturm Burglind und gewannen. Nach einiger Zeit sah er ein, dass er uns nicht vertreiben kann und wurde leiser. So wanderten wir von Kastanienbaum dem See entlang nach Horw. Auch uns ermüdete der Kampf gegen Burglind und wir beendeten unsere Wanderung frühzeitig in Horw. Wir waren uns einig: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlecht angezogene Leute!
    Unser Tourenziel war der Rossstock im Riemenstaldental. Bei sonnigem, aber stark bisigem Wetter stiegen wir zu sechst über Spilauihütten, Mälchbödeli, Chüeband und Gross Tisch hinauf zum Rossstock. Die Mühen des Aufstiegs wurden mit einer super schönen Fernsicht belohnt. Die starke Bise liess keinen langen gemütlichen Mittagshalt zu Trotzdem kam jede/r Teilnehmende zu den nötigen Kalorien. Via Lidernenhütte erreichten wir wieder die Bergstation Gitschen. Mit einem gemütlicher Kaffeehalt im Restaurant Kaiserstock endete diese schöne Schneeschuhtour.
    Facts für die Teilnehmenden: Höhenmeter 790, Zeit bis Rossstock 2 1/2 Stunden.

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  • 13 Teilnehmer erreichten das Balmergrätli bei traumhaften Wetter. Der Schnee war hart, mit Harscheisen aber sehr gut. Die Abfahrt war bis zur Strasse erstaunlich gut.

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  • Pfannenstöckli 1854m bei Lawinenstufe erheblich (3) und Schneefall
    bei garstigen Bedingungen sind wir aufs Pfannenstöckli gestiegen. Erst Schneeregen, dann Graupel und alle anderen Sorten von Schnee sind auf die durchnässte Unterlage gefallen. Dann rasante Abfahrt ins witheout und einem Halt zum Durstlöschen in der Druesberghütte. Von der Hütte abwärts besserte die Sicht, der Schnee wechselte zu schwerem Pulver. Es gab nur glückliche Gesichter nach dem letzten und besten Hang der gesamten Tour. Schön waren wir gemeinsam Draussen unterwegs.

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  • Da kein Schnee in den tieferen Lagen und guter Wetterprognose hiess unser Tourenziel Höch Gumme. Oben blies ein mässig starker Westwind, der angesagte Föhn mochte sich noch nicht durchzusetzen. Die Sonne kam weniger als erwartet doch die Sicht war gut, nur die 4000er waren in den Wolken. Die viel befahrenen Hänge waren etwas ruppig zu fahren, ab und zu eine Idee von Pulver, doch weiter unten waren unbefahrene Hänge schön angesulzt. Im Restaurant Turren genossen wir den feinen Kaffee und die schöne Aussicht an der frischen Luft.

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  • Februar
    Da wir wegen Schneemangel im untersten Teil nicht nach Muotathal runter fahren konnten, gab es eine aufundab Tour mit schönem Pulver, 3 Anstiegen und ebenso vielen Abfahrten. Dank der Reko Tour vom Vortag fanden wir den Gipfel, trotz dichtem Nebel. Beim letzten Gegenanstieg zum Grätli ob der Gisleralp zeigte sich dann sogar noch die Sonne! Retour auf dem Ratzi konnten wir das verdiente Getränk dann wegen erneutem Nebel leider nicht auf der Sonnenterrasse geniessen.

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  • Die Seilbahn brachte uns (fünf BLer) aus dem nebligen Lungern in kurzer Zeit hinauf nach Turren und damit in herrrlichen Sonnenschein. Nicht's wie los, Schneeschuhe angeschnallt und die Schneeschuhtour konnte beginnen. Im lieblichen Gebiet Lungern-Schönbühl wanderten wir hinauf Richtung Höch Gumme. Je näher wir dem Grat kamen, umso bissiger blies der Föhn. Also, beschlossen wir, uns Richtung Gasthaus zu begeben. Eine Teilnehmerin wollte es dann doch noch wissen, und so erklommen wir den Höch Gumme doch noch! Für eine lange Rast war es dann aber doch zu windig und so rutschten wir auf dem "Hosefüdli" den Gipfelhang hinunter. Im Gasthaus trafen wir den Rest der Gruppe und stärkten uns mit Kuchen und Kaffee. Auf dem Rückweg stocherten wir über die eingeschneiten Dächer der Alp Breitenfeld, machten ein schönes Gruppenfoto und wanderten weiter, zurück nach Turren. Die Seilbahn brachte uns sicher wieder hinunter nach Lungern, wo nun auch die Sonne schien. Es war eine herrliche Schneeschuhtour in einer fröhlichen Gruppe!

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  • Bei leichtem Schneefall wanderten 7 Bergfreundinnen und ein Bergfreund von Tschädigen nach Küssnacht. Leider konnten wir das herrliche Bergpanorama nicht bewundern, aber wir hatten es alle vor den geistigen Augen. Nach dem obligaten Drink nahmen zwei Unermüdliche die Rückreise zurück zum Ausganspunkt unter die Füsse und die andern bestiegen den Zug nach Luzern.
    Wegen Schneemangel im Gebiet Gfellen/Schimbrig wurde ein anderes Tourenziel anvisiert: Telteschorn im Goms. Das hat unweigerlich auch die Auswechslung des Tourenleiters nach sich gezogen. So entstieg unsere Fünfergruppe in Geschinen dem Zug und nahm ohne lange Umschweife den Aufstieg über 1'400 m in Angriff. Dank des meist dichten Nebels wurden wir bei der Arbeit kaum abgelenkt. Dem Gipfel entgegen, dessen Nachbar übrigens das besser bekannte Brudelhorn ist, gab es dann doch noch ein paar Lichtblicke. Auch einen guten Teil der wunderbaren Pulver-Schnee-Abfahrt konnten wir bei guter Sicht geniessen. Den letzten Teil nahmen wir auf der Nufenen-Pass-Strasse nach Ulrichen. Hampi wir danken Dir ganz herzlich für das Rekognoszieren, die Organisation und die sichere Führung durch den Nebel. Gianni, Beatrice, Bischi und Irène.

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  • Diese lohnende Tour auf den Selispitz mit ca. 20 cm Pulverschnee hat uns allen 3 viel Spass gemacht.
    Das Wetter passte sich unseren Wohlbefinden an, so gab es neben Schneefall auch ein Hauch von Sonne.

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  • Wir schauten durch den trüben Morgen und waren voll Hoffnung auf einen sonnigen Tag. Im warmen Zug direkt bis Göschenen erblickten wir bereits schwache Sonnenstrahlen. In Andermatt angekommen war klar: wir brauchen die Sonnenbrille. Unser obligater Starterkaffee hielt uns dann nicht zu lange auf und wir zehn Frauen und ein Mann marschierten auf knackendem Schnee Richtung Hospental. Der Anblick des kleine Dörfchens mit den hoch mit Schnee bedeckten
    Dächern verzauberte uns. Einige zückten die Kamera hervor.
    Nach einem gemütlichen Mittagessen im Gasthaus „zum Turm“ wanderten wir dem Reussufer entlang zurück nach Andermatt. Die gute Gesellschaft, die körperliche Betätigung und die Sonne, das alles hat uns soooo gut getan. Danke, Germaine, für die gute Leitung.
    Bei frisch überzuckerter Landschaft und ohne Nebel starteten bei bissiger Kälte in der
    Schwarzwaldalp drei Frauen und einen Mann auf den Tourenski. Auf dem Grindelgrat genossen sie
    die Aussicht und das gesellige Zusammensein. Die Abfahrt bot alles: chli härterer Schnee, Pulver und
    Sulz. Der schöne Tag wurde bei Karin mit einem feinen Z’Nacht abgerundet, so dass wir erst um 21.00
    Uhr wieder in Luzern waren. Merci Karin für diese schöne Tour, deine angenehme Fahrweise im
    Reichenbachtal und deine Gastfreundschaft.
    Nicole, Andrea und Jörg

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  • Was bringt dieser Tag wohl - es ist Hochnebel bis über 2000 m und leichter Schneefall angesagt. Nichts desto trotz starten Josef und ich in Niederrickenbach unsere Schneeschuhtour. Das Ziel Brisenhaus/Klewenalp. Über Brändlisboden stiegen wir an der Westseite des Grotzenwalds unbegangene Schneefelder hinauf bis knapp unter den Zwelfer. Was uns dann erwartete war eine pure Überraschung. Die Sonne brach durch den Nebel und wir genossen die mystische Landschaft. Beim Brisenhaus gab's dann einen feinen Kaffee bevor wir uns Richtung Klewenalp verabschiedeten. Was ab dem Scheidegger Sätteli folgte war ein Blindflug im Nebel. Mit einem kurzen ungewollten Nebelabstecher ins Skigebiet erreichten wir glücklich und zufrieden die Bergstation Klewenalp. Wieder einmal hat es sich bewahrheitet: "Muesch eifach mal gah"!

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  • März
    Heute führte uns der Zug nach Malters. Nun begaben sich 6 Bergfreundinnen zur Emme und wanderten dem stillen Fluss entlang nach Littau. Auf halbem Weg legten wir einen Stundenhalt ein und liessen uns von den Sonnenstrahlen wärmen. Die ersten Frühlingsboten begrüssten uns auf der ganzen Wanderung.
    5 BL'er waren bei luftigem Föhn auf der Suche nach Föhnfenster im Liderenengebiet. Das blieb leider geschlossen, aber wir konnten trotzdem den Tag mit 2 Gipfelbesteigungen krönen. Den Hundstock konnten wir für uns alleine geniessen, umso mehr da der Blick rüber zum Rossstock Karawanen von Tourengänger zeigte Richtung Gipfel.
    Die anschliessende feucht bis rutschige Abfahrt zur Talstation Chäppeliberg erforderte viel Kondition. Bei der Bewertung wurde sie bei einigen doch eher mit Daumen runter bewertet. Klare Einigkeit herrschte jedoch bei der gemütlichen Einkehr im Gasthaus Chaiserstock.

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  • Die knappe 1200 Hm nahmen wir Vier an diesem Sonntagmorgen unter unsere «Latten».
    Der angekündigte Föhnsturm erreichte uns, als wir aus dem Wald beim grossen Gade kamen und er blies uns im wahrsten Sinn vom Wort aus der Spur. Hier dachten wir, der Gipfel kann uns gestohlen bleiben.
    Nun es war nicht so schlimm und die Sonne munterte uns zwischen durch auf, immer höher bis zur Gipfel-Wechte hoch zu fällen. Bei der Abfahrt in den oberen Hängen konnten wir richtig schöne Schwünge zeichnen und gegen unten brauchte man fast einen Traktor, der uns durch den nassen Schnee zog. Auf jeden Fall hat es uns allen sehr gefallen. Vielen Dank.

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  • Aufgrund diverser Aspekte verlegte ich die Tour ins Goms! ... und es lohnte sich! Am Freitag besuchten wir das Sädelhorn und "genossen" die unterschiedlichsten Schneearten bei schönstem Wetter. Am Samstag stiegen wir, bei teilweise dichtem Nebel, auf den Uelistock. Auf der Abfahrt warteten fast 1000Hm perfekter Sulz auf uns.

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  • April
    Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir von Sursee der Suhre entlang Richtung Büron, Ein Blick gegen den Himmel verhiess nichts gutes, überall schwarze Wolken. Aber der Wind, das himmlische Kind, hielt das Nass zurück bis wir unser Ziel erreicht hatten. Auf der Rückfahrt mit Bus und Zug störte uns der Regen nicht. Alle waren sich einig; Man muss dem unsicheren Wetter trotzen. Die frische Luft in der erwachenden Natur tut immer gut.
    Absage der Tour wegen Beerdigung von Dolf Bucher-Brun, Kriens.
    Voller Elan und Tatendrang wollten 8 BL'er kurz nach 6Uhr von Wassen ins Meiental fahren.
    Sie wurden jedoch beim Dorfausgang mit einer Strassenbarriere jäh gestoppt: Gesperrt wegen Lawinengefahr!
    Die Urner Polizei hatte kurzfristig entschieden, ohne ihre Homepage zu aktualisieren. Nach kurzer Absprache untereinander ergab sich als Alternative Realp.In weiterer rollender Planung entschlossen wir uns als sicherste Variante den Stotzigen Firsten anzupeilen.
    Mit flotten Tempo erreichten wir den Gipfel. Leider machte sich die liebe Sonne weiterhin rar. So machten wir uns früher an die Abfahrt.Statt Traumsulz wurde es eine holprige und ruppige Abfahrt mit einigen Badewannen als Einlagen. Den sauer verdienten Most nahmen wir auf der Terrasse im Restaurant Des Alpes ein.

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  • Um 08.15 h trafen wir uns beim Inseli und wir konnten fast pünktlich losfahren. Mit zwei Autos, geladen mit sieben Personen, fuhren wir bei herrlichem Wetter Richtung Freiamt bis Rottenschwil. Genau um 09.00 h kamen wir auf dem grossen Parkplatz an und trafen dort noch vier weitere Angemeldete. Aber oh Schreck, das Restaurant war noch nicht geöffnet und so mussten wir auf den obligatorischen Start-Kaffee verzichten. Schon bald stiessen wir zu einem Grüppchen Ornithologen, die hier am Ufer Vögel beobachteten und auch zählten für die Statistik. Wir stellten aber schnell fest, dass wir nicht die einzigen Personen waren auf diesem wunderbaren Weg entlang der Reuss. Ständig wurden wir von Joggern überholt “Velooo!” oder es entstand ein Stau wegen “Gegenverkehr”. Nach rund 2 Stunden erreichten wir Bremgarten und suchten uns hier einen schattigen Pick-Nick-Platz. Gesucht – gefunden. Im Schatten der Klosterkirche von ......... wo uns eine liebenswürdige Nonne über ihr früheres Klosterleben in Ecuador erzählte, liessen wir uns nieder. Wegen starken Schmerzen in den Füssen, weil Margrith am Tag zuvor unbedingt die neuen Schuhe testen wollte, verliess sie uns hier und reiste mit dem Zug alleine zurück nach Luzern. Nach rund einer Stunde nahmen wir Abschied von diesem ruhigen Ort und traten auf der andern Reuss-Seite den Rückweg an. Es war eine schöne und interessante Wanderung – danke Germaine.
    Rita
    Mai
    Bei perfekten Bedingungen konnten wir viele Klettermeter sammeln. Nach ein paar Eingewöhnung-Seillängen wurden auch härtere Routen ausprobiert, wobei auch ab und zu in die Artif-Trickkiste gegriffen wurde!
    Auffahrtmorgen 10:00 Uhr: Sollten wir jetzt nicht auf dem Aletschgletscher unterwegs sein... Statt dessen regnet es draussen, die Tour musste abgesagt werden. Aus der geplanten 3-Tages-Tour wird nun halt eine Tagestour.
    Die Zufahrt zum Steingletscher ging eben gerade auf dieser Tage und am Freitag Morgen treffen die Schneesport-Leiter in aller Frühe hier ein. Der letzte Nebel lichtet sich gerade und während des Aufstieges geniessen wir die tolle Aussicht in die umliegenden Berge. Kurz nach 8 sind wir schon auf dem Gipfel der Fünffingerstöck.
    Vor allem im oberen Teil ist der Schnee super und die Abfahrt richtig toll. Zwar nicht das geplante Finsteraarhorn aber es war auf jeden Fall auch eine schöne Tour heute.

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  • Bei idealem Bikewetter die Tour mit 1 Teilnehmer durchgeführt. So schön kann biken sein. Der schönen Sihl entlang, durch Galerien und Tunnels mit einem Badehalt am idyllischen Wilersee.

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  • Danke an die Teilnehmer, die sich so spät in der Saison und so früh am Morgen mit mir vom Gotthardpass über die Vallettalücke zum Pizzo Lucendro aufmachten. Kurz nach 8 Uhr genossen wir bereits den Gipfel mit dem grandiosen Rundblick. Die Abfahrt im „Tiefsulz“ war ganz flott und vom Passo die Lucendro stiegen wir bei besten Bedingungen über das Gratstück bis zum Punkt 2758 hinauf, wo wir nochmals einen ausgiebigen Gipfelrast genossen. Mit den letzten beschwingten Schwüngen zum Pass zurück, einem kühlenden Getränk (mit oder ohne Bratwurst) beendeten wir diese stimmige Tour und Skitouren-Saison.
    Vielen Dank an alle Teilnehmer und Tourenleiter für diese gelungene Skitouren-Saison - alles Gute....und bis bald wieder zur nächsten Saison-Einstiegstour am 2. Dezember!

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  • Juni
    Infolge des schlechten Wetters am geplanten Tag vom 31.5.18 haben wir die Tour über die Arschbagge auf Dienstag 5.6.18 verschoben. Zuerst schienen wir Glück zu haben aber als wir um 18.00 Uhr in Richtung Küssnacht fuhren, begann es zu gewittern und regnen. Trotzdem fuhren wir auf die Seebodenalp. Oben angekommen regnete es nicht mehr und es schien die nächsten paar Stunden trocken zu bleiben. Im sehr steilen Gelände mussten wir dann vorsichtig gehen, die Felsbänder waren zum Glück bereits wieder abgetrocknet. So wurde der Aufstieg zu einem schönen Erlebnis. Auf dem Rigi Kulm waren wir um 20.30 Uhr, wir hatten den ganzen Gipfel für uns alleine, ist doch eher selten.
    6 Bergfreundinnen und ein Bergfreund trotzten der Gewitteransage und wanderten von Adligenswil zu Stuben. Der Aufstieg zur Stubenhöhe wurde mit wilden Erdbeeren und Johannisbeeren versüsst, auch erleichterte ein leiser Wind das Laufen. Obwohl ein grosser Teil des Panoramas verdeckt war, genossen wir die Sicht. Nun ging es nur noch abwärts, direkt zum verdienten Kaffee. Der Schirm blieb trocken im Rucksack! Alle waren sich einig, trotz unsicherer Wettervorhersage lohnt es sich, etwas zu wagen.
    Das Tourenziel musste geändert werden, da wegen des noch massig liegenden Schnees Bike und Skitourenausrüstung schon ein wenig zu viel Material war, alles auf den Berg zu schleppen. Das neue Ziel war nun Schilt im Urnerland, welches von Schttdorf übers Haldi erreicht wird.
    Aufstieg im angenehmen Schatten, Mittagspause wegen geschlossener Beiz dann am traumhaften Aussichtspunkt. Wohlgestärkt dann rauschende 900Hm allerfeinsten Singletrail, zum Abschluss Bierchen und Glacé am See. Wir haben es sehr genossen, Priska und Rainer.
    Begleitet von wärmenden Sonnenstrahlen, einigen Wolken und einer kühlenden Brise stiegen wir zu neunt über den Bleikigraben auf das Buochserhorn, wo wir eine grössere Rast einlegten und den herrlichen Rundblick genossen. Just zu diesem Zeitpunkt blieb eine grössere Wolke über uns stehen und brachte uns zum Frösteln. Wieder auf dem Bleikisattel angelangt und schlugen wir den blau-weiss markierten Weg zur Rätzelen/Bleikigrat ein. Eine kurze Leiter führte uns über die erste Felsstufe, gefolgt von mal auf gut begehbaren Wegspuren, dann wieder durch engere Felscouloirs und an beträchtlichen Felsabstürzen vorbei. Am Ende der Kraxelei erreichen wir eine sanftere Alpweide mit dem leichten Anstieg auf den Musenalp Grat. Beim höchsten Punkt auf dem Musenalp Grat genossen wir nochmals den beeindruckenden Blick in die umliegenden Berge und ins Flachland. Im Musenalp Beizli liessen wir es uns bei einem kühlenden Getränk oder Kaffee mit und ohne «Güz», Kuchen oder Käseschnitt wohlergehen. Wieder gut gestärkt nahmen der grössere Teil der Gruppe den Abstieg über den steilen Abstieg in den Bleikigraben in Angriff, während der andere Teil mit dem Musenalp Bähnli gemütlich den Abstieg hinter sich brachte.

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  • Fünf Bergfreundinnen und ein Bergfreund bestiegen in Luzern den Tellbus. Nach 3/4 Stunden waren wir bereits in Altdorf und verkürzten die Wartezeit zur Weiterfahrt nach Brügg mit einem Kaffee. Mal in Biel angekommen, wanderten wir sogleich los. Strahlender Sonnenschein, die famose Bergwelt und der prächtige Bergfrühling begleiteten uns auf dem ganzen Weg zum Fleschseeli. Hier genossen wir das mitgebrachte Picknick oder brätelten die, im Bergkiosk gekaufte, Wurst. Nach dem ausgiebigen Rast, führte uns die Wanderung zu den Eggbergen.

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  • Bei heissem Hochsommer Wetter wurden am Samstag und Sonntag viele Seillängen im perfekten Granit der verschiedenen Klettergebieten abgespult. So erhielten der Gross Schijen; die Tüfelstalwand, sowie die Klettergärten Goldküste und Lutersee Besuch von BL Kletterern. Der gemütliche Abend verbrachten wir in der Gegend vom Gütsch, wo wir unter Sternenhimmel biwakierten.

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  • Juli
    War es wohl die Hitze im Flachland oder die Gewitteransage in den Bergen? Nur zwei unerschrockene Bergfreundinnen kamen zum Bahnhof. Guten Mutes fuhren wir auf die Klewenalp und begrüssten mal die putzigen Murmeltierchen. Bei bedecktem Himmel und leichtem Nieseln wanderten wir Richtung Tannibüel, Stockhütte. Schon bald zeigte sich die Sonne und wir waren froh um die schattenspendenden Bäume. Nach 1 1/2 Stunden genossen wir unser Kaffee im Bergrestaurant und waren uns einig: Schön isch es gsi!
    Die sehr abwechslungsreiche Tour bot in allen Hauptdisziplinen des sommerlichen Bergsteigens viel Interessantes in sehr kompakter Form. Darunter ist in erster Linie der technische Teil wie Gehen auf dem Firn, Alpinklettern mit verschiedener Ausrüstung und lange Abseilstellen zu verstehen. Die obere Bielenlücke, der eigentliche Einstieg ins Geschäft, gewannen wir zwei Stunden oberhalb der Sidelenhütte auf einem sehr luftigen, aber gut eingerichteten Klettersteig (eine gute Alternative wenn der Firn weggeschmolzen ist). Die anschliessende Kletterei auf dem SE-Grat erforderte mittlere bis hohe Beanspruchung des Berggängers. Für die schwierigen Passagen des vierstündigen Aufstiegs waren Kletterfinken zugelassen. Punkt 12 Uhr trafen die 5 Bergfreunde auf dem Gipfel ein. Dieser mächtige Rundblick auf dem Galenstock kann man wohl als Horizonterweiterung bezeichnen, und erst noch im Grossformat. Damit sind wir bei der Organisation angelangt, die, wie wir erfahren haben, nicht unerheblich ist. Tourenleiter Willy erklärte uns am Vorabend ausführlich das 8-Punkte-Programm des Alpinisten. Gegenüber anderen Kaderschulen hatten wir den Eindruck, dass Punkt 3: Huldigung des Tourenleiters, etwas viel Platz beanspruchte. Immerhin war das Wetter hervorragend und das samstägliche Einklettern in einfachen Routen für uns sehr lehrreich. Auch später am Abend haben wir viel gelernt: Der grosse Geist sieht nicht die Schwierigkeiten einer Wand, sondern er sieht dank seiner Weitsicht, den Berg als ganzes. Aha, das war jetzt klar.
    Wir haben tatsächlich eine wunderschöne Bergtour ab Tiefenbach-Sidelenhütte auf den Galenstock erlebt. Dem Tourenleiter Willy Ottiger danken Betzgi, Markus, Maya und der Schreibende.

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